TomGT
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Zitat von alleswirdbesser:@TomGT Ich hoffe du täuschst dich da nicht selbst. Viele Menschen, die hier nach einer Trennung landen, brauchen viel länger zum verarbeiten und abschließen. Und selbst nach einer viel kürzeren Beziehung, ohne Ehe, ohne Kinder. Bei dir kommt das Toxische hinzu, Kinder, 28 gemeinsame Jahre und Gefühle. Und du ...
Nein. Ich bin und war immer ein extrem psychisch stabiler Mensch. Selbst die letzten 8 Wochen habe ich geschlafen wie ein Baby, brauchte auch keinen Baldrian oder stärkeres Zeugs. Das war schon immer meine Stärke: Die Psyche. Leider ist das wohl auch eine Schwäche, denn dadurch bin ich vermutlich auch in der Wohlfühlblase gelandet, weil ich eben psychisch nicht genug belastet war, um zu erkennen, was mit meiner Frau und den Kindern wirklich abläuft.
Was ich allerdings mit meiner Frau in den letzten Wochen erlebt und über sie erfahren habe (alles bestätigt, kein Humbug!), hat meine Gefühle schlagartig erkalten lassen. Ich will mit dieser Frau nichts mehr zu tun haben. Warum? Weil das nicht der Mensch ist, in den ich mich vor 28 Jahren verliebt habe.
Ich habe sie, seitdem ich diese Dinge über sie erfahren habe, mehrmals beruflich getroffen. Ich ekle mich jetzt vor ihr, was ein guter Hinweis darauf ist, dass ich emotional nicht mehr viel mit ihr anfangen kann. Irgendwie sehe ich sie jetzt anders (auch äußerlich, ich finde sie mit ihrem Botox Gesicht nicht mehr attraktiv) und das ist gut so.
Leider lässt sie irgendwie nicht locker, versucht ihre Spielchen zu spielen und das Private aufgrund unserer Geschäftsbeziehung ein wenig zu "normalisieren". Dabei geht es ihr nur um den Trennungsunterhalt.
Es freut mich sehr, dass ein paar ihrer Freunde, Angestellte und Bekannte erkannt haben, was wirklich abläuft und mir "helfen" und (jetzt endlich) auch mal fragen, wie es mir und den Kindern geht. Die ersten 6 Wochen war faktisch von allen Seiten Funkstille, was allerdings auch zu erwarten war: Sie hatte ja jedem erzählt, ich hätte sie rausgeworfen und die Kinder "gekauft".
Glaube es oder nicht: Mir geht es gut. Vor allem aber geht es den Kindern jetzt gut, weil sie sehen, dass es mir gut geht und ich der "Alte" bin. Meine Tochter hatte wieder Fahrstunden, was für sie ein unglaublicher Schritt nach vorne ist. Und sie geht mit mir eine Stunde am Abend spazieren, seit Wochen, das tut uns beiden so gut. Der Sohn ist durch die Schule gestresst aber auch bei ihm stelle ich fest, dass er entspannter ist, vor allem am Wochenende. Die Angst, die Mama kommt zurück, ist weg. 😎