Zitat von machiennelilly:da muss ich einmal nachfragen @kuddel7591 wie du das meinst. Wie lügt man unbewusst, wenn man bewusst mich sich umgeht.
Wenn mir etwas nicht behagt, frage ich mich, womit ich da ein Problem habe. Ich entscheide dann für mich, wie ich reagiere, sein lassen oder aktiv werde, wie ich begegne.
Lügen empfinde ich, als vor sich davon laufen müssen, warum auch immer. Oder lüge ich, weil ich jemanden etwas sagen will, ohne ihm etwas zu sagen
Ich glaube damit muss ich mal umziehen

@ Machiennelilly
Geht jeder und jederzeit bewusst mit sich um? Ganz sicher nicht. Wir alle sind Menschen und
leben mit und von den Stärken und den Schwächen, die einen ausmachen. Schwächen sind z. B. nicht unbedingt Negatives, werden aber viel zu oft zum persönlichen Desaster erklärt - erst recht, wenn es um "Andere" geht.
Schwächen überdecken? Schwächen nicht eingestehen? Geschieht das immer bewusst? Wird nur dann Selbstbetrug verübt, wenn das bewusst geschieht?
Bewusst lügen - eine falsche Aussage tätigen. Da sind wir uns wohl einig!
Unbewusst lügen - das kann Betrug, wie Selbstbetrug sein, wenn es mit Offenheit und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber nicht (mehr) so gut bestellt ist. Wer sich ständig auf einem Schlingerkurs durch sein Leben befindet, wird da nicht mehr unterscheiden können.
Lügen.... als Schutzbehauptung - Betrüger/in wie Geliebte um des Fremdgehens Willen, einer
Affäre Willen, um das "Etwas" haben zu wollen, was ansonsten nicht (mehr) geboten wird...?
Zitat Machiennelilly
Zitat:Wenn mir etwas nicht behagt, frage ich mich, womit ich da ein Problem habe. Ich entscheide dann für mich, wie ich reagiere, sein lassen oder aktiv werde, wie ich begegne.
Spricht da der Kopf-, Herz- oder Bauchmensch! Intuitiv zu entscheiden - ist das immer möglich?
Wäre das immer richtig? Lässt "Ratio" immer das zu, was einen persönlich bewegt?
Diskussionen, in denen es um des "Kaisers Bart" geht, sind oft verkopfte Diskussionen, die in
jedem Buchstaben noch eine Interpretation erkennen lassen. Beruhigt "Verkopftes" eher, oder
stört das auf dem Weg, zu akzeptieren, zu tolerieren, ggf. zu verstehen?
Wer "fest im (persönlichen) Sattel sitzt" - wer kann das von sich behaupten? Die Wenigsten!
Ein gesundes Selbstbewusstsein zu haben, besagt nicht, immer und überall "sattelfest" zu sein.
Der Kopf kann nicht vergeben, nicht verzeihen, um eine nachhaltige Wirkung erreichen zu wollen.
Um verzeihen, vergeben zu können, sind eher Herz und Seele und Geist "gefragt". Um ein
nachhaltiges Loslassen von Etwas zu ermöglichen, braucht eine andere Ideologie...