Hallo zusammen!
@ Schwarz-Seher
Zitat:@Victoria Siempre
Lieber Gutmensch als Ar..hloch.
(Oliver Kalkofe)
Ich sehe das genau anders herum. Wenn es um die Sicherheit geht, dann lieber Ar...hloch! Der Gutmensch nützt Dir nichts, weder nach Diebstahl, S. Belästigung oder gar Vergewaltigung.
Das ist natürlich irgendwo zutreffend. Gutmensch zu sein gemäß der Definition, tolerant und hilfsbereit zu denken und zu handeln geschieht aber vermutlich nicht in erster Linie aus der Erwägung heraus, was es einem selbst nützt, sonden eher, weil der Mensch entsprechende Werte besitzt und leben möchte. Was gegebenenfalls auch zu einer subjektiv als gut empfundenen Lebensqualität beiträgt. Wenn ihm etwas gravierendes (wie aufgezählt) passiert, ist nicht ausgeschlossen, dass er die Wertvorstellung und sein Verhalten ändert, aber nicht zwangsläufig eine Folge.
Zitat:Nur mit ---- Zitat: Das Argument die einen tun es, also dürfen wir auch zurückschimpfen führt aber keinen Zentimeter weiter im Richtung eines sinnvollen Dialoges.
--- mögest Du Recht haben, aber was ist die Alternative?
Entweder müsste ich der Erste sein, der den Anderen verunglimpft --- ansonsten darf ich mich nicht wehren, da dein obriges Zitat berechtigt wäre.
Die Entscheidung, sich nicht zu wehren zugunsten einer Deeskalation und einem demokratischen Dialog, kann nur in Freiheit getroffen werden. Wichtig finde ich die Erkenntnis, dass Hin-und Herverunglimpfen nicht wirklich weiterführt. Und: Neigt jeder, der eine hilfsbereite und tolerante Haltung gegenüber Flüchtlingen zeigt, automatisch zu schlimmen Beschimpfungen Andersdenkender?
Zitat:Weg zwei, das jeder Mahner, welcher eventuelle Bedenken äußert, nicht gleich in die rechte Ecke gestellt, oder als *beep* bezeichnet wird, funktioniert ja nicht. Ein sinnvoller Dialog, wo gleichberechtigt, Gutmensch wie Mahner, ihre Meinung äußern dürfen, welche dann auch von der handelden Politik ernst genommen wird, ist aufgrund der politischen Parteienlandschaft hier in Deutschland überhaupt noch nicht möglich.
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Gestern abend hatte ich beim Anschauen eines öffentlich-rechtlichen TV-Programms aber einen anderen Eindruck, da saßen mehrere Mahner und sie wurden meiner Wahrnehmung nach nicht in die rechte Ecke gestellt, es ändert sich zur Zeit einiges.
Zitat:Auch: Ich kann nicht sicher wissen, warum die flüchtenden Männer so handeln wie sie es tun. Ich denke, wir können uns ihre Situation nicht wirklich vorstellen.
Jetzt entäuschst Du mich. Du kannst natürlich die Augen zu machen
In erster Linie meinte ich die Männer, die flüchten und Familien zurücklassen. Ich möchte nicht pauschal über sie urteilen; natürlich ist es möglich, dass einem Mann seine Familie egal ist und er in erster Linie nach Deutschland oder Schweden möchte, um sein eigenes Glück zu suchen, oder, schlimmstenfalls, Straftaten zu begehen. Aber es gibt auch die Männer, die vorhaben, die Familie nachzuholen und falsche Vorstellungen hatten und sogar enttäuscht zurückkehren (in den Irak, war heute eine Meldung).
Ich mache nicht die Augen zu. Ich wohne in einer Stadt, in der die Themen Terrorismus und Kriminalität von Migranten schon länger Stadtgespräch sind, nicht erst seit Paris oder Silvester 2015. Aber jetzt pauschal zu sagen, alle migrierenden Männer sind so veranlagt wie z.B. die Täter in der Silvesternacht ist mir nicht möglich weil es auch Gegenbeispiele gibt.
Zitat:Du hast die Sylvestervorfälle gehört. Du hast sicher von Paris gehört. Du hast eventuell von dem Mehrfach-Identitäten, die letzte 7-fache war der Paris-Attentäter) gehört. Heute steht im Nachrichtendienst Fortsetzung der Sylvestervorfälle aktuell in Berlin, vorm Brandenburger Tor, durch eine größere Gruppe von Pakistani. Ich glaube nicht das diese Häufung Zufälle sind. Gerade in den Nachrichten haben sie gebracht, das 40% der allein einreisenden Nordafrikaner im ersten Monat schon Straftaten begehen. Hallo!
Natürlich ist es beängstigend, sich vorzustellen, von einer Gruppe Nordafrikaner eingekreist zu werden und dass dies möglicherweise zunimmt. Aber Syrer sind z.B. keine Nordafrikaner, und straffällig zu werden bedeutet nicht, dass man automatisch S.-Delikte begeht. Wobei ich das nicht entschuldigen will, auch den Diebstahl nicht. Aber ich möchte mich nicht von Ängsten leiten lassen und auch nicht aus lauter Angst sofort in jedem Migranten einen potentiellen S.-Verbrecher sehen.
Zitat:Andererseits nimmt weder Marokko, Turnesien noch der Irak etc.seine straffällig gewordenen Zwangsrückkehrer ohne Papiere auf. Die entsprechenden Konsulate verweigert hier in Deutschland Ersatzpapiere.
Das heißt wir werden die Straftäter nicht los (entgegen der Politik-Propaganda) und hier entsteht ein Sammelbecken in Deutschland für Straftäter und Terrorristen aller Couleur.
Hier sollten wir wachsam hinschauen und uns informieren.
Zitat:Daher bin ich der Meinung: ohne Papiere kein Fuß über die Grenze. Und bevor hier wieder die Gutmenschen aufschreien, von wegen: schwere Flucht und so. Absoluter Humbug. Telefone und Smartphons überstehen alles, sogar ggf. das Mittelmeer und Papiere verschwinden. Welch ein Zufall. Mögliche Beweise, wie ein Foto der wichtigsten Pass-Seiten auf dem gereteten Handy (wenn ggf. auch nicht rechtlich relevant) gibt es natürlich nicht. Welch ein Zufall. Und das sind alles ein paar Zufällee zu viel, auch von der Anzahl, deshalb muss unbedingt die Notbremse gezogen werden.
Gut, das ist Deine Meinung, die kannst Du gerne haben. Sicher gibt es auch Migranten, die mit allen beschriebenen Tricks arbeiten. Aber sind das wirklich alle? Dass wirklich gar niemand eine schwere Flucht hinter sich hat wage ich zu bezweifeln.
Den Bedarf einer Notbremse sehen inzwischen wohl immer mehr Menschen. Ich muss gestehen, ich weiß da keine Patentlösung. Da die Fluchtbewegungen auch mit der Situation in der Welt zu tun haben und nicht nur mit der deutschen Politik muss global gedacht werden. Aber dazu gibt es hier ja schon einiges zu lesen, ich werde meine Energie ab jetzt wohl mehr der diesbezüglichen weiteren Informationsbeschaffung widmen in Form von Zeitunglesen.
Beste Grüße,
wutz
*beep* ist ein Kurzwort für einen Anhänger des Nationalsozialismus und wird umgangssprachlich zumeist abwertend gebraucht.[1]