Zitat von Sorgild:Also.. Fakten
Die Frau will nicht mehr mit dir unter einem Dach leben. Ausziehen ist da der einzig logische Weg. Nun will sie aber zum Ausziehen aber die Kinder mitnehmen. Für die Kinder hat sie aber keinen Platz. Platz besorgen ist ihr zu teuer, kann sie sich nicht leisten.Die Frau hat ein Problem. Und jetzt kommst du ins Spiel.
Was gibs da zu diskutieren? Die Frau will gehen, soll sie gehen. Kinder kann sie mitnehmen, sobald sie ordentliche Verhältnisse für sie geschaffen hat, bis dahin geht sie allein und sieht die Kinder nur noch im Sinne von Umgangsregel.
Sollte sie dir mit gerichtlicher Zuweisung der Wohnung kommen, hältst du dagegen und machst selbst den Härtefall geltend. Du warst doch nach deinem Zusammenbruch beim Arzt oder? Lass dir ein Attest ausstellen. Krankheit gilt nämlich auch als Härtefall.
Vorsicht, gerade in dem Bereich lauern viele Fallstricke. Wenn er das Haus frei macht - also auszieht -
gibt es die gesetzliche Regelung, er darf nach 6 Monaten (ab Auszugstag) noch nicht einmal mehr in
sein eigenes Haus zurück und selbst in dem halben Jahr kann es schwierig werden wieder selbst in
sein Haus einzuziehen. Zwar reicht es dem im Haus noch lebenen EP das rechtzeitig schriftlich mit-
zuteilen, doch auch hier lauern Fallstricke und er müßte u.U. selbst klagen, und das kann dauern.
Nur 1 Kind, seine 5 jährige Tochter, ist von ihm und nur dafür müßte er eine Lösung finden. Ganztägige
Kindertagesstätte und später ganztägige Schule mit Betreuung wäre eine Lösung. Aber auch eine
Tagesmutter zu den noch abzudeckenden Betreuungszeiten wäre eine Lösung. Also, es gibt einige
Lösungsmöglichkeiten.
Warum soll der TE aus seinem eigenen Haus ausziehen? Sie will die Ehe und Familie so wie sie ist
nicht mehr und hat sich getrennt. Das kann er nicht ändern und muß das akzeptieren. Aber ihre sich
selbst geschaffenen Probleme zu eigen machen und ihr auch noch das Haus überlassen damit sie
die Komfortzone und alle Annehmlichkeite behalten und ihre Freiheit genießen kann, ihr mieses
Verhalten auch noch belohnen, käme mir nicht in den Sinn und sehr wahrscheinlich ein fataler Fehler.