Zitat von Vegetari:Da gebe ich Hanna111 Recht! Sehr häufig ist eine Affäre eine Art Trost,- Übergangs-Zwischenbeziehung, ein Auffangbecken für 2 Bedürftige : Einer/e die sich oft mehr in Richtung echter Beziehung was wünscht und der/ die andere, die sich ablenkt von einer schlechten Ehe und sich vorrübergehend hormonell und mental aufgewertet fühlt.
Ich habe meine "Affäre" nie als Trost-, Übergangs-, oder Auffangbecken gesehen.
Nicht mal als Affäre...
Es hat sich so langsam erst entwickelt. Kollegen--gute Freunde--wir standen uns immer sehr Nahe. Zwischen uns war etwas, was heute immer noch da ist. Trotzallem was war. Ich weiß auch, dass diese Art von Verbindung und Verständnis zwischen uns nie weg gehen wird. Was ok ist. Ich will aber nicht mehr mit ihm zusammen sein. Weiß auch, dass ich mich schützen muss vor ihm. Weil er jederzeit diese Affäre wieder aufnehmen würde. Und das war der Grund, warum ich mit seiner LG reden wollte. Sie wurde verarscht.
Sie wähnte sich wieder in einer intakten Beziehung und wusste NULL davon, dass er weiterhin mir die Ohren volljammerte, wie falsch sein Leben sich mit IHR anfühlte. Und DAS fand ich so sch. so von ihm. Er hatte sich "entschieden"....auch wenn er bis heute vehement sagt, dass er sich nie entschieden hat, ist in dem Fall keine Entscheidung auch eine Entscheidung.
Und das habe ich ihm so massiv vorgeworfen. Dass er ihr und mir bewußt Dinge unterschlagen hat, die unsere Entscheidung massiv beeinträchtigt hätten. Er hat seine Beziehung gekittet UND die Affäre weiter führen wollen.
Auf meine Frage: Sag, mal hast Du kein schlechtes Gewissen, wenn Du mit mir schläfst und mir ihr zusammen bist.
Er: Nein. Überhaupt nicht. Warum? Ich liebe Dich doch, was kann daran falsch sein.
Aber sie liebst Du doch auch. Er: Ja...anscheind schon....aber anders. Wie einen Freund.
Er hat gesagt, dass seine LG wisse, dass er mich lieben würde.
Solange er bei ihr bliebe und wir uns nicht sehen, könne sie damit leben. Im Sinne....das wächst sich schon noch raus....