Zitat von WoKa: An den ganz schlechten Tagen ist es schwer, da ich meinen Ar*** dann einfach gar nicht hochbekomme
Wenn du schon am Boden bist, mach Liegestütze
😄 Nein, kenne ich gut. Weiß auch nicht. Wehren hilft nicht denke ich. Also die Wellen über sich ergehen lassen und einfach nur vergleichen, ob sie zumindest kleiner sind als früher. Das zeigt einem den Weg.
Zitat von WoKa: vor ein paar Tagen habe ich für mich alleine gegrillt zum Beispiel
Wow. Bin bisschen neidisch
😄 Ich wohn im Dachgeschoss ohne Balkon. Ich liebe grillen, aber wirklich Möglichkeiten habe ich nicht. Ich hoffe es lag nicht nur Gemüse drauf
😛 Zitat von WoKa: Du kennst das Problem mit dem Gefühl der Einsamkeit ja leider auch. Es ist echt schwer dagegen anzugehen. So ein ekliges Gefühl
Ja, es fühlt sich (zumindest für mich) an, wie ein Kampf. Jeden Tag. Und ich halte das auch nur so aus. Ich kämpfe, wahrscheinlich aus einer Mischung von Wut und Hingabe, um dem sch. Schicksal jeden Tag zu beweisen, dass mir die Herausforderung sch. egal ist, die es mir entgegen wirft. Anders würde ich es nicht aushalten. Denn es ist ein hartes Gefühl hier nicht allein zu sein, meinen Sohn immer um mich zu haben und mich trotzdem einsam zu fühlen. Aber das werde ich ihn nie spüren lassen.
Zitat von WoKa: Ich versuche es aber auch oft so zu sehen, dass ich mich zwar oft nicht gut fühle, aber ich auch endlich mal die Zeit brauche mich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Ja, ich liege buchstäblich am Boden, aber ja, wie gesagt es ist wohl mal Zeit sich damit zu beschäftigen und dann kann es (hoffentlich) auch wieder besser werden.
Geh die Schritte, wenn du bereit bist. wie im Film "What about Bob": Baby Steps
😄 Du wirst merken, wie groß die Schritte sein dürfen. Wenn du dich selbst zu etwas drängst, was nur schwer geht, ist es wie wenn dir das jemand von außen sagt. Sind dann auch nur leere und echt ätzende Worte.
Zitat von WoKa: Wie geht es dir denn?
Wie gesagt, ich kämpfe mich durch. Ich arbeite ab 5 Uhr morgens, mache 3-4 Stunden Sport am Tag, erledige alles was neu reinkommt und in den letzten Jahren liegen geblieben ist. Ich denke eigentlich immer noch oft genug jede Stunde an meine Ex. Ist aber irgendwie wie, als ob man durch Glas schaut. Ich bin traurig, aber alles sehr gedämpft.
Witzigerweise ist meine Ex auch vor ein paar Tagen auf einer beruflichen Social-Media Plattform auf meinem Profil gewesen. Wir sind da irgendwie noch verknüpft. Und die Plattform schickt dir immer ne Mail, wer auf deinem Profil war. Da sie früher Firmen zu der Plattform beraten hat, weiß sie auch ganz genau, dass ich ne Nachricht darüber bekomme.
Who knows, was sie auf dem Profil eines Menschen wollte "den sie nicht in ihrem Leben möchte". Hat nochmal ein wenig Wind in die Gefühle gebracht. Aber ich sehe es als stoische Lektion. Nicht vorm Sturm weglaufen. Den Sturm aushalten, bis man Wind und Regen nicht mehr spürt.
😄