Zitat von unfassbar:Also ich kann verstehen, dass der TE im Haus bleiben möchte. Immerhin hat er viel Geld, Liebe, Arbeit und Mühe hineingesteckt. Sein Traum war immer ein Haus und eine Familie. Die Familie hat ihm seine Frau genommen und nun soll man ihm auch noch das Haus nehmen?
Verstehen kann ich es auch. Ich wäre auch gerne in meiner Mittagspause bei Sonnenschein Motorrad gefahren. Aber es hat geregnet. So ist das nun einmal. Das Leben ist kein Wunschkonzert und erst recht kein Ponyhof. Es ist, wie es ist und dann muss ich mit der Sache klar kommen.
Tatsache ist: Das Haus bleibt in seinem Eigentum. Es wäre noch zu klären, ob er nach der Scheidung die Hütte noch halten kann, aber bis dahin sollte man alle Lösungen betrachten und die für ihn sinnvolle Lösung finden.
Sein Traum ist eh zerstört, und ob er nun in einer kleinen Wohnung oder im Haus die Trennung durchlebt, ist egal.
Mir alleine fallen folgen Lösungsmöglichkeiten ein:
Trennungsjahr im Haus.
Sie zieht mit Kindern aus
Sie zieht ohne Kinder aus
Er zieht ohne Kinder aus.
Das muss man mal geldtechnisch durchdeklinieren, insbesondere da von den drei Kindern nur eines von ihm unterhaltspflichtig ist.
In einem zweiten Schritt muss man für die Zeit nach der Scheidung regelungen bzgl Zugewinn finden. Spätestens dann stellt sich die Frage nach dem Halten der Immobilie. Sehr oft ist die schlauere Lösung die Hütte zu verscherbeln.