Zitat Frischgeföhnt:
Zitat:An vielen Stellen hier und auch woanders, gehst du mir Konflikten so um, dass ich vermuten würde, dass dir auch im wirklichen Leben Augenhöhe und Konflikte eher schwerfallen. Du streitest sicher gerne, wirst aber nicht nachgeben können oder andere Meinungen annehmen können.
@ Frischgeföhnt
mit Konflikten überhaupt umzugehen - das ist ein Prozess. Das beißt aber nicht, dass Konflikte ausnahmslos gemieden werden, dass Konflikten ausgewichen werden soll. Dabei sind es nicht mal die äußeren Konflikte....sondern vielmehr die inneren Konflikte, denen es sich zu stellen gilt.
Nein...."Augenhöhe und Konflikte" fallen mir nicht schwer. Um Augenhöhe bin ich sogar sehr verlegen. Und Konflikte sind NICHT negativ behaftet - wäre dem so, gäbe es mich nicht mehr,
weil ich mehr innere Konflikte zu bewältigen hatte, als äußere.
Ja... ich diskutiere sehr gern kontrovers, was aber NICHT mit Streiten zu tun hat - im Gegenteil.
Kontrovers zu diskutieren ist zudem wichtig, um Augenhöhé zu erreichen. Und ja.... wenn ich
von bestimmten Dingen überzeugt bin, vertrete ich meine Auffassungen - ich bin kein "Wendehals"! Und nein... es ist nicht richtig, dass ich Meinungen Anderer nicht annehmen kann.
Zitat Frischgeföhnt:
Zitat:Wenn du beraten und oben herab helfen kannst, tust du das. (...) Aber immer nur wenn du vermeintlich überlegen bist. .
Nein... da liegst du falsch - zu "beraten" war und ist nicht mein Ding. Und wenn du meinst, "von oben herab" würde ich agieren... nein! Und was das "vermeintlich überlegen" angeht... das trifft ganz und gar nicht zu.
Dass du mit der Darstellung Zustimmung gefunden hast... muss sie deshalb zutreffen?
Sich Konflikten zu entziehen (versuchen) - inneren wie äußeren - ist zeitweise möglich. Wie schon
an mehreren Stellen auch von Anderen schon mehrfach angesprochen, holen einen diese Konflikte früher oder später immer wieder ein.
Mich gesundheitsbedingt den Konflikten gestellt zu haben - vor allem den inneren - hat sich sowohl nach innen, wie nach außen bemerkbar gemacht. Mich dann den äußeren Konflikten gestellt zu haben, war eine zwangsläufige Folge.
NEIN zu sagen, wenn ich "nein" meine.... und JA zu sagen, wenn ich "ja" meine - das macht nicht gerade "bequem". Und die Zeiten von "everybodys Darling" hatten auch keine Vorteile - im Gegenteil.
Ja... an den eigenen Schrauben viel verstellen zu müssen, war richtig und wichtig. Dass das nicht immer gut ankommt - damit kann ich umgehen...habe ich lernen müssen. Die wichtigsten Schrauben waren die, mit der Angst und den Risiken umgehen zu lernen, meine ehem. lebensbedrohliche Erkrankung weiterhin im Griff zu haben. Es gibt heimtückische und hinterfo.tzige Beweggründe, die dazu verleiten, mit Angst und Risiken leben zu lernen.
Jeder hat sein Päckchen zu tragen... und voller Respekt bin ich für die Menschen, die ihr Päckchen zu tragen bereit sind...