DiesDasAnanas
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Mir ging es hauptsächlich darum, der TE nochmal aufzuzeigen, dass sie sich hier selbst was in die Tasche lügt.
1. Es geht bei ihrer Affäre eben nicht nur rein ums Körperliche. Dafür ist der Mangelzustand in ihr selbst und der Beziehung zu groß und breitflächig.
2. Sie das "kleinreden" ihrer Affäre mal kritisch hinterfragen sollte.
z.B. ob sie die Rechtfertigung durch den Überbrückungsgedanken genau so locker sehen würde, wenn sie an Stelle des Betrogenen ist.
Ich finde dieser Satz "Ich weiß moralisch fies, aber ich konnte nicht mehr ohne leben" + die Erklärung was sie in der Affäre zusätzlich erlebt, zeigt doch ganz gut ihre Bedürfnisse, aber eben auch das sie sich da irgendwie aus der Verantwortung zieht.
Wenn man es mal genau nimmt, dann erfüllt diese Beziehung seit fast 1,5-2 Jahren schon nicht mehr ihre Erwartungen, Wünsche und Bedürfnisse.
Bei den aktuellen Gegebenheiten kann davon ausgegangen werden, dass sich daran in naher Zukunft (und vlt. auch nie) etwas ändern wird. Jedenfalls nicht in dem Umfang den sich die TE wünscht.
Statt jetzt in so eine passive halb entschuldigende Rolle zu schlüpfen ("ich konnte nicht mehr ohne", "ist ja nur vorübergehend".), wäre es doch an der Zeit sich einzugestehen, dass sie die Beziehung so nicht mehr leben kann und will. Den ansonsten wäre die Flucht in die Affäre nicht -zumindest aus ihrer Sicht- "notwendig".
Die Beziehung gibt ihr nichts mehr.
Ich denke nach fast 2 Jahren ist es okay zu sagen "Ich habe es versucht, aber ich sehe keine wirkliche Zukunft."
Die Ablenkung durch die Affäre ändert doch nichts an der Tatsache das die Beziehung durch ist.
Wie lange will sie sich mit Affären emotional den über Wasser halten? Bis Jonas, wenn überhaupt, jemals ansatzweise wie früher wird, können Jahre vergehen.