Zitat von Karenberg:Die solltest du in den Griff bekommen. Anders geht es nicht. Jede Frau, die nicht völlig verpeilt ist, geht auf Abstand, wenn sie ungerechtfertigte Wut gepaart mit einem Horrorblick abbekommt. Sowas ist auch nicht mit ein wenig Reden und Tutti erledigt. Das braucht seine Zeit um Vertrauen wieder aufzubauen. Klar, ...
Hallo Karenberg,
da ist viel dran, was Du schreibst.
Die Wut, der Horrorblick, die Stalking Angst, und und und .
Darüber haben wir komplett geredet. Ich habe sie auch darauf angesprochen, ob sie immer noch Angst hat. Da kam ein nein. Und stalken würde ich sie auch nicht. Das glaubt sie mir auch. Da habe ich ihr gesagt, dass sie vollkommen auf dem falschen Weg war und sich umsonst derartige Sorgen gemacht hat. Sie hat es auch in meiner Stimme erkannt, dass ich ganz anders war. Schon viel gelassener und entspannter als sie es zuletzt erleb hatte.
Ich habe ihr auch zu verstehen gegeben, dass ihre Sorgen und Ängste unbegründet sind. Es ist zuvor niemals so etwas vorgefallen. Da hat sie bestätigt.
Das meine Wut an dem Tag das Ventil über sie genommen hat, ist sehr mies gewesen und nicht nachvollziehbar.
Sie sprach auch davon, ob ich evtl nervlich völlig drüber wäre.
Naja, ich entgegnete, dass ja nun ein wesentlicher Druck von mir seit Donnerstag abgefallen ist, der mich nicht mehr belastet. Somit gibt es keinen Anlass, dies in die Beziehung mehr hinein zu spiegeln und an ihr auszulassen.
Sie sagte, dass es seit Wochen nur noch um dieses Thema ging. Um nichts anderes. Ich habe kein Ohr für ihre Belange gehabt. Das hat sie sehr herunter gezogen. Ich habe ihr dann gesagt, dass das nun vorbei ist und wir es geschafft haben. Und diesen Kenntnisstand hatte sie ja gar nicht. Sie ist davon ausgegangen, dass sich das nicht ändert.
Sie will Zeit, um die Erkenntnisse neu einzuordnen, da ihr vieles aus dem Gespräch nicht bewusst war. Sie hat mir auch zu verstehen gegeben, dass sie jetzt nicht einfach sagen kann, ok unsere Beziehung geht da weiter. So einfach sei das nciht für sie.
Sie ist in der Vergangenheit nach 11 Jahren Beziehung mit dem Vater ihrer Kinder gegangen, weil er sie mit einer anderen betrogen hatte. Das hat ihr damals den Boden unter den Füßen weggerissen. Daher ist sie sehr vorsichtig und bedacht in dem, was sie tut. Sie kann jetzt nicht einfach so tun, als wäre der heftig Streit mit einer Entschuldigung abgetan. Das glaube ich ihr auch.
Und da wir gestern nun vollkommen in der Schwebe waren, haben wir uns auf eine Pause geeinigt. Wir sind nicht zusammen, und wir sind nicht getrennt.
Wir halten uns den Kontakt offen, die Möglichkeit am CP was zu machen, und wir schauen was die Zeit bringt. Ihre Gefühle dürften nun wieder durcheinander sein, da sie sich in der geplanten Entscheidung nun neu orientieren muss. Auch wenn es so aussieht, dass ich es mir schön rede. Aber faktisch waren nur sie und ich bei dem Gespräch anwesend. Und Körpersprache, Mimik, Gestik und Augenkontakt sprechen auch eine Sprache.
Hätte sie die riesen Angst und Panik, dann würde sie sich wohl kaum in den Arm nehmen oder berühren lassen.
Und der CP gab ihr wohl wirklich die anfangs benötigte Sicherheit, da andere Personen direkt nebenan sind.