Zitat von Ema:
Interessanter Ansatz.
Könnte man noch weiter spinnen.
Es gibt ja zum Beispiel durchaus Väter - gar nicht so selten, wie man hört - die diese Konkurrenzsituation auf sehr ungesunde Weise geradezu befeuern.
Indem sie beiden - Frau und Tochter - zu verstehen geben, dass sie sich eigentlich mehr zur Tochter hingezogen fühlen, dass diese also die "bessere Frau" ist.
Im schlimmsten Fall endet so etwas in körperlichem Missbrauch.
Es geht aber auch subtiler.
Und wenn man es auf Affären übertragen will, muss man es fast so weiterspinnen. Denn beteiligt an so einer Konstellation ist ja nicht nur die Af, sondern auch der Am, der die ganze Geschichte in einer Affäre nicht nur befeuert, sondern meistens sogar initiiert.
@ Ema
das ist doch alles Kaffeesatz-Leserei. Hier werden Gedanken auf Frauen/Männer/Kinder projiziert,
weil das gerade in den eigenen Kram passt?
Was ist denn daran auf Affären bezogen weiterzuspinnen? Bleiben Menschen immer so, wie sie sind? Und warum wird immer nur den verh. AM etwas unterstellt, was sie als generelle Bösewichte erscheinen lässt?
Zitat:Im schlimmsten Fall endet so etwas in körperlichem Missbrauch.
von wem ausgehend? Wenn sich Vater und Tochter gut verstehen - das ist sehr oft der Fall - ohne dass das beiden wirklich bewusst ist, weil es eine besondere Vater/Tochter-Bindung nun mal gibt! Das ist nichts ehrenrühriges.... weil die Mütter das ebenso wissen, dass Töchter einen besonderen Bezug zu Vätern haben können.
Auf Mutter und Sohn trifft das übriges auch zu. Auch das ist weitestgehend bekannt - wenn auch ebenso nicht sonderlich beachtet.
Ich stelle mir das vor - Vater geht zu seiner Frau und sagt ihr, dass er einen besonderen Bezug zur Tochter habe, mehr als zu seiner Frau.... ist das eine reale Vorstellung? Nein.
Mutter geht zum Vater des Sohnes und sagt dem Vater des gemeinsamen Sohnes, dass sie den Sohn mehr "zugewandt" sei, las ihrem Mann... ist das eine reale Vorstellung? Nein,
Die Bande zwischen Vater-Tochter und Mutter-Sohn sind nun mal gegeben....und je älter die "Kinder" werden, um so näher hocken die Elternteile auf den jeweiligen - unbewusst - "zugewiesenen" Kindern. Oder "annektieren" die Väter gar die Töchter, die Mütter die Söhne?
Was ist, wenn es mehrere Töchter/Söhne gibt.
Also... es hat fast den Anschein, als würde eine Affäre über ALLEM stehen...und nicht eine Ehe.
Und nach einer Affäre? Da zeigt sich erst, was der verh. AM wirklich für ein Depp war? "Die" verh. AM?
Trennungsschmerz wird auf diese Weise eher forciert, als dass er gemildert wird.... oder? Braucht
es wirklich ein Feindbild in einem verh. AM, um die eigenen Probleme projizieren zu können?