H
Hope1968
Gast
Hallo ihr Lieben
mittlerweile fehlen mir wirklich die Worte, meinen seelischen Zustand zu beschreiben. Am liebsten würde ich gar nicht mehr sprechen, obwohl ich weiß dass das auch keinen Sinn macht. Irgendwie stehe ich völlig neben mir, weil ich in einem solch inneren Zwiespalt angekommen bin und nicht mehr weiß was richtig oder falsch ist. Mal breche ich in stundenlange Weinkrämpfe aus und höre immer und immer wieder denselben Song an - werde einfach nicht satt diesen Song zu hören - dann wieder kann ich überhaupt nicht weinen und denke immer nur nach und starre vor mich hin...
Ständig versuche ich mich abzulenken, kann mich aber auf nichts richtig konzentrieren. Ich bin an einem Punkt angekommen, wo ich mich ständig frage ob ich wirklich die richtige Entscheidung getroffen habe, mich von IHM zu trennen. Ich frage mich immer wieder ob ich ihn doch im Stich gelassen habe, obwohl mir immer wieder von außen bestätigt wird, nein das hast du nicht und ich leide so sehr darunter meine Liebe zu ihm so stark zu spüren dass ich gar nicht mehr weiß wie ich mich verhalten soll.
Gibt es überhaupt ein richtig oder falsch?
Ich frage mich ständig ob ER auch leidet bzw. überhaupt leiden kann.
Ich frage mich was ER fühlt, was ER denkt, was ER ohne mich macht, ob ich ihm fehle usw...
Und diese Gedanken schmerzen unendlich...
Einerseits fehlt er mir so sehr und andererseits weiß ich sehr wohl dass ich ihn verlassen musste, WEIL er mich nicht gehört hat und nicht bereit war an sich zu arbeiten und seine Fehler mir gegenüber zuzugeben und sich selbst einzugestehen.
Ich komme einfach aus diesem Gedankenkarussell nicht raus, geschweige denn aus dem Gefühlschaos dass die ganze Zeit in mir brodelt.
Auf jeden Fall ist mir bewusst geworden dass der einzige "große" Fehler den ich gemacht habe war, dass ich keine Geduld mehr für ihn bzw. für seine Krankheit aufbringen konnte weil ich einfach völlig überfordert war und keinerlei Kraft mehr hatte. Ich hatte keine Kraft mehr für ihn da zu sein und habe mich deshalb vor ihm zurückgezogen (das ganze letzte Jahr schon). Daraufhin hat er sich von mir zurückgezogen weil er nicht verstanden hat warum ich mich so verhalte - er hat mir quasi mein Verhalten widergespiegelt oder zurückgespiegelt und daraufhin habe ich mich noch mehr zurückgezogen usw....
Eigentlich eine völlig unsinnige und sinnlose Spirale ins nirgendwohin, aber da wir beide scheinbar endlos enttäuscht und verzweifelt waren, war das die einzige Möglichkeit uns auszudrücken. Und das ist es womit ich nicht fertig werde, jetzt wo ich das begriffen und verstanden habe.
Kennt ihr das so oder so ähnlich von euch auch? Wobei mir natürlich klar ist, dass ich das alles nur zu meinem Selbstschutz gemacht habe bzw. machen musste.
Ich verkrafte es nur nicht, dass ich ihn trotz all meiner Liebe die ich für ihn empfinde, verlassen musste. Denn daran gehe ich zugrunde, das spüre ich immer mehr...
Liebe Grüße
Hope
mittlerweile fehlen mir wirklich die Worte, meinen seelischen Zustand zu beschreiben. Am liebsten würde ich gar nicht mehr sprechen, obwohl ich weiß dass das auch keinen Sinn macht. Irgendwie stehe ich völlig neben mir, weil ich in einem solch inneren Zwiespalt angekommen bin und nicht mehr weiß was richtig oder falsch ist. Mal breche ich in stundenlange Weinkrämpfe aus und höre immer und immer wieder denselben Song an - werde einfach nicht satt diesen Song zu hören - dann wieder kann ich überhaupt nicht weinen und denke immer nur nach und starre vor mich hin...
Ständig versuche ich mich abzulenken, kann mich aber auf nichts richtig konzentrieren. Ich bin an einem Punkt angekommen, wo ich mich ständig frage ob ich wirklich die richtige Entscheidung getroffen habe, mich von IHM zu trennen. Ich frage mich immer wieder ob ich ihn doch im Stich gelassen habe, obwohl mir immer wieder von außen bestätigt wird, nein das hast du nicht und ich leide so sehr darunter meine Liebe zu ihm so stark zu spüren dass ich gar nicht mehr weiß wie ich mich verhalten soll.
Gibt es überhaupt ein richtig oder falsch?
Ich frage mich ständig ob ER auch leidet bzw. überhaupt leiden kann.
Ich frage mich was ER fühlt, was ER denkt, was ER ohne mich macht, ob ich ihm fehle usw...
Und diese Gedanken schmerzen unendlich...
Einerseits fehlt er mir so sehr und andererseits weiß ich sehr wohl dass ich ihn verlassen musste, WEIL er mich nicht gehört hat und nicht bereit war an sich zu arbeiten und seine Fehler mir gegenüber zuzugeben und sich selbst einzugestehen.
Ich komme einfach aus diesem Gedankenkarussell nicht raus, geschweige denn aus dem Gefühlschaos dass die ganze Zeit in mir brodelt.
Auf jeden Fall ist mir bewusst geworden dass der einzige "große" Fehler den ich gemacht habe war, dass ich keine Geduld mehr für ihn bzw. für seine Krankheit aufbringen konnte weil ich einfach völlig überfordert war und keinerlei Kraft mehr hatte. Ich hatte keine Kraft mehr für ihn da zu sein und habe mich deshalb vor ihm zurückgezogen (das ganze letzte Jahr schon). Daraufhin hat er sich von mir zurückgezogen weil er nicht verstanden hat warum ich mich so verhalte - er hat mir quasi mein Verhalten widergespiegelt oder zurückgespiegelt und daraufhin habe ich mich noch mehr zurückgezogen usw....
Eigentlich eine völlig unsinnige und sinnlose Spirale ins nirgendwohin, aber da wir beide scheinbar endlos enttäuscht und verzweifelt waren, war das die einzige Möglichkeit uns auszudrücken. Und das ist es womit ich nicht fertig werde, jetzt wo ich das begriffen und verstanden habe.
Kennt ihr das so oder so ähnlich von euch auch? Wobei mir natürlich klar ist, dass ich das alles nur zu meinem Selbstschutz gemacht habe bzw. machen musste.
Ich verkrafte es nur nicht, dass ich ihn trotz all meiner Liebe die ich für ihn empfinde, verlassen musste. Denn daran gehe ich zugrunde, das spüre ich immer mehr...
Liebe Grüße
Hope