Zitat von *beep*:Schön für dich....und ich bin Südamerikaner, Kolumbianer um genau zu sein. Du kannst dort gerne gelebt haben, ich kenne die Kultur und die Gegebenheiten dort unten sehr genau. Schön das du in elitären Kreisen verkehren durftest, leider ist das weder die Regel noch in irgendeiner Weise der Maßstab. Die wohlhabende Oberschicht mit dem tollen Lebensstandard macht einen verschwindend geringen Anteil der Gesamtbevölkerung aus. Und das gilt für die allermeisten s.amerikanischen Länder.
Was machst denn nur für nen unnötigen Wind?
Wenn die Dame mit 19 für ein paar Monate in Südamerika war, dann wahrscheinlich im Rahmen eines Schüleraustauschs. Dann kommst du meistens in gutsituierte Familien, wo nicht jeder Mann scharf auf irgendein Auslandsvisum ist durch Heirat oder was du da andeutest.
Wenn die keine Kohle hätten, dann könnten sie es sich gar nicht leisten jemanden aufzunehmen.
Außerdem gelten kolumbianische Maßstäbe nicht für den gesamten südamerikanischen Kontinent. Schau mal nach Chile oder Uruguay, in Mittelamerika Costa Rica. Den Ländern geht es vergleichsweise gut. Auf jeden Fall sind das keine übel armen Länder, wo jeder nach ner deutschen Frau giert.
Meistens ist die Lebensart, so hab ich es kennen gelernt, und man merkt es mir weder optisch noch sprachlich an, dass ich aus dem Ausland bin, offener, liebevoller, zugänglicher. Das kann man ganz stark vermissen, wenn wieder in D.
Und anfangs dachte ich ganz oft, die wollen was von mir, die waren aber nur nett. Und nett sind sie nicht nur zu Deutschen, sondern auch untereinander oder wenn jemand aus Burkina Faso kommt.
Als ich nach Jahren wieder in D auf dem Flughafen war, dachte ich es wäre was passiert, weil alle so streng geschaut haben.