Zitat von Großmeister: Sie hat ja nicht mal Verständnis für dafür dass ihr Ehemann nicht so schnell über ihre Affäre hinwegkommt, wie sie es gerne hätte. Sie hat absolut kein Verständnis, für seine Situation und ist absolut Ich-Bezogen.
Habe ich vollkommen anders gelesen.
Sie versteht das durchaus, schämt sich und bereut.
Doch ihr Mann will sie nun offensichtlich plötzlich Im einen Augenblick mit Liebe überhäufen, um ihr im nächsten Augenblick zu sagen, er weiß nicht ob er weitermachen will.
Ok - kann ich einerseits nachvollziehen. Dann wäre aber eine Trennung wohl erstmal das Beste, bis die Gefühle sortiert sind.
Denn sie hat ihm ja alle Fragen beantwortet, angeboten sich von ihm künftig vollständig kontrollieren zu lassen, damit er sicher gehen kann dass sie ihn nicht noch einmal betrügt (da sie das ja nicht vor hat).
Die TE wiederum hat ihren Mann nicht lächelnd über Monate oder Jahre hinweg betrogen - sondern an einem einzigen Abend.
Ja, das ist schlimm. Für mich wäre es dennoch etwas völlig anderes als wenn mein Partner mich über lange Zeit hinweg kaltschnäuzig belogen hätte.
Gibt Menschen, die bereuen selbst mehrere Jahre Betrug nicht und fühlen sich auch noch "im Recht", das ist in meinen Augen eine völlig andere Hausnummer.
Zitat von Großmeister: Sie hat alles auch nur zugegeben weil sie dachte, ihr Mann ahnt etwas.
Falsch:
Ihr Mann hat NUR mit ihr gesprochen, weil er in ihrem Handy gespitzelt hatte.
Die arme TE glaubte schon an ein Wunder, dass ihr Mann plötzlich doch mit ihr über die Beziehung reden wollte -
nachdem er jahrelang alles komplett abgeblockt hatte -
und dann lag es in Wirklichkeit nur daran, dass er von dem ONS mitbekommen hatte.
Sicher, die TE hat Mist gebaut.
Für mich wäre auch eine ordentliche Schieflage in der Beziehung KEIN Freibrief fürs Betrügen sondern der Freibrief für eine faire, saubere Trennung.
Aber das alles ändert ja nichts daran, dass die Beziehung vor dem ONS furchtbar war und eigentlich für die TE nicht mehr tragbar -
Sicher: gleich ehrlich und in Würde zu gehen wäre besser gewesen.
Für den Mann am Ende sogar noch viel schmerzhafter.
(- da dann kein Sündenbock, und er hätte selbst über seine Anteile an der gescheiterten Beziehung nachdenken müssen!)
Aber was ich nicht verstehe... wenn die Beziehung so übel war, dass man die Aufmerksamkeit eines anderen brauchte... warum dann jetzt in Sack und Asche gehen.
Hier ist doch nichts mehr zu retten.
Falls die TE bleibt, kann sie dem Mann für den Rest ihres Lebens weiterhin hinterher kriechen.
Ein in meinem Augen viel zu hoher Preis für ein ONS
So gut kann kein ONS jemals gewesen sein, dass ich mir so etwas freiwillig antäte.