Frage an die Männer!

Sime


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Nightrider

Ich wollte kein Mitleid, keine neuen Spielkollegen, sondern andere Meinungen - auch zur Selbstreflektion.

Die Verantwortung für mein Lebensglück würde ich nie in andere Hände geben, als in meine eigenen.

Hollywoodschaukel: Du kannst Dir kein Urteil über meine Lebensgeschichte erlauben!

Was ich allerdings so gar nicht erkennen kann: was willst Du mir eigentlich sagen?

Sime

20.06.2008 19:08 • #16


dochas


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das weiß er selber nicht so genau - erinnert mich stark an jemand anderen hier im forum.

vor allem sind sagen und schreien zwei par schuhe.

für mich stellt sich deine situation ( natürlich ) nicht eindeutig dar.
wankelmütig ist das, was mir zu dem bisher beschriebenen einfällt. wenn er es nicht schafft, sich über sein verlangen wirklich klar zu werden, mußt du das früher oder später wenigstens für dich tun. wie du das anstellst und ob es sozusagen dann auch das richtige ist für das du dich entscheidest, wird dir niemand vorher sicher sagen können - dich miteingeschlossen.
ich persönlich würde jedenfalls handeln, danach kann ich mir immer noch die zeit zum aussitzen nehmen - ob nun zwangsläufig, oder gewollt, spielt für mich dann auch keine große rolle.
finde einfach heraus was du willst und überlege dir, was dafür deiner meinung nach förderlich ist und was nicht. was du ändern kannst und welche dinge in deinen augen nichtmehr von dir zu bewegen sind. letzteres einfach "laufen" lassen und erstgenanntes in angriff nehmen.

mir ist klar, das es fast schon peinlich banal klingt - aber oft sind es die einfachen dinge, die man übersieht um sich den weg zu erleichtern.

sollte es absolut zu platt sein, kannst du meinen ratschlag ja einfach überlesen .

gruß dochas

23.06.2008 04:16 • #17


Ehemaliger User


hallo sine

nun - die antwort auf  deine frage aus meiner sicht:
ja => es ist manches mal notwendig, mit dem kopf eine entscheidung gegen alles fühlen zu treffen und zwar dann, wenn es klar ist, dass ein "drinnen-hängen-bleiben" auf dauer selbstschädigend ist.

bei mir wars so: meine frau hatte / wollte s.uelle kontakte mit anderen männern / frauen => mir gings nicht gut damit - zeit brachte keine veränderung - musste mich entscheiden und bin gegangen....

so, das wars mal in aller kürze!

gabs bei euch auch solche punkte, dass sich nichts und nichts geändert hat und dadurch  immer wieder aufs neue schmerzhafte erfahrungen evoziert worden sind?

wie auch immer - ich wünsche dir von herzen alles gute

manta

28.07.2008 09:04 • #18


looser


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Hi war schon lange nicht mehr hier ,aber wenn ich das so lese,gruß an ,danke für damals,hätte mich fast von der Brücke gestossen......was soll den das mit Selbstreflexion..und all der Kram..?hab immer noch nen schei. Job saufe immer noch wie irre hab immer noch mehrmals am Tag meine Tochter am Telefon die nichts begreift und tot unglücklich ist.aber meine Freundin hat mich so kennengelernt und ich habe nie versprochen das das morgen mittag vorbei ist..also klar text entweder nimmt mich jemand so wie ich bin und das mit allen Dingen die ich in meinem Rucksack rumschleppe oder er lässt es sein,fertig aus ,der rest ist alles nur rumgeeier
Liven Free and Liven Easy

28.08.2008 22:07 • #19


Sime


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Hallo zusammen

Danke noch für Eure Beiträge!!!
Hier noch die Auflösung: Es ging noch ein Weilchen so weiter, weil er mich davon überzeugt hatte, eine Freundschaft (natürlich mit körperlichem Kontakt...) zu führen und zu sehen, wie es sich entwickelt.
Wir unternahmen wieder Sachen, übernachteten beieinander und er konnte sich nicht entscheiden.
Mir tat das weh. Ich habe den Kontakt abgebroche, weil ich jetzt erst mal zur Ruhe kommen muss. Ich teilte ihm mit, er solle sich melden, falls er an einer ernsthaften Beziehung interessiert ist.
Wir trafen uns zufällig danach und er tätschelte mir nach einem belanglosen Geplänkel die Schulter. Ich zog sie weg.
Leider habe ich ihn beschwipst nochmals angerufen und es gab ein ziemlich dämliches Gespräch...er sagt, dieses letzte Treffen hätte ihm den Rest gegeben....er war ziemlich sauer. Ich fragte einige Tage später per Mail nach, ob er noch sauer sei und er meinte: Nö sauer sei er nicht, aber ich solle versuchen, mein Leben ohne ihn zu leben. Wir hätten keine gemeinsame Zukunft und ich solle nicht meine Zeit mit ihm verschwenden.
Das sass. Ich entschuldigte mich noch, dass ich den Kontaktabbruch selber nicht eingehalten habe und meine Emotionen über ihn geschüttet hatte und wünschte ihm alles Gute. Das war's. Traurig, aber wahr!

Liebs Grüessli

Sime

31.08.2008 12:16 • #20


looser


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na bitte geht doch

31.08.2008 21:10 • #21


Manina


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Die Frage richtet sich zwar an die Männer, aber ich möchte meinen Senf loswerden.
Trauere ihm nicht nach.
Ich kann deine Impulsivität verstehen, deine Ehrlichkeit und deinen Anspruch auf Offenheit.
Seine Gefühle hin oder her, seine Taten und sein verhalten sprechen dagegen. Er zeigte, dass er unsicher war.
Letztlich hat den Kopf entscheiden lassen, wobei ich denke, dass es auch ein Stückweit von seinem Bauch her kam.
Was ich nicht nachvollziehen kann:
Freundschaft mit S...Hallo? Bist du zum Pausenclown mutiert?
Hast du gedacht über diese Schiene ihn doch noch an dich binden zu können?
Da war sein Herz schon nicht mehr bei dir. Das war "ein paar Rosinen noch picken", mehr nicht.
Das ist nach so eine Beziehungskiste ein NO GO. Absolut.
Du landest damit auf einer Schiene "die kann ich jederzeit haben", absolut nicht faszinierend.
Dann nach diesem nächsten Ende, auch noch entschuldigen und die Hintertür offen lassen "Wenn du es ernst meinst, kannst du wieder kommen." Ein zweites NO GO.
Vergiss es mal.
Wie sagte, sei froh dass der Kelch an dir vorbeiging.

Kopf hoch, Süsse!
Mr. Right läuft schon irgendwo rum...

Manina

14.10.2008 06:24 • #22


EyeQ


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haben wir einen thread beantwortungsbot im forum von dem ich noch nichts wusste ?

14.10.2008 11:11 • #23


Manina


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Das kann ich dir nicht sagen, aber sicher ein neues Mitglied, das gestern nacht langeweile hatte.
Deine Frage kannst du an den Admin stellen, falls es hier sowas gibt.
Sonst noch Fragen, die nicht zum Thema gehören?

Beste Grüsse
Manina

14.10.2008 12:22 • #24


Ehemaliger User


Hallo manina,
Ich habe deine Geschichte gelesen und dachte: Ist das der selbe Mann, mit dem ich das auch durch habe???
Ich habe eine fast gleiche Geschichte hinter mir. Er war 40, wir waren 10 Monate zusammen. Er hat sehr schnell angefangen von "unserer Wohnung", heiraten etc. angefangen. Er war bevor wir zusammen kamen sozial völlig isoliert-nach seinen Angaben freiwillig.
Ich sei die Traumfrau, die beste Partnerin, die man sich wünschen könne. Es begann schon sehr früh mit immer dem gleichen Schema: Sobald es reibereien gab: totaler Kontaktabbruch von seiner seite aus-ich habe ihn dann 3-5 Tage nicht erreicht, er ging nicht ans telefon hat nicht abgesagt, sich nicht gemeldet... Das war sehr oft so..
Und zwischendurch immer Aussagen, die wie ein schlag vor dxen Kopf waren: Ich kann niemanden Lieben, Zusammenziehen meinte er ja nicht heute oder morgen, er sei beziehungsunfähig, alleine fühlt er sich am wohlsten und das immer im wechsel mit phasen, in denen er so lieb zärtlich war und liebesbekundungen. Wir haben begonnen zusammen möbel zu kaufen. Nachdem der letzte Streit eskalierte dann auch von ihm völlige Zwiespältigkeit in den Aussagen. Drei Wochen hat er mich zappeln lassen mit den Worten: er müsse nachdenken, kann mir keine antwort geben ob er noch mit mir zusammen sein wolle. Dann ein erstes treffen: Koseworte, wieder sein: du bist die beste Partnerin, ich bin aber erst mal nur als Freund aber nicht als Partner da...und: es tut mir so leid dich so kämpfen zu sehen, wo doch keine hoffnung ist.
Nachdem ich per mail immer wieder die Frage stellte, was nun sei: Per mail von ihm, es sei ja schon die ganze zeit klar für ihn, dass es nicht mehr weiter geht. Er liebe mich, er sei depressiv, fühlt sich gescheiter. Und: Er wisse ja, dass es für mich noch viel schwieriger sei als für ihn. Und dass er mich wiedersehen will und er bis dahin einiges zu klären habe und er lernen müsse, sich um andere zu kümmern. Und dass wir uns einfach zu einem falschen zeitpunkt getroffen hätten....Es ist jetzt eine Woche her, als wir Sachen ausgetauscht haben und er mir alles zuschob, er meinte, wir hätten sowieso nicht zusammen gepasst...Umarmung, er hat sich anmir festgekrallt...alles total ambivalent. das macht es mir so schwer damit abzuschließen-ich habe 10 monate um ihn gekämpft und das schwierigste war zum anfang, zu reaqlisieren, dass es aus ist, denn es war ja schon so oft so, dass ich alleine hier saß und dachte es sei aus, weil er wieder tagelang nicht erreichbar war...

18.10.2008 14:28 • #25


Ehemaliger User


...sorry-ich meine natürlich: Sime

18.10.2008 14:30 • #26


Manina


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Vielleicht wirklich beziehungsgeschädigt, innerlich zerrissen zwischen Vertrauen aufbauen wollen, nicht vertrauen können, Beziehung wollen, sich nicht 100% drauf einlassen wollen, Nähe und Distanz.
Du hast das ja selbst erkannt, aber wenn du dich an seine Stelle setzt. Stell dir mal vor, aufgrund deiner Verletzung würde es so in dir aussehen... und jemand will immer wissen, was nun ist und will Beziehung, versteht das nicht usw. Du verstehst dich selbst nicht, wie willst du das erklären? Und du weisst nicht, was du machen sollst. Also ziehst du dich zurück und haderst mit dir. Denn du geniesst ja die Zweisamkeit, aber zu viel Nähe macht dir Angst....

Vielleicht sollte die Partnerin (ist nur ein Vorschlag) seine gelegentlichen Rückzüge akzeptieren, nicht nachfragen, nicht bohren, abwarten.
Du kannst ihm diese Zerrissenheit nicht nehmen. Du kannst ihn nicht ändern. Er muss sich selbst überwinden und über diese Schatten springen.
Wenn eine Partnerin sich zurückzieht, ohne beleidigt sein und Zickerei, dann kann es doch sein, dass seine Gefühle grösser sind als seine Beziehungsangst, oder?

Aber dieses Nachfragen, was uns Frauen eigen ist, dieses wissen-wollen, setzt ihn innerlich noch mehr unter Druck, weil er meint, entscheiden zu müssen und da er Angst hat (vor Beziehung, vor Unterdrückt-werden, vor Verlassen-werden, vor neuen Verletzungen usw.) entscheidet er dann folgerichtig gegen die Beziehung.

Nur so kann ich es mir erklären.
Fragt sich dann, wieviel Geduld hast du?
Deine Liebe zeigt sich nur, in dem du Geduld aufbringst, nicht in Worten. Da fällt mir das Wort ein: Borderline, habe ich bisher nur von Frauen gekannt.
Ich glaube trotzdem, dass man mit viel Geduld und Rücksicht, seine Wunden heilen kann, wenn er mit der Zeit erkennt, dass du nicht wegläufst und dass er dir vertrauen kann. Ob er dann bleibt ist ne andere Geschichte. Aber mal von sich wegrücken und den eigenen Bedürfnissen, für den anderen nicht nur da sein, sondern auch mal Distanz zulassen, wenn er es braucht, Männlein, wie Weiblein, ich denke, das zeigt erst die Liebe.

Vielleicht hat jemand hier Erfahrung mit Bordeliner und kann sagen, ob es sich so anhört und mehr dazu erklären?
Habe grade bei Wikipedia mal nachgelesen.
Hier ist eine Seite mit einem Selbsttest. Du kennst ihn ja, vielleicht kannst du die Fragen für ihn beantworten.

psychotherapiepraxis.at/surveys/test_borderline.phtml

Viele Grüsse
manina

18.10.2008 16:27 • #27


Ehemaliger User


..das was du sagst stimmt-so habe ich es auch versucht zu sehen. Wenn aber jemand die komplette "macht" in der beziehung hat, entscheidet, ob man sich sieht, wie lange, usw. ist das schon noch was anderes. Und ich bin kein übermensch-wie sollte ich da vertrauen aufbauen? Mich hat das total kaputt gemacht. Ich habe meine bedürfnisse komplett zurückgestellt..das ist das resultat, wenn man sich immer auf eine person einzustellen hat. Wenn ich mich nicht meldetet oder auch den rückzug akzeptierte, dann habe ich wieder zu wenig liebe gegeben... Du hast theoretisch mit allem recht, aber ich bin nicht sein therapeut gewesen. Er hat unwiederbringlich mich verlassen....

18.10.2008 16:38 • #28


Ehemaliger User


..fand deinen kommentar übrigens sehr kühl gedacht...wer versteht die, die mit ganzem herzen aushalten? ich habe diesen mann bis zu meiner eigenen selbstzerstörung geliebt und freiraum gelassen-so viel, dass er sogar meinet, dass er noch nie so viel verständnis bekommen hat. Übrigens wäre ich mit Borderline-Diagnosen vorsichtig. das ist die wohl am schwierigsten zu diagnostizierende Krankheit im Psychischen bereich die es gibt! ich arbeite mit solchen Menschen, also weiß ich das!

18.10.2008 22:22 • #29


Manina


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Na dann kennst du dich ja aus.
Es erscheint dir kühl, weil ich den Abstand habe. Ich habe mal eine ähnliche Beziehung erlebt, in der mir viel abverlangt wurde, ich dann auch noch dachte, ich müsse diese Beziehung retten und dürfe nicht aufgeben. Habe damals 2 Jahre mit diesem hin-und Her verbracht. Als ich dann den Schlussstrich setzte, kam die grosse Stalker-aktion von seiner Seite (über mehrere Jahre). Ich hatte in dieser Zeit völlig vergessen, dass es mich auch noch gibt, dass ich auch Wünsche habe. Bin immer wieder an meine eigenen Grenzen gestossen und das Ende der Beziehung war einfach nur ein Freischlag.
Was soll ich dazu sagen? Ich hätte es früher beenden müssen, aber ich hatte keine Kraft. Wenn andere fröhlich ins Wochenende heim fuhren, blieb ich lange im Büro, habe lieber gearbeitet, als heimzu fahren, wo er wartet, auf dem heimweg saß ich im Auto und heulte. Ich wusste, wie das Wochenende ablaufen würde. Eine Freundin sagte damals : "Du kannst ihn nicht ändern, du kannst nur dich ändern. Ändere deine Einstellung zu ihm, das ist alles, was du machen kannst." An diesen Sätzen hielt ich mich fest. Sie wusste garnicht, wie sehr sie mir damit geholfen hatte. Von da an, wurde ich stärker und konnte mich 6 Monate später lösen.

Vielleicht trennen sich Frauen anders als Männer. Frauen gehen, wenn sie sich sicher sind, wenn der Bauch sagt: Da ist nichts mehr an Gefühl. Männer gehen und kommen wieder, sind unsicher, war es richtig zu gehen oder nicht.
Habe ich halt so erlebt.
Manchmal stehen sie nach einem Jahr in der Tür und tun so, als wären sie nie weg gewesen. Wer soll das verstehen?

Wenn du sagst, du bist nicht seine Therapeutin, aber du bedauerst, dass er weg ist. Würdest du ihn wiederhaben wollen und dieses ganze Hin und Her weiter führen?
Du möchtest ihn haben, aber nicht so wie er ist.
Er ist aber so. Man kann ihn sich nicht kneten und formen. Er ist so, zumindest zur Zeit.
Meinst du ein offenes Gespräch könnt ihr führen?
Wäre es möglich ihm alle Punkte darzulegen, ihm zu sagen, wie du dich fühlst, wenn er so oder so ist?
Damit er dir sagen kann, was ihn bewegt so oder so zu handeln oder sich zu äussern?
Wäre es möglich und würde er dazu bereit sein?

Gute Nacht
Manina

19.10.2008 02:57 • #30




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