Mein Vorschlag für die Männer, die bedauern, dass ihre geschiedene Frauen nicht arbeiten gehen:
Teilt euch das Geld für die Betreuungskosten. Das bringt beiden etwas. Die Männer müssen weniger Unterhalt bezahlen und die Frauen sind glücklich, dass sie durch die regelmässige und abgesicherte Betreuung arbeiten gehen können (zumindest teilzeit) und auch noch etwas vom Gehalt übrig bleibt. Das ist meiner Ansicht nach nur fair.
Vollzeitarbeit mit kleinem Kind geht nun mal nicht. Wenn man morgens um 6 aus dem Haus geht und abends um 18 Uhr zurückkommt, das Kind den ganzen Tag bei der Tagesmutter ist, dann frage ich mich: Warum haben wir ein Kind gezeugt?
Je nach Beruf wird auch erwartet, dass frau abends länger bleibt.
Es wäre doch einfach schön, wenn wir die Kinder als einen Mittelpunkt betrachten, die Liebe zu ihnen leben und den Kindern das Gefühl von Liebe und Geborgenheit mit auf den Weg gegen können. Ohne finanzielle Ängste.
Ein Staat, der Mütter mit einem Billigstlohn (Hartz4) für die Betreuung und Aufzucht der Kinder (Steuerzahler) bestraft, ist meiner Ansicht nach ein Armutszeugnis. Doppelverdienende ohne Kinder werden belohnt.
Ich verstehe sehr gut, dass die heutigen jungen studierten Frauen erstmal keine Kinder wollen. (Und auch keine feste Beziehung?)
Und dies finde ich sehr traurig. Denn diese Art von Liebe (Mutterliebe) bleibt somit aus.
Zitat von Sohnemann:dass der nicht erwerbstätige so schnell wie möglich erwerbstätig wird.
Ja, viele wollen ja arbeiten.
Nur, welcher Arbeitgeber stellt eine Frau mit kleinen Kindern ein?
Es ist wirklich sehr schwierig, in dieser Zeit einen Job zu finden, der sich mit kleinen Kindern vereinbaren lässt. Und wenn, dann sind es 400 Euro Jobs oder 8,50 pro Stunde Jobs. Zeitvertrag versteht sich.