Zitat von Renama: Ihr Weigerung, sich ärztliche Unterstützung zu suchen, würde ich z.B. so nicht akzeptieren. Sie muss ja keine Hormone nehmen und vielleicht liegt es auch gar nicht daran - aber das abklären lassen, mal Hormonstatus prüfen, sich beraten lassen, ist kein Staatsakt und sollte es ihr eigentlich wert sein.
Seltsam. In allen anderen sexuellen Bereichen heißt es: Ein Nein ist ein Nein!
Und das finde ich übrigens auch völlig richtig so.
Wieso soll das bei einer Ehefrau anders sein?
Wenn ich keine Lust auf Sex hätte und selbst damit auch kein Problem, dann würde ich den Teufel tun, zu einem Arzt zu rennen und meinen Hormonstatus prüfen zu lassen (oder was auch immer), nur weil ein anderer meint, er wolle aber unbedingt mit mir schlafen.
Es gibt kein Recht auf Sex. Auch nicht in einer Ehe. Und das ist gut so.
Andererseits verstehe ich durchaus den TE.
Wenn er so nicht leben möchte, dann möchte er so nicht leben. Das ist wiederum sein gutes Recht.
Was mich hier stutzig macht, ist, dass er genau wusste, worauf er sich einlässt und er sie trotzdem geheiratet hat.
Gut, man kann seine Meinung ändern. Man kann irgendwann merken, dass man doch nicht bereit ist, auf Sex zu verzichten.
Vielleicht hat er sich auch eingeredet, dass sich das mit der Zeit schon irgendwie hinbiegen lässt oder sich bessert. Auch das ist menschlich.
Der Weg kann jedenfalls meiner Ansicht nach auf keinen Fall darin bestehen, dass er diese Frau jetzt bedrängt, sie möge zum Arzt gehen oder zum Psychologen oder wohin auch immer.
Abgesehen mal davon, dass das ihre Lust auf Sex wohl eher noch weiter in den Keller rutschen lässt, wenn sie so genötigt wird, gibt es wie gesagt kein Recht darauf, dass ein anderer Mensch Sex mit dir hat.
Er hat gute Tipps bekommen. Und wenn alles nicht hilft, dann muss er seine Konsequenzen ziehen.