Zitat von CaveCanem:Es gibt wahrhaftig Menschen, die bewusst Kinder anderer Väter großziehen.
Die sterben davon nicht.
Es ist doch seine Sache, wie er das handhaben möchte.
Es ist seine Sache und er hat hier nach Meinungen gefragt. Nach meiner Meinung ist es schlicht nicht ratsam mit Sozialromantik an eine Angelegenheit mit dieser potentiellen Tragweite heranzugehen.
Schlimmstenfalls könnte die Nummer für Momo so laufen, dass er in ein paar Jahren als nicht biologischer, aber sozialer Vater aussortiert wird und ein anderer die Stelle als sozialer Vater übernimmt, während er dann zusehen kann die Vaterschaft nachträglich anzufechten um aus der Unterhaltsverpflichtung irgendwie rauszukommen.
Von den Wünschen des TE mal ganz abgesehen, hat auch das Kind das Recht darauf seinen biologischen Vater zu kennen, ggf. von diesem Unterhalt, Umgang oder später auch Erbe zu erhalten, oder auch nur Infos über mögliche Erbkrankheiten usw.
Ich sehe hier wirklich NULL Grund, keinen Test machen zu lassen, das kostet nicht viel und bringt allen Beteiligten emotionale Klarheit und Rechtssicherheit. Sollte Momo nicht der Vater sein, könnte man den leiblichen Vater ermitteln (der vielleicht auch gern dann seine Vaterrolle einnähme), und mit dessen Unterhalt fürs Kind und dem eigenen Gehalt trotzdem noch eine glückliche kleine (soziale) Familie werden. Sollte Momo der Vater sein, wonach ja im Moment alles aussieht, gibt es eben eine glückliche kleine leibliche Familie.
Der einzige Grund, die Vaterschaftszweifel nicht per Test auszuschließen, ist mMn die Befürchtung, die F-Plus-Dame könne angesichts dieses Ansinnens schon wieder beleidigt eskalieren.... und da fehlen dem TE leider ein wenig die "Eier" ihr gegenüber (sorry Momo!). Ist vielleicht bei beiden auch ein Reifethema, aber ein Kind zu bekommen, ist wohl der schönste Anlass mal ein wenig an Reifung nachzulegen.