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Fernbeziehung seit 7 Jahren - ich kann nicht mehr

CanisaWuff
Zitat von lulu83:
Ich wollte auch eine Mutter-Kind-Kur machen, schon vor einigen Jahren. Meine Partnerin war aber total gekränkt, weil ich dann 3 Wochen weg gewesen wäre.


Zitat von lulu83:
Sie arbeitet dort, wo sie wohnt. Sie liebt es auch dort, hat ihr soziales Umfeld da, ihre Schwester mit Familie, ihre beste Freundin, die sie mehrmals wöchentlich besucht.

Ich finde Deine Partnerin hört sich mehr nach drittem Kind, statt Partner an.

Es geht Dir schlecht, Du willst eine Kur machen und sie ist eingeschnappt?
Statt sauer zu sein, hätte sie die Option gehabt Urlaub zu nehmen und Dich zu begleiten.

Und sie kann aus ihrem sozialen Umfeld nicht weg, Du dagegen überlegst, ob Du Dein Umfeld und das Kinder verändern sollst?

Du bist die, die fährt, sie könnte sich auch ins Auto setzen und am Freitag zu Dir fahren und Montags zurück. Habe ich auch gemacht. So heftig sind 200km dann auch wieder nicht. Sie ist ja nicht mit der Postkutsche unterwegs.

Und sie geht regelmäßig ihre beste Freundin besuchen und macht Tara, wenn Du Deine Freundinnen besuchst? - das habe ich doch richtig verstanden?

Für mich klingt das ziemlich egoistisch und nicht liebevoll.

#31


Ameise_78
Zitat von lulu83:
Vielleicht gelingt es mir diesmal, mich abzufinden und nicht meiner Wunschvorstellung hinterherzuträumen.
Sechs weitere Jahre Fernbeziehung (und da ist mein jüngeres Kind gerade 18) - puh, na dann mal los....

Oh... meinst du damit trennen..?
Oder an der Beziehung arbeiten..?

Klar, ich denke auch... wenn wirklich absehbar ist, dass sich nichts bessert/ändert und man nicht glücklich werden wird, dann ist eine Trennung sicher der bessere Weg als noch viele Jahre unglücklich zu sein...

#32


A


Fernbeziehung seit 7 Jahren - ich kann nicht mehr

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L
@CanisaWuff naja, also wie gesagt, sie kommt ja auch in der Regel alle zwei Wochenenden. Gerade ist eben etwas der Wurm drin. Und sie trifft ihre Freundin eben in der Regel unter der Woche. Jetzt am Wochenende haben sie sich allerdings getroffen und sie kam nicht. Hat aber dafür andere Gründe, also Arbeiten in der Wohnung ihrer verstorbenen Mutter. Aber ja, das tat auch bisschen weh… Die Kinder hat sie nämlich auch 4 Wochen nicht gesehen…

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L
@Ameise_78 nein, nicht trennen. An meiner Einstellung zur Fernbeziehung arbeiten…

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Sonnenschein85
Zitat von lulu83:
@CanisaWuff naja, also wie gesagt, sie kommt ja auch in der Regel alle zwei Wochenenden. Gerade ist eben etwas der Wurm drin. Und sie trifft ihre ...

Ja..manchmal gibt es so Phasen. Wichtig ist nur, dass ihr euch nicht entfremdet emotional, wenn ihr euch weniger seht. Hier halte ich offene Kommunikation für sehr wichtig.

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M
@lulu83
Zitat von lulu83:
Und der Vater der Kinder - mit dem ist es so schwer.

Ich verstehe es nun besser, vor allem mit dem Hintergrund seiner Sucht. Hier wird vermutlich immer eine Instabilität bleiben und das wird sich nicht mehr ändern. Wenn es dir zu sehr Kraft raubt, kämpfe nicht mehr dagegen an.

Wenn du deiner Oma vertraust, diese gerne die Kinder um sich hat, dann fördere in diese Richtung die Beziehung. Ich finde sowieso, dass jung und alt sehr voneinander profitieren können und du hättest ab und zu mal etwas Luft.

Ansonsten einfach klassisch einen Babysitter suchen oder um Unterstützung bei diversen Vereinen bitten. Vielleicht kannst du deine Kinder langsam für ein Hobby begeistern, sie werden immer selbstständiger und du hast mehr Freiraum. Auch für Kinder, die mehr Unterstützung brauchen, gibt es gute Angebote. Das schafft dir erstmal etwas Luft im Alltag.

Zitat von lulu83:
Ich wollte auch eine Mutter-Kind-Kur machen, schon vor einigen Jahren. Meine Partnerin war aber total gekränkt, weil ich dann 3 Wochen weg gewesen wäre. Also hab ich das gelassen.

Das ist ein Punkt, bei dem du dich wohlfühlen musst. Ich hätte vermutlich gesagt: Ich habe viel durchgemacht und brauche das jetzt, komme uns doch einfach besuchen. Du bist an den Wochenenden ungebunden, es ist eine Ausnahmesituation und ich würde mich über deine Unterstützung freuen. Machen wir das Beste daraus.

Wenn deine Partnerin ein Problem hat, dass sie dich 3 Wochen nicht zu Gesicht bekommt, könnte sie auch zu dir ziehen. Jeder weiß, dass man Kinder nicht einfach so aus dem Umfeld reißt und dass ihre Bedürfnisse zuerst drankommen. Dafür braucht es aber auch eine reife Persönlichkeit.

Dass du ihr zuliebe daheim geblieben bist, zeigt schon ein deutliches Bild: Du versuchst es allen recht zumachen und bist für alle da: zuerst deinen Ex, deine Kinder, deine Partnerin. Dass hier nicht mehr viel Zeit für dich bleibt, ist klar.

Was ich oft nicht ganz nachvollziehen kann: es geht nicht um grundsätzliche Entscheidungen, wie deine Partnerin oder deine Kinder, um deine Kur oder deine Beziehung. Das sind Themen, die sollten eigentlich gar nicht zur Debatte stehen. Sie sind dein Leben und das sollte Hand in Hand gehen, statt Verzicht oder die Frage nach dem entweder oder.

Zitat von lulu83:
Vielleicht gelingt es mir diesmal, mich abzufinden und nicht meiner Wunschvorstellung hinterherzuträumen.

Das ist leider ein Problem, welches wir alle haben: dass unsere Vorstellungen und Wünsche im Leben nicht erfüllt werden.

Wenn du es aber mal von außen betrachtest oder durch die Brille eines Freundes: Bist du dann nicht stolz auf dich, wie du die letzten Jahre gemeistert hast? Eine Fernbeziehung geführt und deine Kinder alleine großgezogen?

Du kannst die Situation nicht ändern, aber dich mit ihr versöhnen. Und für dich selbst prüfen, was es braucht, damit du und deine Partnerin eine gemeinsame Zukunft habt.

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R
@lulu83 eine ganz wichtige Sachen, die ihr als Ziel hattet, hat nicht geklappt. Deine Partnerin hat keine tiefere Bindung zu deinen Kindern aufgebaut.

Und jetzt ist sie eifersüchtig und nimmt deine Kinder zu sehr als Konkurenten für die gemeinsame Zeit mit dir wahr. Hätte sie eine tiefe Bindung zu den Kids würde sie mehr verständnis haben, weil sie dann fühlen könnte, dass Kinder ihre Mama brauchen, auch mit 12 noch jeden Tag.

Hier ist ein großes Ziel von euch gescheitert, dem ihr euch stellen müsst, sonst kommt noch mehr Entfremdung und Frust.

Schade auch, dass sie dann ausgerechnet in eurem Utlaub schlechte Laune hat.

#37