Zitat von Zugaste:Aha...
Wenn eine Frau, die jahrelang AF im Dreieck war ihre Meinung aufgrund ihrer Erfahrungen und ihrem Leid hat: Jahrelanger Betrug in der Erstbeziehung ist nicht überwindbar, nur durch Wegsehen möglich, sehr schwer zu verzeihen, wenn überhaupt... dann ist das was völlig anderes, als wenn jemand nach der Erfahrung dem Tod näher als dem Leben zu sein, tief aufgeschlagen zu sein sagt, dass Affären und Liebeskummer dagegen eine Lapalie sind?
Jeder bildet sich doch seine Meinung durch die selbst gemachten Erfahrungen. Und nur weil z.B. Frischgefoehnt der Meinung ist, dass ein Weiterführen der Ehe für sie nicht möglich ist und war nach Affäre, muss ich doch nicht denken: oh miste... das betrifft mich dann ja auch... Dann hat meine Beziehung ja auch keine Zukunft...
Alles ist möglich. Man kann nach jahrelangem Betrug wieder eine glückliche Ehe führen und man kann nach Affäre, bei der lange rumgehühnert wurde auch als AP mit dem Betrügenden glücklich werden.
Man kann seine Krebserkrankung als das heftigste Ereignis empfinden, man kann das Scheitern einer Beziehung/ Betrug als das heftigste Ereignis empfinden.
@ Zugaste
klar... man kann alles auf Irgendetwas runterbrechen...oder einfach nur das lesen, was
geschrieben wird.
Du sprichst genau das an, was auch ich vertrete....dass eben jeder für sich Entscheidungen
zu treffen hat.
Wenn aber immer wieder an Situationen rumgemäkelt wird, dass sich Betrüger und EF NICHT
zur Trennung entschieden haben, sondern an ihrem Zusammenbleiben arbeiten - wie siehst
du das denn? Und das "Thema" zieht sich seit MONATEN durch mehrere Threads....mit immer
den gleichen Beteiligten.
JEDER empfindet seine Schicksale in der Weise, wie sie ihn "beschäftigen". Jedes Schicksal
ist ein Schicksal für sich und eigenständig zu betrachten.
Wenn aber Apfel mit Birnen und Bananen und Pflaumen verglichen werden, passt das nicht.
Und wenn die Verhältnismäßigkeit bei Vergleichen nicht gegeben ist, hinkt jeder Vergleich.
Nein.... "meinen" Krebs habe ich nicht mit Affären, Liebeskummer, Trennungsschmerz verglichen und erst recht nicht mit den Geschehnissen, die diese Tage hier angeführt wurden.
Und die jeweiligen Erkenntnisse aus ALLEN beschriebenen Ereignissen lassen sich ebensowenig vergleichen.