@AndiY
Oh Mann, das ist eine harte Geschichte, die Du da durchmachst.
Zu Deiner Frage konkret
Zitat von AndiY:
Und nun kommt die Kardinalfrage.
Ich bin ihr Ehemann. Sie hat offensichtlich eine starke Persönlichkeitsstörung (nicht diagnostiziert). Es ist aus meiner Sicht gleichzusetzen mit einer Krankheit. Eine gute Freundin (Psychologin) meinte, dass ich als Ehemann in der Pflicht bin ihr daraus zu helfen.
Sie ist NICHT diagnostiziert. Offensichtlich zeigt sie kein gesundes Verhalten, und hat sicher diverse Probleme.
Aber Du bist kein Psychologe und es ist nicht ganz automatisch gleichzusetzen.
Selbst wenn sie mit was auch immer diagnostiziert wäre..... sie ist ja nicht unzurechnungsfähig. Sie "funktioniert" , macht einen anspruchsvollen Job, kann ansonsten auch Entscheidungen treffen. Daher wäre doch auch das wahrscheinlich kein Grund ihr quasi Schuldunfähigkeit zu attestieren.
Eine Pflicht deinerseits gibt es sicher nicht.
Wenn Sie Alk. wäre , eine Krankheit, müsstest Du sie dann Euer Geld vertrinken lassen?
Wenn Sie Euch aufgrund einer anderen Störung schlagen würde, müsstest Du da auch durch?
Wenn überhaupt wäre SIE in der Pflicht, sich Hilfe zu holen.
Zitat von AndiY: 2. Bedingung - Wenn Sie das noch einmal macht, bin ich sofort Weg!
Und dabei solltest Du bleiben.
Ihr ganzes Verhalten, ungeschützer Sex, keine Ahnung von wem schwanger usw., zeigt, dass sie doch keinerlei Rücksicht auf Dich und die Kinder nimmt, keinen Respekt vor Dir und Euren Vereinbarungen hat.
Wenn sich überhaupt was ändern kann, dann bestimmt nicht, indem Du weiter für Sie da bist, alles mitmachst/ auffängst und vorauseilend entschuldigst..., sondern nur, wenn sie jetzt hart in der Realität aufschlägt und endlich mal merkt, dass ihr Verhalten negative Konsequenzen hat. Du Deine Grenzen klar ziehst. Dich und die Kinder schützt.
Der Ball liegt ganz allein bei ihr. Sie kann sich Hilfe holen, sich nachweislich ( und nachhaltig) ändern, an ihren Problemen arbeiten und vielleicht überzeugt sie Dich ja irgendwann wieder von sich. Im Moment würde ich mich an Deiner Stelle maximal abgrenzen und um die Kinder kämpfen, v.a. wenn sie eh, wie Du schreibst, nicht so gut mit ihnen kann.
LG und viel Kraft.