Zitat von Giacccomo:
Sehe ich auch so.
Allerdings, wenn man der AF sagt, dass es eine 6uelle Geschichte ist, denken doch einige:"den krieg ich schon noch rum für mehr" . Da muss man dann als AM die Notbremse ziehen.
Du hast Recht eine AF zu beenden ist nicht leicht, eine Beziehung zu beenden ebenfalls,
Ich glaube auch, dass die fehlenden Gelegenheiten immer weniger werden (durch die Datingportale) und das deswegen das Thema immer mehr zum Thema wird.
Ja, na klar. Schon aus weiblichem Ehrgeiz heraus möchten die meisten Frauen mit einem Mann eben nicht NUR S. haben, sondern zumindest wenn schon nicht den Mann als Partner, aber das Gefühl, sie könnten ihn haben bzw. er sieht auch mehr in ihnen als nur eine Bettgeschichte. Das geht umgekehrt den Männern aber nicht wirklich anders

und genau das führt ja zu diesen Konflikten und Ambivalenzen. Eine Affäre, in der beide sich einig sind, dass es nur um S. geht und keiner mehr vom anderen will, wird nach spätestens 6-8 Wochen beendet sein. In beidseitigem Einvernehmen. Todsicher.
Heikel wird es immer dann, wenn nur einer von beiden mehr will. Kommuniziert der andere das aber ganz klar, wird auch diese Affäre nach wenigen Monaten beendet sein. Nur kommuniziert der andere das eben NICHT ganz klar und hampelt rum, sagt "eigentlich möchte ich ja" und "wenn ich könnte, wie ich wollte, dann ..." - ja, dann zieht sich die Sache halt in die Länge.
Es ist im Grunde der Urkonflikt zwischen Mann und Frau, der sich in Affären hochschaukelt. Der Mann will S., die Frau will den Mann binden. Ist ja immer das Gleiche. In so einer Affäre will die Frau aber einen Mann binden, der bereits (und noch) gebunden IST. Das ist also doppelt schwierig, und wenn der Mann die Rahmenbedingungen dafür nicht ermöglicht, wird es ein unmögliches Unterfangen. Das muss man als Frau dann aber auch erstmal irgendwann einsehen
Wie sich das Ganze künftig auf Beziehungen auswirkt, sieht man ja heute schon. Und es wird ja immer mehr - sogar völlig harmlose Onlinespiele werden von den meisten Männern zum Anbaggern genutzt. Was bei FB los ist, muss ich hier auch keinem erklären. Und da schaut niemand, ob eine Frau verheiratet oder gebunden ist oder Single. Da wird im Schutz der Online-Anonymität einfach drauflos geflirtet, mal sehen, ob irgendwo was geht. Und wenn dann mal was geht, geraten Männer auch gern in eine Art "Rausch" - beflügelt von dem Gedanken, dass da eine Frau ist, die sich für sie interessiert. Ein Mega-Ego-Kick, der je nachdem starken Suchtcharakter entwickeln kann. Und schon hängt auch Mann drin im Hamsterrad, aus dem er so leicht nicht mehr rauskommt. Ich kenne Männer, die fast ihre gesamte Freizeit auf Online-Datingportalen verbringen. Auch verheiratete (Frau denkt, der Mann spielt am Computer ...

). Weil der Kick, den sie dort bekommen, wenn eine fremde Frau Interesse an ihnen bekundet einfach zu stark ist.