@Goldfield
Zitat von Goldfield: Meine Tochter weiß das alles, die hat das immer mitbekommen.
Die bekommt auch mit, dass ich nicht mehr trinke. Auch, dass Mama weiter trinkt.
Aus meiner Sicht befindet sich eure Tochter in einem Loyalitätskonflikt und vermutlich auch mit Schuldgefühlen in Zusammenhang weil Kinder automatisch ihre Eltern schützen wollen und glauben sie sind Schuld an ihrem Elend.
Zitat von Goldfield: Warum meine Tochter beim Psychologen ist?
Seit sie ca. 7 Jahre alt ist, haben sich die Gefühlszustände bei ihr verändert.
Wenn man sie näher kennt, dann sieht man das schon am Gesichtsausdruck.
Meine Tochter hat Depressionen, die wollte schon als kleines Kind so lange die Luft anhalten, damit sie stirbt.
Das wundert mich nicht, ihr fehlte lebenswichtiges von euch.
Sie zeigte ja schon früh wie es in ihrem inneren aussieht.
Zitat von Goldfield: Meine Tochter ist ein sehr eigenständiges Kind und hat Probleme mit anderen in Kontakt zu treten.
Sie zieht sich gerne zurück. Das hat schon im Kindergarten angefangen.
Die konnte mit den gleichaltrigen nichts anfangen, die hat sich immer an die Erzieherinnen gehalten. Das was die anderen Kinder gespielt haben, war ihr zu doof.
Schon im Kindergartenalter wurde ja ersichtlich, dass ihr die Nähe zu sozialen Kontakten Gleichaltriger fehlte und damit auch ein Stück unbeschwerte Kindheit, sich an Erwachsenen hielt weil sie es durch euch lernte sich um euch zu kümmern, aufzupassen, statt umgekehrt.
Zitat von Goldfield: Und weil ich kein Urvertrauen habe, habe ich auch die Verlustangst. Also kein Selbstwertgefühl.
Genauso ist es für deine Tochter auch geworden.
Ich möchte dir hiermit kleine Moralpredigt halten, du weißt selber welche Anteile ihr am So sein eures Kindes habt. Mein Anliegen ist es dir bewusst zu machen dass eure Tochter Hilfe bedarf und sie so gut wie möglich dabei zu unterstützen sich von ihren Altlasten zu befreien, und ich würde es nicht dulden überwiegend weiterhin bei ihrer Mutter zu sein um damit ihre übernommene Mutter-Aufsicht-Schützer-Rolle weiter zu verstärken.
Psychiatrien und Therapeutenpraxen sind überfüllt von solchen bedauerlichen Menschen/Kindern.
Habe ich es richtig verstanden, dass eure 15-jährige Tochter auf dem Balkon sitzt und mit euch zusammen raucht ? Es wird dann wahrscheinlich auch nicht mehr lange dauern bis sich auch eurem Alk.-Sucht-Problem anschliesst weil sie sich innerlich total überfordert fühlt und sich so vorübergehende Erleichterung verschaffen möchte.
Eure Tochter und ihr Wohlbefinden zu fördern kann der Antrieb für dich sein um nicht wieder rückfällig zu werden und eurer Leben zu verbessern und ihr die Aufmerksamkeit und Zuwendung zu geben, die sie braucht. Das wird auch dir helfen und dich am Wachstum daran reifen lassen.
Es wird nicht einfach sein sich all dem zu stellen und dich oft runterziehen können, suche dir dabei so viel zuverlässige Hilfe und Unterstützung wie du kannst.
Ich wünsche dir dafür viel Mut, Kraft und Ausdauer und ganz viel Glück!
🍀