Zitat:wieso bildest du dir ein, daß DU das verantworten müsstest? Die sind doch selber schuld, wenn sie sich in Gefahr begeben, können ja zu Hause bleiben. Warum sollten die deutschen dafür verantwortlich sein?
@trauer37: Du hast nix, aber auch gar nix zu melden. Exakt so wie ich. WIr beide können wählen gehen, aber das war es dann auch. Wenn es uns in diesem Land nicht gefällt, können wir auswandern oder in den Untergrund gehen.
Diese ganze Diskussion ergibt nur Sinn, wenn wir einen Konsens haben. Mein Konsens ist die Maxime, dass ich nicht damit leben kann, wenn Menschen, die auf diesem kleinen Sandkorn im unendlichen Universum leiden, obwohl sie es nicht müssten. Es gilt, dass aber aus der Diskussion zu elimenieren. Es geht nicht darum, der Politik oder wem auch immer Versagen vorzuwerfeb. Wenn wir als normale Menschen uns nicht den Rücken freihalten, dann tut es niemand.
Wenn ein hilfesuchender Mensch im Mittelmeer stirbt, dann spüre ich trauer in mir. Wenn ein Mensch meine Perle begrabscht, egal ob Ausländer oder Deutscher, dann kriegt er einen auf die Fresse. Beide Verhaltensweisen definieren mich als Urmel. Nur weil ein nicht auf deutschen heiligen Boden geborener auf dem Meer stirbt und ich um diesen Menschen trauere heißt es nicht, dass ich in einer anderen SItuation nicht für meine Interessen eintrete.
Aber man muss Prioritäten setzen. Erst wird Menschenleben gerettet, dann werden die Probleme gelöst. Der Anteil an Ar. ist überall gleich, egal ob braun, gelb, rot oder was weiß ich.
Ein Sandkorn in der Unendlichkeit des Universums. Die eigene Endlichkeit als Fakt. Wie kann man da so eine pervertierte Art der Priorisierung mit sich selbst vereinbaren? Ganz ganz schlimm.