Zitat von Haeschen:Ich denke ähnlich, wer eine Affäre führt, das über Wochen, Monate macht sehr oft den Partner bei der Affäre schlecht. Mir geht es gar nicht so sehr um das sexuelle, sondern um verlorene Zugewandtheit, denn ein Partner, der mich bei anderen vorführt, mich schlecht redet, der braucht nicht, wenn er z.b. seitens ...
Ich bin teilweise bei dir, aber stimme dir nicht in allem zu.
Natürlich hast du recht, der Partner wird in den allermeisten Affären schlechtgemacht. Ich denke sogar, das ist oft (aber nicht immer) grundlegender Teil einer Affäre, denn der "gemeinsame Feind" schweißt ja zusammen.
Darüberhinaus gibt das Lästern dem Affärenpartner das Gefühl, dass da mehr draus werden kann (was ja oft, wie man hier in den entsprechenden Threads immer wieder liest, angestrebt wird). Außerdem kann der oder die Betrügende mal richtig Dampf ablassen und findet in der Affäre eine willige Echokammer.
Ich glaube, auch, dass Viele Betrogene solche Sachen (dazu gehören noch einige andere Dinge) dann einfach ausblenden und nciht wahr haben wollen. Wie sehr Dinge ausgeblendet werden und vor allem wie sehr manche Leute das auch bewußt ausblenden wollen(!) ist mir in den letzten Tagen erst bewußt geworden.
Ich stimme dir NICHT zu, wenn es darum geht, Ehen 2.0 grundsätzlich zu verteufeln. Ich sehe sie kritisch. Und habe auch noch niemanden gefunden (auch hier nicht), der mir glaubhaft das Gefühl gegeben hat, dass man in einer Ehe 2.0 glücklich sein kann.
Ich schließe aber explitzit NICHT aus, dass es möglich ist. Diejenigen, die glücklich sind werden das irgendwann auch abgehakt haben und natürlich hier nicht mehr schreiben. Daher kann es gut sein, dass es sie gibt.