Ich glaube, du machst einen großen Fehler mit dem Auszug.
Deine Frau sagt, das Haus hätte euch gefi*. Oh ha! Dadurch habt ihr zu wenig Zeit als Paar und Familie gehabt, nochmal Oh ha! Das Haus war für euch und die Kinder und sie hat es genauso gewollt. Es ist nicht einfach, ein Haus zu sanieren und drei Kinder groß zu ziehen. Das weiß man von vornherein. Auf der anderen Seite beschwert sie sich, dass sie keine Zeit für sich hatte, du eifersüchtig auf ihre männlichen Freunde warst. Was denn nun, wollte sie Zeit für die Familie oder Zeit für die Freunde?
Es bleibt beim Hausbau wenig Energie übrig. Du gehst in einem verantwortungsvollen Job volltags arbeiten, baust das Haus aus und kümmerst dich um alle Kinder, auch die, die nicht von dir sind. Ich glaube so ziemlich jeder würde danach gemütliche Couchabende vorziehen, statt sich noch zu irgendwelchen Parties zu treffen. Das Akku ist leer und was man sich wünscht ist Ruhe und Gemütlichkeit was man durchaus mit Zweisamkeit verbinden kann. Also nicht der Hausbau hat euch gefi*, sondern die Ambivalenzen deiner Frau. Sie will alles haben. Sie will das Haus, sie hat 3 Kinder von 3 Vätern aber möchte jetzt das Leben eines ungebundenen Singles führen, mit Party, vielen Freunden, Action, Fun, fern jeglicher Verantwortung. Nur leider gibt es ja die Kinder und dich. Das ist es, was sie gerade fertig macht. Sie kann eben nicht mal so einfach ein Singleleben führen. Dies macht sie wütend und verärgert sie. Also sucht sie einen Weg, wie sie das irgendwie ändern kann. Und nun kommst du ins Spiel. Als Ehemann hast du ausgedient. Aber als Babysitter, Hausmeister und Zahlemann bist du gut zu gebrauchen. Sie weiß, dass du ihr emotional sehr verbunden bist. Diese Verbundenheit nutzt sie für ihre Zwecke. Was geht denn leichter, als zu sagen, dies sei nicht das Ende, sie will die Ehe nicht aufgeben. Damit hat sie dich für eine lange Zeit noch wunderbar am Haken. Ferner kann sie dir gut verkaufen, dass sie am Ende ist, dass sie nicht weiß, was sie will. Sie weiß genau, was sie will frei sein, das Singleleben genießen, mit ihren Freundinnen und dem sogenannten Freund abhängen, tun und lassen können, was sie will. Wäre sie am Ende, hätte sie wirklich Probleme mit sich selbst, würde sie nicht ständig mit Freunden oder dem sogenannten Freund abhängen, wäre dauernd im Fitnessstudio sondern würde in sich gekehrt versuchen Lösungen zu finden, würde vielleicht mit einer (oder auch zwei) wirklich vertrauten Freundin alles besprechen.
Wenn du jetzt aus dem Haus bist, kann sie endlich Party machen, kann einladen wen und wann sie möchte, auch Männer und wird ihre Freiheit genießen. Und du bist der Mann, der ihr das alles ermöglicht. Wäre doch wirklich blöd, wenn sie dir die Hoffnung auf eine Wiedervereinigung nimmt.
Und was tust du? Du glaubst wirklich, dass das Haus Schuld ist? Statt dir auch ein wenig dankbar zu sein, dass du ihre zwei Kinder angenommen hast, du für euch trotz Vollzeitjob ein schönes Heim geschaffen hast, zieht sie es in den Dreck. Es gibt in jeder Beziehung Streit und Ärger, der auch mal ungeklärt bleibt, gerade in schwierigen Phasen, wie Hausbau und/oder drei Kinder. Aber man kennt doch einander, man muss nicht immer alles tot diskutieren. Gerade da gehören verzeihen, Kompromisse oder es einfach mal so stehen lassen dazu.
Du spielst hier das Spiel nach ihren Regeln, ohne zu merken, wie sehr sie schummelt und dass du der ständige Verlierer bist. Deine Hoffnung darauf doch noch einen Gewinn davon zu tragen, lässt dich nicht aufhören zu spielen. Du bemerkst nicht, wie sehr sie dich manipuliert, wie sie dir Dinge in die Schuhe schiebt und du dir auch jeden Schuh anziehst, wie sehr du ihr nach dem Mund redest und in vielen Dingen Zuspruch gibst. Was dich nicht handeln lässt ist deine Hoffnung geschürt durch ihre geschickte manipulative Art.