Coloneltw
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Ja weil Gesetze nur das eine erfassen und das andere nicht.
Das grundlegende Gedankengut dahinter ist aber identisch.
Und jemanden nicht sympatisch finden ist ja auch nicht pauschal sondern Einzelfallbezogen.
Ich finde den einen Menschen nicht sympatisch genug um ihn die Handynummer zu geben.
Aber wenn sie diesen Entschluss vorher fasste weil er eine Kreditrate nicht bezahlte und er pauschal für unverantwortlich gehalten wird ist es diskriminierend
Es bleibt weiter ihr recht. Aber die Intention ist eine andere.
Als AG würde ich es mit nicht vorschreiben lassen den ich einstelle und wen nicht. Auch wenn meine Motive rassistisch motiviert sind. Gesetze kann man umgehen bin ja gezwungen eine Begründung anzugeben.
Daher würde ich sie auch abschaffen da sinnbefreit.
Aber man kann sich ja trotzdem darüber Gedanken machen warum man einen Menschen ablehnt und seine eigenen Motive hinterfragen.
Ich hatte nach der Trennung von meiner ex die gleichen denkmuster...auf alle Fälle Job und eigenes Einkommen etc.
Habe aber davon Abstand genommen weil der Blick damit sehr eingeschränkt ist.
Zudem versuche ich selbst darauf zu achten eben nicht mehr zu diskriminieren auch wenn das fast unmöglich ist.
Es passiert vermutlich jedem von uns. Aber wie wir mit dem wissen umgehen ist eben eine andere Geschichte.
Und ich würde die Konten auch nicht mehr zusammenlegen wollen. Der Haushalt selbst hat damit aber nix zu tun. Beide zahlen die Hälfte und gut ist. Wo ist da die Ungerechtigkeit?
