Jeder Mensch hat seine Erfahrungen machen müssen und drückt diese in seiner Art aus. Ich schätze auch die Kommentare, die nicht meiner Meinung oder meinem Empfinden entsprechen. Dennoch möchte ich kurz ein paar Aussagen korrigieren.
Zitat von Trebor72:Deine Frau besitzt wohl nicht ein Mindestmaß an Scham und Loyalität, das soll eine gute Mutter sein?
Sie ist definitiv eine gute Mutter. In dem Moment als sie die Affäre hatte war sie es wohl aus egoistischen Gründen nicht zu 100%, weil auch die Kinder das Risiko ihrer Entscheidungen mittragen müssen. Das darf und muss man ggf. auch kritisch ansprechen.
Zitat von stayalone:Wer nach dem, was ich erlebt habe, noch seelisch gesund ist, der war vorher schon seelisch krank.
Deine Wortwahl ist sehr extrem und ich finde mich darin nicht wieder. Und das, obwohl ich mich selbst gerade in keiner guten Verfassung befinde. Aber auch danke für deine Beiträge, denn diese zeigen mir, dass ich so nicht enden möchte. Ich wünsche dir alles Gute, dass du dennoch zu deiner inneren Ruhe findest.
Zitat von Gast2000:Da hilft kein beschönigen, herunterspielen und schön verpacken mit Schleife, der Inhalt bleibt der selbe.
Das ist wohl die Wahrheit, derer ich mich stellen muss.
Zitat von Kelene:Ich würde mir wünschen das mein Mann mit mir einen Weg findet wieder zueinander zu finden
Zitat von Wurstmopped:Frauen berufen sich auf ihre Gefühle...was ist besser mit der Hose denken oder die Moralkeule Gefühle wie eine Monstrans vor sich her tragen?
Das sind Aussagen, die mich sehr nachdenklich gemacht haben, weil ich diese auch in anderen Foren von Frauen als Betrügerinnen gelesen habe. Darin lese ich, dass Frauen vom eigenen Partner (Betrogenen) aus ihrem Tal herausgeholt werden wollen. Dafür steigt dann das Ansehen und sie fühlen sich zum Betrogenen und dessen Vergebung noch stärker angezogen. Zumindest interpretiere ich deren Aussagen so.
Auf die Idee wäre ich alleine, hätte ich es hier nicht gelesen, nie gekommen. Ich hätte klassisch die Antwort gegeben, dass der Betrüger auch alles gerade biegen muss.
Ich beziehe die Aussagen auf meinen Fall. Wenn beide Fehler gemacht haben, dann müssen auch beide daran arbeiten. Aber genau da liegt mein Problem. Da ich keine Fehler gemacht haben soll, weiß ich nicht was ich ändern soll. Ich soll einfach so bleiben wie ich bin, es verarbeiten und verzeihen? Mehr nicht?
Wohingegen ich immer lese, dass beide das Problem an der Wurzel packen und sich auch selbst hinterfragen müssen. Nun tue ich es und finde keine Antworten, die mich einen Schritt weiter bringen.
Ich benötige Lösungsansätze, aber hier stecke ich irgendwie fest.