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Die Affäre meiner Frau - Krankheit oder fehlende Liebe?

AndiY

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Ich möchte heute meine Geschichte erzählen. Es geht um die Verhaltensmuster meiner Frau, die letztendlich in der aktuell schwer zu ertragenden Situation gemündet sind.

Ich (37J) und Sie ( 36J) sind fast 20 Jahren zusammen, davon 10 Jahre in Ehe, 2 Kinder (3 und 6 Jahre).

Wir sind zwei sehr unterschiedliche Menschen, die sich gegenseitig immer gefördert und ausgeglichen haben. Ich bin der ruhige, introvertierte, sehr vernünftige Ruhepol - Sie dagegen ist die sehr aktive, Action und Spannung rastlose Antreiberin.

Wir hatten in den ersten 10 Jahren immer mal kleinere Probleme - am Ende hat einer (mal ich, mal sie) immer für das Zusammenbleiben gekämpft und es hat funktioniert. Wir hatten gemeinsame Ziele (Hochzeit, Haus 2 Kinder, Jobs, usw.), die wir mit 3 Jahren ausnahmslos erreicht haben.

Vor der Ehe (es war im 8. Jahr) - wir haben in Berlin gewohnt und meine Frau war aufgrund der anstehenden Prüfungen der Uni mega gestresst - hatte sie eine mehrwöchige Affäre mit einem Typen, den Sie beim Tanzen kennengelernt hatte. Er war genau das Gegenteil von mir und hat Vielens verkörpert was sie hasst - Rauchen, Hippi-Kleidung, Verplant sein. Aber er mochte ihre Musik, das reichte ihr.
Ich habe ihr verziehen, da ich mir eine Teilschuld gegeben habe, da ich emotional in der Prüfungszeit nicht für sie da war (ich war viel Arbeiten und kam nicht auf diese Partys, weil die immer in der Woche und tief in der Nacht waren).
Einige Monate nach unserer Verlobung (im 9. Jahr) hatte sie einen ONS mit einer ihr unbekannten Person nach einer Party. Ihr war bewusst, dass die anderen Partygäste - die auch mich kennen - das alles mitbekommen würden. Sie war zu dem Zeitpunkt zu einem langfristigem Praktikum weit Weg von Zuhause und hatte nur ein Kleines Zimmer, wir hatten quasi nur eine Wochenendbeziehung und haben uns wenig gesehen. Sie war auch komplett überarbeitet und hat kleine Glückmomente gesucht. Ich habe ihr verziehen, da auch Alk. im Spiel war, vielleicht sogar solche Pillen, die Frauen willig machen. Ich bin zu ihr gezogen um wieder die Nähe herzustellen.

Nach der Hochzeit war viele Jahre alles gut. Wir hatten eine sehr schwere Zeit durch, da es mit den Kinder kriegen nicht geklappt hat. Sie hat eine Hormonstörung und sehr viel Testosteron im Körper, dafür wenig weibliche Hormone, weshalb das alles nicht so will wie soll. Dazu kamen ein sehr sehr langer Zeitraum an Fehlversuchen bei künstlicher Befruchtung, usw. Parallel haben wir unser Haus gebaut und gearbeitet. Ich war immer für sie da.

Schlussendlich haben wir 2 süße Kinder, ein Haus im Grünen mit Stall und Tieren, sind beide beruflich erfolgreichen - Alles erreicht. Ich kümmere mich sehr sehr viel und liebevoll um die Kinder - meine Frau ist selbstständig bei einem 50-60 Wochenstundenjob, der geistig und körperlich wahnsinnig anstrengend ist. Sie ist eher nicht so die gute Mutter.

Im Oktober diesen Jahres (13.10., also vor Wochen) habe ich rausbekommen, dass sie seit 4 Monaten eine Affäre hat. Das Verhältnis ist zu einem verheirateten Mann aus der Gegend, er hatte uns vormals öfter mit unserem Haus und Stall geholfen.
- Alles was ab hier folgt habe ich erst viel später rausgefunden und rekonstruiert! -
Angefangen hat das Verhältnis mit Chatten und Schwärmereien. Sie hatte ihm dann die Brücke gebaut, dass da mehr draus werden könnte, nachdem sie viele Komplimente usw. von ihm bekommen hat. Beide telefonieren und schreiben jeden Tag (beide sitzen tagsüber viel im Auto und haben Zeit), die emotionale Bindung ist sehr hoch. Es gab regelmäßig S., den Sie auch bewusst durch ero. Bilder und Nachrichten an ihn provoziert hat.
Sie wollte am Anfang nur die Affäre für den Kick. Später wollte sie aber mit dem Mann auch auf Konzerte gehen, die Abende verbringen. Es kam immer mehr dazu, dass Sie Geheimnisse hatte, oft Abends nicht da war usw.
Spielt es eine Rolle, dass sie ungeschützten S. hatten? Sie musste sich die Pille danach holen. Später wurde sie sogar Schwanger und wusste nicht ob von ihm oder mir - sie wollte das Kind abtreiben und hat es auch getan. Danach bekam sie die Pille verschrieben, was die Sache für sie einfacher machte.
Sie sagt, dass es dann bergab ging. Sie fing an sich nach den Treffen schlecht zu fühlen aber die Telefonate usw. taten ihr sehr gut - und die körperliche Anziehungskraft war einfach zu stark, als das sie sich dem hätte entziehen können.
Sie hat von Juli bis Okt. 6 Kilo abgenommen (von 52 auf 46 kg, bei Größe 1,59), kaum gegessen, wenig geschlafen, voll gearbeitet. Ich habe gemerkt, dass sie gelitten hat, sie hat es aber nur auf die Arbeitsbelastung geschoben.
Wie ich es bemerkt habe? Ich wusste es unterbewusst. Es gab Anzeichen, aber keine Beweise - ohne Beweise hätte sie es immer abgestritten! Die Beweise kamen durch archivierte Chatprotokolle per Whatsapp.

Ab hier beginnt das Problem. Nach der Konfrontation ist folgendes passiert:
- Wir haben es als Sympthom unserer sich auseinandergelebten Ehe empfunden
- Ich habe mich umgehend krank gemeldet
- Ich habe mich voll und ganz dazu verschrieben für Sie da zu sein - sowohl zeitlich als auch emotional
- Ich wollte ihr Helfen von dieser Affäre loszukommen, da sie innerlich daran zerbrochen wäre (gesundheitlich definitiv)

Wir haben sehr viel geredet - über die Gründe der Affäre, über ihre Gefühle, dass Sie mich über Alles liebt und die Kinder liebt und keine Trennung will usw.
In den Gesprächen kam heraus, dass Sie Anzeichen einer starken Persönlichkeitsstörung aufweist. Sowas wie Borderline könnte ziemlich gut passen. Sie hat keinen Selbstwert und kann mit Harmonie und Ruhe nichts anfangen - Sie wurde immer dazu erzogen, dass sie nur etwas Wert ist, wenn sie Aufgaben erledigt und was erreicht.
Ich habe zwei Bedingungen aufgestellt: 1. Sie möge sich emotional von ihm trennen. Egal wie - ob durch kalten Entzug oder durch Gespräche mit ihm in neutraler Ebene mit vielen Menschen drumrum. Aber für mich transparent. Sie meinte das ist okay, sie ist froh ,dass es endlich raus ist sie will das nicht mehr usw. Wir hatten den Deal, dass Sie sich immer sofort bei mir meldet, mich anruft, mit mir Zeit verbringt, sobald sie den Drang hat IHN anzurufen.
2. Bedingung - Wenn Sie das noch einmal macht, bin ich sofort Weg!

Soweit sogut. Sie hatte daraufhin umgehend die Arbeit reduziert, Zeit mit mir und Kindern verbracht, Energie getankt, ,sich körperlich erholt. Das lief ca. 3 Wochen gut. Der S. mit ihr war in der Zeit klasse, sehr locker, mit Phantasien, zum Teil mehrfach am Tag, sie war sehr aktiv dabei. Die 3 Wochen waren sehr schön, viel Zeit füreinander, viele schöne Momente, viel Familienzeit.

Dann, vor 2 Wochen, hatte sie sich aus eigener Motivation bei ihm gemeldet. Heimlich, ohne mein Wissen. An einem Montag, 17 Uhr, hat sie mir (und den Kindern) plötzlich panisch erklärt, dass Sie zu Ihrer Freundin muss - ihr geht es nicht gut, sie muss helfen, wahrscheinlich über Nacht. Ich habe sie gebeten NICHT zu fahren, es sei noch zu früh, ich brauche sie, die Kinder brauchen sie. Sie ist trotzdem gefahren. Heute weiss ich, dass sie zu ihm gefahren ist, beide S. hatten und sie erst später zu ihrer Freundin gefahren ist - bewusst und geplant, da sie wusste, dass es ihr nach dem S. schlecht gehen wird und sie nicht zuhause sein wollte.
Es gab weitere Treffen, tägliche Telefonate, Chats mit Herzchen, Küsschen, Romantik.
An Donnerstag letzte Woche hatte unsere Kleine Geburtstag
Am Freitag war ich daraufhin den ganzen Tag mit beiden Kindern zuhause (Kita zu). Sie war arbeiten. Heute weiss ich, dass sie da wieder bei ihm war und sie wieder S. hatten. Es war bewusst von ihr so geplant. Sie hätte auch einfach bei uns sein können, wir waren zuhause.
Samstag waren wir den ganzen Tag in Berlin, die Kinder waren bei Oma/Opa
Sonntag war sie genervt und gestresst.
Montag habe ich sie konfrontiert was denn los sei, und dass das hier alles nur mit Ehrlichkeit und Vertrauen funktioniert. Daraufhin hat sie mir das oben genannte gebeichtet. Alles was ich ihr gegeben habe, hat offensichtlich nicht gereicht um sie glücklich zu machen. Sie sagt sie weiss, dass es falsch ist und dass es ihr unendlich Leid tue. Sie sagt sie war schwach, sie war traurig und sie hatte gehofft, dass sie durch den Kontakt zu ihm wieder glückliche Momente hat - sie wollte es nicht, aber sie konnte sich dem auch nicht entziehen. Sie sagt es ist wie eine Sucht wie ein manisches Gefühl, ein Zwang. Es habe nichts mit mir zu tun.

Stand heute: Ich bin ausgezogen und habe ihr gesagt sie soll eine Therapie machen um ihr Leben auf die Reihe zu kriegen. Die Kinder würde sie niemals freiwillig abgeben.


Und nun kommt die Kardinalfrage.
Ich bin ihr Ehemann. Sie hat offensichtlich eine starke Persönlichkeitsstörung (nicht diagnostiziert). Es ist aus meiner Sicht gleichzusetzen mit einer Krankheit. Eine gute Freundin (Psychologin) meinte, dass ich als Ehemann in der Pflicht bin ihr daraus zu helfen. Ich soll es als Krankheit sehen und die Affäre(n) als Symptom(e) - immerhin wenn sie nun Krebs oder Leukämie oder im Rollstuhl sitzen würde, würde ich mich ja auch um sie kümmern und mein Leben damit stark einschränken. Das sollte bei der Störung beachtet werden.

Andererseits fühle ich mich massiv getrogen, nicht geliebt, nicht wertgeschätzt, massiv verarscht und an der Nachse rumgeführt.

Andererseits möchte ich nicht, dass Sie unter dem ganzen Sch/% leidet und habe die Hoffnung, dass durch die Heilung Ihres Krankheitsbildes sie dauerhaft glücklich werden kann (und ich an ihrer Seite es auch wieder kann) - und ich habe das Gefühl, dass ich sie dabei unterstützen muss.


Wahrscheinlich habe ich viele Details vergessen. Eins vielleicht noch - sie sagt, dass sie immer nach dem S. (auch mit mir!) sich schlecht fühlt, traurig und verletzlich ist und sie danach immer gar nicht mehr weiss, wieso sie das überhaupt gemacht hat. Bis sie es dann später wieder will. Ihr Leben ist eine Gefühls-Achterbahn, aber ich muss dazu sagen, dass es auch sehr viel von ihr so provoziert und aktiv gestaltet wird - es muss immer action sein und bloss nicht langweilig.

23.11.2022 01:27 • x 5 #1


ElGatoRojo

ElGatoRojo

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Zitat von AndiY:
dass Sie Anzeichen einer starken Persönlichkeitsstörung aufweist. Sowas wie Borderline könnte ziemlich gut passen.

Liest sich, als muss es nicht unbedingt psychisch sein, sondern vielleicht auch hormonell (Testosteron), Auf jeden Fall sucht sie S. (oder vermeidet ihn nicht) nicht nur mit dir sondern auch mit anderen und das nicht nur mal, sondern öfter. Und vermutlich auch in Zukunft.

Die Pflicht ihr zu helfen ist unter diesen Umstanden für dich eher eine freiwillige - eher aus dem Motiven von Liebe und Zuneigung. Du bist kein Fachmann, sondern eben der Ehepartner, der stark verletzt wurde und dessen Vertrauen sie missbrauchte. Es wäre eher an einer Psychologin, deiner Frau professionell zur Seite zu stehen. Eben die im letzten Gespräch erwähnte Therapie.

Die Frage ist: Warum bist du ausgezogen?

23.11.2022 01:53 • x 10 #2



Die Affäre meiner Frau - Krankheit oder fehlende Liebe?

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VictoriaSiempre

VictoriaSiempre

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Zitat von AndiY:
Eine gute Freundin (Psychologin) meinte, dass ich als Ehemann in der Pflicht bin ihr daraus zu helfen.

Ähmmm - nein!? Du bist ihr Partner, nicht hier Therapeut.

Es ist doch ne völlig andere Situation, ob die Ehefrau/der Ehemann schwer körperlich erkrankt oder seit Jahren psychische Probleme hat, die er/sie selber nicht sieht und angeht? Statt dessen eine Affäre nach der anderen hat?

Ich will psychische Probleme echt nicht klein reden. Aber „sie kann halt nicht anders“, ohne auf das eigene psychische Wohlergehen zu gucken, hat definitiv was von Co-Abhängigkeit.

23.11.2022 02:29 • x 21 #3


ElGatoRojo

ElGatoRojo

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Zitat von VictoriaSiempre:
Aber „sie kann halt nicht anders“, ohne auf das eigene psychische Wohlergehen zu gucken, hat definitiv was von Co-Abhängigkeit.

Die Frage ist ja auch, welches Maß an Geduld du noch für sie aufbringen kannst oder willst. Denn ich schätze, dich mit einer offenen Ehe anzufreunden wäre nicht so dein Ding. Schätze mal laienhaft - wenn sie nichts tut in Bezug auf Therapie wird es immer bei gelegentlichen Ausbrüchen von ihr bleiben.

23.11.2022 02:41 • x 3 #4


Lavidaloca

Lavidaloca

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Dreimal hat sie dich betrogen, zumindest sind das die, von denen du weißt. Ganz ehrlich - dieser Frau würde ich aber dermaßen den Laufpass geben, dass es sich gewaschen hat. Jeder Mensch hat schlechte Phasen im Leben, deswegen geht er nicht jedes Mal fremd. Ungeschützter S. mit einem anderen, noch dazu schwanger und du schiebst das auf eine nicht diagnostizierte Krankheit? Sie ist vollkommen rücksichtslos, riskiert ihre und deine Gesundheit und du willst das nicht sehen. Mach die Augen auf! Du entschuldigst jeden ihrer Fehltritte, hast für sie jede mögliche Ausrede parat, gibst dir selbst die Schuld an ihrem Verhalten,das hat schon was selbstzerstörerisches und da solltest du bei dir selbst einmal schauen. Du scheinst wenig Selbstwert zu haben, wenn du dir ausschließlich um sie Gedanken machst, statt um dich. Sie hat eure Exklusivität mehrfach aufgekündigt, eure Ehe mit Füßen getreten, dich bis zum Erbrechen belogen und betrogen - mach dich gerade und lass sie laufen! Sie hat deine Fürsorge überhaupt nicht verdient, eine psychische, nicht diagnostizierte Geschichte ist kein Grund, dich selbst so aufzugeben, dass du das weiter mit machst. Ihr wart jung, als ihr zusammen gekommen seid - vielleicht will sie sich ausleben und hat einfach nicht den Mut, euer schön aufgebautes Leben dafür herzugeben. Aber wer A sagt, muss auch B sagen. Ich verstehe deine Verzweiflung, sowas ist furchtbar, aber der Tag muss kommen, an dem du siehst, was du nicht sehen willst.

23.11.2022 05:08 • x 22 #5


Iunderstand

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Zitat von AndiY:
Sowas wie Borderline könnte ziemlich gut passen

Ganz klar, psychische Leiden, was sonst...

Komm vergiss den Fall, der ist einfacher die Ehe zu langweilig nach 20 Jahren, immerhin seid ihr seit eurer Jugend zusammen.
Lass dich doch nicht für blöd verkaufen, nur damit sie keine Verantwortung übernehmen muss und es sich netter anhört, dass sie dich über die Jahre immer wieder besch*issen hat und du freundlich zu allen Dankeschön sagst und keine eigenen Grenzen kennst. Und dann geht's wieder weiter bis zur nächsten Affäre. Und ich würde mein Geld drauf setzen, dass die drei (?) Ausrutscher nur die Spitze des Eisbergs sind

23.11.2022 06:16 • x 19 #6


Butterblume63

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Hallo Andy!
Wach endlich auf! Die führt dich am Nasenring durch die Manage. Deine Frau hat Null Achtung mehr vor dir. Denn du entschuldigst ihre Taten mit irgendwelchen Wischiwaschi. Schau besser auf dich und eure Kinder.
Und ich frage mich wo diese Psychologin studiert hat. Deine Frau kann nur eine fachliche Hilfe unterstützen um eine Verhaltensänderung zu bewirken. Deine Frau muss aber diese Hilfe auch wollen.
Wenn es bei euch so weiter geht wirst du kaputt gehen.
Denn deine Frau konnte bisher mit dir machen was sie wollte ohne Konsequenzen zu spüren. Im Gegenteiliges siecwatschtvdich ab und du belohnst sie mit deinem ins Zeug legen noch dafür.
Bleib bei deinem Auszug damit sie endlich merkt,dass du nicht weiter ihr Depp vom Dienst bist.

23.11.2022 06:49 • x 10 #7


Wurstmopped

Wurstmopped

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Wie auch immer, vielleicht hat sie gererelle psychische Probleme, vielleicht kann sie einfach nicht treu sein und benötigt die Abwechslung, vielleicht geht sie fremd weil sie es kann und es mittlerweile dazu gehört?
Das ist doch fast egal, lieber TE, du leidest darunter, dass sollte deiner Frau aufgefallen sein?
Wenn sie dich noch liebt, lieben würde, dann würde sie sich verändern, ihr Verhalten verändern wollen.
Hat sie aber nicht.

23.11.2022 07:00 • x 2 #8


Desperate1980

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Ich denke sie kennt Dein Helfersyndrom und weiß dass Du sie nie im Stich lassen wirst.
Sie geht wiederholt fremd, dcheint an einer offenen Beziehung allerdings kein Interesse zu haben, gefährdet Deine (+ ihre) Gesundheit, lässt sich schwängern, treibt ab und eine (ich denke eure gemeinsame) Freundin fällt Dir zusätzlich in den Rücken erzählt Dir, dass Du ihr helfen musst.
Wo hilft Dir Deine Frau, wo ist sie für Dich da?

Eine Laiendiagnose bringt Dir gar nichts. Erstens bist Du kein Psychologe, sondern ihr Partner und 2tens:
Borderline ist keine Krankheit, sondern eine Störung und mit einer solchen Diagnose wird man nicht einfach so gesund.

Ich denke Deine Frau geht fremd weil sie es kann und nicht glaubt dass Du den Mut hast eine Trennung durchzuziehen.

23.11.2022 07:14 • x 11 #9


Marcell

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Guten morgen, harte Situation und fühl dich erstmal gedrückt . Du kannst ihr da garnicht helfen weil die psyche ist erstmal nicht heilbar sondern man kann sie ein wmeig ruhig stellen aber so gut wie nie, ein leben lang . Evtl hat sie bedürfnisse sich geliebt zu fühlen oder spürt nur Emotionen beim S.. Das kann auch der kick sein mit fremden ins Bett zu gehen um überhaupt was zu spüren und wenn es sich danach dreckig anfühlt aber dann spürt sie was . Bin kein Psychologe und kann da garnicht weiterhelfen . Logisch betrachtet lauf so schnell du kannst . Als Vater und Ehemann betrachtet frag ich dich liebt sie dich von ganzen Herzen ? Oder liebst du sie vom ganzen Herzen? Die kinder sind jung und ich denke immer zuerst an die familie . Frag sie was ihr fehlt ? Ist es das aufregende fremde oder der kick einer Affäre oder S. Gelüste. Manche Sachen kann man zusammen erleben ohne die Familie komplett aufzugeben oder zu zerstören . Den anderen Weg kennst du selber und der wird nicht leichter für alle Beteiligten . Du wirst immer hören trennt euch aber setzt euch vorher zusammen und sprecht mal offen über alles und heutzutage hat jeder Probleme mit der psyche die Frage ist was mache ich selbst daraus . Kann keine Schlussfolgerung ziehen weil ich aus den post nicht lese worum es geht bei ihr . Liebe für den anderen oder S. oder aufmerksamkeit das kann nur sie dir sagen und nach 20 jahren usw jung zusammen gekommen kann fremdehaut sehr verlockend sein . Man lebt nur einmal und das kommt überall vor und bei mir war es nicht anders und bei vielen die ich kenne

23.11.2022 07:28 • x 2 #10


Marcell

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Und nochmal ich , was viele manchmal nicht sehen ist auch überforderung . Arbeit , Kinder, der Ehemann alle wollen immer perfekt gestillt werden und eine Frau leistet da mehr Arbeit als meistens der Mann. Weil in den meisten beziehung ist die Mutter Kind Bindung viel weiter als mit dem vater ( oftmals nicht immer) . Da kann man sich woanders und wenn es nur ein paar Std sind wieder als eigenständige Person fühlen ohne funktionieren zu müssen und da kann sie einfach Frau sein und nicht die Frau die 24/7 arbeitet und Mutter ist . Das wirst oft übersehen in Beziehungen und die Frau nicht genug wertgeschätzt denke ist nicht der Fall bei euch aber schreiben kann man ja viel . Männer denken oft es reicht wenn man guter vater ist und Arbeit hat aber die frau bleibt oft liegen

23.11.2022 07:34 • #11


OxfordGirl

OxfordGirl

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Zitat von AndiY:
Ich kümmere mich sehr sehr viel und liebevoll um die Kinder - meine Frau ist selbstständig bei einem 50-60 Wochenstundenjob, der geistig und körperlich wahnsinnig anstrengend ist. Sie ist eher nicht so die gute Mutter.

Zitat von AndiY:
und ich habe das Gefühl, dass ich sie dabei unterstützen muss.

Du unterstützt sie bereits seit Jahren. Sie gehört meiner Meinung nach in professionelle Hände. Was du leistest, ist übermenschlich. Wer versorgt Stall und Tiere? Und das alles neben einem Fulltime- Job. Richte deinen Fokus bitte auf deine Kinder. Es nützt niemandem, wenn du dich weiter aufreibst, und dir selbst die Kraft ausgeht. Deine Kinder sind noch sehr klein, es liegt noch ein weiter Weg vor dir, und sie brauchen zumindest einen gesunden und psychisch stabilen Elternteil! Alles Gute und viel Kraft für dich!

23.11.2022 07:48 • x 6 #12


RyanG

RyanG

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Ich vermisse bei Deiner Frau den Willen, an ihrer psychischen Verfassung etwas ändern zu wollen. Man kann sich jetzt drauf fixieren, dass sie Dich 3x betrügen und belügen konnte und Du immernoch ihren Rücken stärkst. Du begründest das mit der laienhaften Diagnose auf eine Persönlichkeitsstörung. Ich will noch nichtmal sagen, dass das nicht sogar begründet ist. Eventuell ist das tatsächlich auf einen psychischen Hintergrund zurückzuführen.
Aber Deine Frau hat ja irgendwo immernoch einen klaren Kopf. Und kann logisch nachvollziehen, was sie da tut. Dass sie selbst aus der Misere nicht rauskommt, würde ich glauben. Allerdings hätte ihr Eure Ehe auch etwas wert sein können und sie sich in Therapie begeben können, um eben eine Besserung herbeizuführen. Stattdessen fährt sie immer und immer wieder zu ihm......

Anyway, ich denke, da muss man nicht drauf rumreiten. Es ist, wie es ist. Die Frage ist ja eher, wie könnt ihr die Sache in die richtigen Bahnen lenken?

Und da glaube ich - muss ein Ultimatum her. Dass Du die Ehe halten willst, ist löblich und das solltest Du auch tun. Aber nicht um jeden Preis.

Ich würde an Deiner Stelle schleunigst wieder einziehen. Wenn hier jemand überhaupt ausziehen sollte, dann sie. Mach ihr klar, dass die Ehe auf dem Spiel steht und Du das nicht mehr mitmachst. Als Bedingung dafür, dass Du Deinen Teil beiträgst, sollte sie den Willen zeigen, sich in Therapie zu begeben und zu klären, was da mit ihr los ist.
Wenn dann von ihr nichts kommt, ist auch der Wille nicht da. Dann kämpfst Du auf verlorenem Posten.

Wichtig ist hier auch Dein Seelenheil. Es ist ja wirklich schön, wenn man Haus und Hof und Tiere hat. Das Leben schön ist, auch für die Kinder. Aber für Dich ist es nicht schön. Dein Leben ist gefüllt von Zweifeln, Misstrauen, Angst und Leid. Immer dann, wenn sie weg ist. Das wäre es mir nicht wert.

23.11.2022 07:51 • x 8 #13


Lotte08

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Wenn Sie eine Therapie machen möchte/ihre Probleme psychologisch angehen möchte, steht es dir ja frei, sie zu unterstützen. Möchte sie das denn wirklich oder habe ich es überlesen? Jemanden dahin zu drängen/reinzuquatschen hat noch nie funktioniert. Das kann nicht deine Aufgabe sein und das wird scheitern!

23.11.2022 07:55 • x 2 #14


Andi198

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@AndiY

Ich schreib meinen Satz ja gern in solche Themen...

Bro... bitte finde deine Eier wieder. Dein ganzer Text handelt davon, dass du dir versuchst zu erklären, warum sie dir fremdgeht. Krankheit hier, Überforderung da, Sie will was fühlen...
Ich denke, dass ihr nach 20 Jahren einfach langweilig ist. Diese 3 mal von denen du ja schon weißt, sind halt die male, bei denen du es rausgefunden hast.
Wenn du das weiterführen willst, dann fange an, ihr Grenzen zu setzen. Geht es denn nicht irgendwie auch ein wenig um dich? Sollst du dich nicht auch gut fühlen in deiner Beziehung?

Viele Männer haben so ein Retter / Helfer Syndrom... hatte ich auch mal. Aber irgendwann muss es eben auch mal um dich und um deine Zufriedenheit gehen.

23.11.2022 07:59 • x 6 #15



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