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Fernbeziehung seit 7 Jahren - ich kann nicht mehr

L
@Waldfee47
Meine Partnerin hat sehr viel zu tun, Arbeit und das Erbe ihrer Mutter.
Gerade ist eben wenig Zeit.
Wir waren im Februar gemeinsam in Paris. Leider ging es ihr da nicht gut und sie hatte sehr schlechte Laune.
Da konnten wir nicht tanken.
Ich war jetzt allerdings einige Tage bei ihr, weil die Kinder bei ihrem Vater waren. Das war schön.
Ich habe in der zeit auch meine Freundinnen besucht ein paar Tage. Das fand meine Partnerin nicht so toll, weil diese Zeit von unserer gemeinsamen Zeit abging.

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L
@Sonnenschein85 Diese Option macht wenig Sinn. Sie arbeitet dort, wo sie wohnt. Sie liebt es auch dort, hat ihr soziales Umfeld da, ihre Schwester mit Familie, ihre beste Freundin, die sie mehrmals wöchentlich besucht. Zwischen uns ist auch kein "cooler" Ort, ich hätte dann die Herausforderung mit dem Vater meiner Kinder und mein eines Kind ist sozial total eng eingebunden, die kann ich nicht herausreißen. Das müsste auch alles ich auffangen, ich wäre damit alleine. Das pack ich nicht. Es ist so schon echt eine massive Herausforderung alleinerziehend zu sein (oder von mir aus auch getrennt-erziehend, da legen ja viele Wert darauf!)

#17


A


Fernbeziehung seit 7 Jahren - ich kann nicht mehr

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Sonnenschein85
Zitat von lulu83:
@Sonnenschein85 Diese Option macht wenig Sinn. Sie arbeitet dort, wo sie wohnt. Sie liebt es auch dort, hat ihr soziales Umfeld da, ihre Schwester mit Familie, ihre beste Freundin, die sie mehrmals wöchentlich besucht. Zwischen uns ist auch kein "cooler" Ort, ich hätte dann die Herausforderung mit dem ...

Ja, das verstehe ich. Nur ist langfristig natürlich bei einer Beziehung von Vorteil auch näher beieiander zu sein. Und da muss man natürlich auch Kompromisse eingehen, wenn einem die Beziehung wichtig ist. Perspektivisch ist das einfach schwierig, weil man so eben genau die Probleme hat, die nun bei euch auftreten.

Das so ein Umzug natürlich viel Veränderung mit sich bringt, ist natürlich immer klar und dann muss man abwägen.

#18


L
@arella Danke sehr für deine Anregungen. Ja, rational kann ich das ALLES 100% nachvollziehen und unterschreiben und gerne hätte ich auch dieses Bild von mir. Ich war immer ein Sonnenschein, gut gelaunt, naiv, leicht. Die letzten sieben Jahre, die Trennung von meinem Exmann, der damit verbundene Rosenkrieg, der auch massive Auswirkungen auf die Beziehung zu meiner Partnerin hat, die da viel ertragen muss,...
Ich habe einfach gar keine Entlastung. Das hat mich geprägt die letzten 7 Jahre. Das BurnOut war eigentlich vorhersehbar. Ich wollte auch eine Mutter-Kind-Kur machen, schon vor einigen Jahren. Meine Partnerin war aber total gekränkt, weil ich dann 3 Wochen weg gewesen wäre. Also hab ich das gelassen. Sonst gibt es kaum Unterstützung. Am ehesten noch die Oma - nicht meine Mutter. Die ist auch etwas proaktiv. Meine Eltern sind schon auch da, aber das ist immer etwas mühsam. Und der Vater der Kinder - mit dem ist es so schwer.

Also Fazit: Ich will nicht wieder alles relativieren. Ich will da hin, was du beschreibst. Ich habe eine Therapie gemacht bei meinem BurnOut, da muss ich mich mal wieder rückbesinnen, was da so alles war...

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L
@Sonnenschein85 ja, ich verstehe das Abwägen. Aber ich kann nicht meine Kinder - und damit auch mich - in diese Veränderung stürzen mit dem Wissen, dass ich dies alles tragen und auffangen muss. Dazu habe ich die Kraft nicht. Mein jüngeres Kind ist 12 Jahre und neurodivergent. Wenn ich mit ihr hier von ihren Freunden weggehe, verzeiht sie mir das nicht. Ja, das habe ich in der Tat hart abgewogen. Und mich damit auch gegen meine Partnerin entschieden. Sh***

#20


L
@Manchmal_Hexe Ach ja, du spricht so viele wunde Punkte an.
Sie hat keine Kinder, aber eben ein soziales Umfeld - was ich dafür nicht unbedingt an meinem Wohnort habe.
Mein großes Kind ist auch nicht das Thema. Es würde auch woanders hingehen - wie gesagt, es ist auch schon älter und kann mit dem Zug fahren - auch wenn der Vater dies nicht erlauben würde. Aber mein kleineres, bedürftigeres Kind...

Ich meine, so wie sich meine Partnerin auf eine zweifache Mutter eingelassen hat, habe ich mich auf eine erwachsene Frau mit ihren Strukturen eingelassen. Es gibt da kein Wichtiger. "Nur" weil ich Kinder habe, heißt das ja nicht, dass jetzt ihre Bedürfnisse auch für sie eine Priorität haben...

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Sonnenschein85
Zitat von lulu83:
@Sonnenschein85 ja, ich verstehe das Abwägen. Aber ich kann nicht meine Kinder - und damit auch mich - in diese Veränderung stürzen mit dem Wissen, dass ich dies alles tragen und auffangen muss. Dazu habe ich die Kraft nicht. Mein jüngeres Kind ist 12 Jahre und neurodivergent. Wenn ich mit ihr hier von ihren ...

Das verstehe ich. Ich bezog mich auch eher auf deine Partnerin, die keine Kinder hat und vielleicht weniger ortsgebunden ist. Aber ich weiß auch, dass sie natürlich auch ihren Job gerne so weiter führen möchte und ihr soziales Umfeld liebt. Nur, vielleicht muss man sich auch eingestehen, dass man nicht alles unter einen Hut kriegen kann. Und die Beziehung dann leider auf der Strecke bleibt.

#22


L
@Sonnenschein85
Ja, insgeheim sehe ich das auch so. Gleichzeitig sagt sie mir offen, dass sie dazu nicht bereit ist. Ich habe das Thema bereits oft angesprochen. Sie fühlt sich nun unter Druck. Das macht ja auch keinen Sinn

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Sonnenschein85
Zitat von lulu83:
@Sonnenschein85 Ja, insgeheim sehe ich das auch so. Gleichzeitig sagt sie mir offen, dass sie dazu nicht bereit ist. Ich habe das Thema bereits oft ...

Nein, natürlich. Mit Druck funktioniert das nicht. So eine Entscheidung muss sie schon selbst treffen.

#24


S
@lulu83
Stafanie Stahl würde jetzt vermutlich in dem Raum stellen , das es sich hier um zwei Bindungsvermeider handelt.

a) eine Fernbeziehung von über 200 km.

b) das 7 Jahre wollen und stehen bleiben.


Warum wurde hier in 7 Jahren , in 2555 Tagen , in 364 Wochenenden kein Schritt auf sich zu bewegt?

Du schreibst sehr häufig das Wort ich muss ! Warum hast du dich nicht auf sie zubewegen müssen , warum hat sie sich nicht auf dich zu bewegt müssen !

Müssen tut man nichts !

Man will und man möchte etwas . Wenn man es will oder nicht will , will und möchte man mit der Konsequenz leben aus seinem Handeln oder nicht Handeln.

Wie oft habt ihr euch den gesehen ? Alle 14 Tage mal am Wochenende , oder wie sah das aus ? Wie kann ich mir das vorstellen ? 364 Wochenenden gab es in 7 Jahren , und dann alle 14 Tage nur gesehen , dann sind wir bei 182 mal gesehen am Wochenende. Also grade mal 6 Monate im Stück.


Man liest hier sehr viel wie es nicht geht aber sehr wenig wie es geht.

Die Frage die bei so wenig sehen im Raum steht , würde das überhaupt funktionieren auf dauer, weil so wirklich kennt man sich nicht.

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L
@Scheol
Das hilft ganz schön!
Also immerhin gab es Corona und da haben wir sehr viel Zeit zusammen verbracht 🙃
Und auch so ist sie unter der Woche immer wieder da, auch an den Wochenenden, an denen die Kinder bei mir sind, ist sie meist hier. Wir verbringen auch Urlaube gemeinsam - zu zweit und mit den Kindern.
Ihr derzeitiger Plan ist, dass sie eine Woche hier im Homeoffice arbeitet, eine im Büro. Das klappt nur grad noch nicht gut, weil es so viele Termine gibt und daher ist dieser Rhythmus noch nicht stabil. Im Gespräch heute Früh meinte sie auch, es sei unfair, das jetzt so negativ zu bewerten (weil ich meinte, das klappt ja nicht), weil es eben bereits zahlreiche Termine gab, die feststanden, bevor sie diese Regelung entschieden hatte. Also ist irgendwie eine Perspektive in Sicht.
Ich stimmte ihr diesbezüglich zu, und dass wir dies natürlich erst in der zweiten Jahreshälfte auswerten könnten...

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Ameise_78
Gab es hier nicht vor kurzem exakt diesen Fall andersherum..?
Eine Userin, die mit einer Frau mit zwei fast erwachsenen Teenagern mit Autismus zusammen war..?
Auch Fernbeziehung...

Ich überlege gerade wie der Thread hieß...

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L

Ameise_78
@lulu83

Oh guck mal, das war dieses Thema hier: (hab mal eben gesucht)
frisch-getrennt-wie-soll-ich-das-aushalten-t77369.html

Vielleicht gibt's Gemeinsamkeiten/wäre ein Austausch interessant..?

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L
@Ameise_78 Danke dir fürs Suchen und Finden.
Das ist in der Tat interessant. Da gibt es wirklich ein paar Parallelen. Oder so.
Natürlich ist es nicht einfach, zu einer Beziehung gleich noch zwei Kinder hinzuzubekommen. Meine waren damals 5 und 8, also noch echt sehr klein.
Also was mir in jedem Fall bewusst wird: Die Situation wird sich nicht ändern, ändern kann sich nur meine Einstellung. Und das ist nicht so leicht.
Meine letzte Beziehung ist genau deshalb auseinander gegangen. Der Vater meiner Kinder hat sehr viel Dro. konsumiert, wollte dies nicht ändern, also bin ich irgendwann gegangen.
Vielleicht gelingt es mir diesmal, mich abzufinden und nicht meiner Wunschvorstellung hinterherzuträumen.
Sechs weitere Jahre Fernbeziehung (und da ist mein jüngeres Kind gerade 18) - puh, na dann mal los....

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A


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