Zitat von no_shame:An Egoismus ist nichts verwerfliches.
Schließlich hat jeder nur sein eigenes Leben.
Das er nach seinen Vorstellungen leben darf. Und auch sollte.
Niemand anderes hat daran etwas zu bemängeln.
Zumal man niemandem damit schadet single zu sein.
Die Mischung machts! Purer Egoismus schadet.
Wenn 2 sich kloppen, ein Starker und ein Schwacher und man tut nichts, unterstützt man den Starken. Auch nichts tun ist eine Tat - so unlogisch das auch klingt.
Spinn das doch mal weiter. Jeder bleibt allein, nur noch F+ - bedeutet auch keine Kinder mehr.
Wer wechselt deine Windeln im Pflegeheim?
Ich habe nichts dagegen ein Lebensmodell zu führen, wenn man es sich leisten kann. Und es gibt auch eine gesellschaftliche Verantwortung, der Preis für eine freie Gesellschaft, die nicht in Anarchie versinkt.
Denn die Natur kennt nur Anarchie, der Schwache wird Zugrunde gehen.
Darum bin ich durchaus dafür ein gewissen Maß an Verursacherprinzip einzuführen. Raucher mit Lungenkrebs z.B. müssten wegen grober Fahrlässigkeit die OP in Teilen mittragen und dürften den Preis für ihren Egoismus nicht so einfach auf die Gemeinschaft übertragen. Ebenso wie Fettleibige aufgrund mieser Ernährung bei Organ und Kreislaufproblemen einen Eigenanteil zahlen müssten oder Alk. die für die Lebertransplantation zuzahlen müssten.
Ich würde sie nicht allein lassen aber entsprechend ihrer Verantwortung für ihren Egoismus am Schaden teilhaben lassen.
Für Wunsch-Kinderlose wären die Pflegeheimkosten um so höher.
Ich kann mich mit 30 entscheiden keine Kinder zu bekommen und nur Karriere machen, aber der, der das macht rechnet fest damit, dass andere Kinder bekommen, sie aufziehen, sich das nervige Geschreie reinziehen, die Erziehung gewährleisten, viel Geld dafür hergeben damit diese Kinder am Ende den Wunsch-Kinderlosen den Hintern im Heim abwischen können.
Ihr ganzes Leben Karriere, gelles Leben und am Ende kümmern sich alle anderen um mich.
Egoismus schadet eben auch.