Zitat von Selbstliebe:ich rede von Partnern, sich auf eine Affäre einzulassen, anstatt den Partner zu verlassen, ist für mich ebenso ein FestHalten.
Die Frage ist doch, warum kann man nicht sagen, dass es einem nicht gut geht, wie die Ehe läuft.
Ich bezweifle nicht, dass der Am seine Frau liebt, seine Kinder und alles was sie sich aufgebaut hatten.
Was wir hier immer wieder versuchen, in deren Köpfe zu kriechen.
Warum sah man es selbst nicht?Dann vergessen wir hier all zu oft, dass ein Mann keine Frau ist.
Und dann selbst emotional, das was hohl geworden ist, auszusprechen und gemeinsam neu zu füllen?
Ich war unzufrieden. Mit meiner Ehe, mit meinem Leben. Ich liebe meine Kinder. Ich wollte keinen weh tun. Ich wollte nicht Haus und Grundstück verhackstückeln, Nicht die Kinder aus dem Lebensumkreis holen. Und ich war mir nicht darüber im Klaren, dass es eine falscher Erwartungshaltung an meinem Mann war. Eine falsches Verständnis zum Leben selbst. Ich gab Schuld ab, schrieb es anderen zu. NIE MIR SELBST.
Warum eine Affäre? Das plant man ja wohl kaum, oder? Es ergibt sich. Da ist gerade jemand, der einem gut tut. Hinterfragen tut man doch erst, wenn man anfängt die Konsequenzen sich aufzuzeigen.
Mein Handeln war, das zu beenden. Doch NUR weil ich keinem etwas ZUMUTEN wollte. Ich sah nicht, dass ICH mir selbst mit mir selbst, etwas zugemutet habe. Mit meinem Denken und Handeln.
Es führte bei mir auch nicht dazu, mich zu hinterfragen. Ich ging ins Ertragen über. Erst hier, mit viel Widerspruch, kam ich darauf, dass ich ein falsches Verständnis zum Leben hatte.
Kurz um. Wir wissen nicht, was da in einem Mann/Frau vorgeht, in der Affärenfrau, oder Affärenmann.
Das was nicht stimmt, ist das Einzige was man wahr nimmt.
Wie Kinder steht man im Leben und fragt immer nur warum? Keiner brachte uns bei, auf uns zu schauen.
In der Schule geht es doch schon los. Man erwartet von anderen und es wird von uns erwartet. Wie man mit sich selbst richtig umgeht, brachte uns keiner bei. Wir lernen es erst, wenn wir merken, dass es falsch läuft, wie man es erwartet hatte.
Nehmen wir wirklich den Partner, Kinder, Menschen um uns herum wahr. Oder erwarten wir von ihnen.
Man kann nur erwarten, was man selbst leisten kann. (?) Kann man das so erwarten. Der Gegenüber hat einen eigenen Kopf, eigene Gedanken und eigene Gefühle. Er ist nicht unser Klon. Sie können gar nicht so denken, fühlen, empfinden, wie wir in uns selbst. Nun, was dürfen wir erwarten?
Was Kuddel jetzt hier schreibt, dem ist ja schon viel vorausgegangen.
Das Ding ist, wir sind eine Zeitlang einfach blind dafür, das zu verstehen oder verstehen zu können. Würden wir mit diesem Wissen aufgewachsen sein, würden wir hier nicht alle zusammen sitzen. Das kann man erst sehen, wenn es einem die Füße weggezogen hat.
Zu verstehen, dass der Mensch eine eigene Spezies ist. Das man sich entwickeln müsste, um Einiges erkennen zu können, was uns nicht mit in die Wiege gelegt wurde.
Deswegen erübrigt sich, wenn man das verstehen mag, die Frage nach einem
Warum?@Ema du siehst da schon einiges.
Wir kommen dann wieder zu dem Thema Hoffen und Angst.
Oder zu ihrem gefühlten Unglücklichsein? dem sie keine rationale Erklärung zuschreiben können, weil einfach einfach einfach ist. Zwei Menschen begegnen sich, es funkt, es tut gut. Konsequenzen hat da doch keiner im Kopf. Auch nicht sich in Frage zu stellen, warum das jetzt passiert.
Sie könnten sich mit ihrem gefühlten Unglück auseinander setzen. MÜSSEN sie aber nicht. Hilft uns auch nicht, darüber nachzudenken. Wir wohnen nicht in ihren Kopf. Jeder ist anders, hat seinen gefühlten Grund. Da ist der Verstand nicht immer dabei.
Wir müssen für UNS zuschauen, wir WIR mit dem was war, jetzt leben können.