Zitat von Temporis: Übrigens gibt es für meine Lebenseinstellung, sich nichts mit anderen Menschenvorstellen zu können, den Begrif "aromantisch".
Nein. Aromantisch heißt sich gar nicht verlieben zu können. Du liebst deine Frau romantisch, d.h. du bist nicht aromantisch.
Zitat von Temporis: Meine Hartnäckigkeit bei meinen Fragen hat auch wieder eine weitere Salamischeibe ergeben.
Es war ihr zu peinlich mir zu sagen.... aber es war beim chatten dann wohl doch nicht nur ein Bild.
Ich wollte es sehen...
Vielleicht stellst du aber auch die falschen Fragen.
Ok, du weißt jetzt, dass sie verliebt ist, und dass sie das gerne gelebt hätte. Was hast du davon, noch weitere Details aus ihr herauszuquetschen? Mich wundert ehrlich gesagt, dass sie dir immer noch Rede und Antwort steht. Vielleicht liege ich falsch, aber für mich klingt das immer mehr nach Verhören. Damit quälst du doch nur sie und auch dich selber. Da ändert dann eine Datenight auch nicht mehr viel.
Warum fragst du sie nicht, wie sie eure Zukunft sieht, wenn du nicht bereit bist, die Ehe zu öffnen.
Oder was sie an dir liebt und schätzt.
Oder ob und wie du ihr helfen kannst, über diese Verliebtheit hinwegzukommen.
Was sie machen möchte, wenn die nächste Verliebtheit auftaucht.
Frag sie, ob es ihr hilft, wenn sie dir von ihm und der Verliebtheit erzählen darf. So wie du ihr zuhörst, wenn sie von einem Problem in ihrer Arbeit erzählt.
Frag sie, ob ihr etwas fehlt, in eurer Beziehung.
Und hör zu. Geh in Verbindung zu ihr. Das ist es gerade, was sie bewegt. Damit kannst du punkten. Auch du bist gefragt, auf die Chorknabensache mal einen Deckel zu machen, und nicht dauernd nachzubohren.
Sie kann sich vermutlich nicht Knall auf Fall entlieben, aber du kannst sofort aufhören, trennende, schädliche, für euch beide schmerzhafte Fragen zu stellen.