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10430

Für alle Betroffenen einer Dreiecksbeziehung

B
Aneinander hängen, scheint mr oft Gewohnheit zu sein...

"Jede Beziehung kann gerettet werden, wenn man früh genug in Therapie geht..."
Ich glaube, bei manchen Beziehungen war die " Wahl" von Anfang an nicht richtig... da hilft auch keine Therapie.
Die Frage ist auch, will ich eine Beziehung, die ständig in Therapie muss?

Ich glaube, Liebe kann durchaus einfach verloren gehen.
Für immer.
Dann kann man, weil man es gewohnt ist, am Partner hängen.
Oder man findet es bequem..
Natürlich kann man dann zusammen bleiben.
Wenn es für einen okay ist, eine Beziehung ohne Liebe zu leben.

Kommt darauf an, was man vom Leben erwartet.

Manchmal rüttelt eine Affäre Menschen auch wach. Sie merken nochmal, dass es was anderes als Gewohnheit und Bequemlichkeit gibt.
Sie merken erst dann, was sie wollen...

Andere merken, Bequemlichkeit und Gewohnheit sind mir wichtiger als Liebe.


Ich glaube , häufig wird einem in der Affäre die Unzufriedenheit mit dem, was war ,erst klar.
Man kann dann dran arbeiten in der alten Beziehung dran zu arbeiten, dort wieder zufrieden zu werden, man kann feststellen, das wird nichts mehr und was Neues beginnen oder man arrangiert sich wieder mit der Unzufriedenheit.

Alles möglich!

x 5 #4261


K
Zitat von machiennelilly:
Man kann es sich einfach machen. Wann weiß man, dass ein Pferd tot ist?

Ich war an dem Punkt und dachte es wäre tot. War es nicht!

Wer entscheidet wann ein Pferd tot ist?


@ Machiennelilly

Wenn ein Pferd tot sein soll, ist es tot - ob es das ist, oder nicht.
Die Alibi-Funktion ist doch da ein probates Mittel, ein Pferd für
tot zu erklären.

Und wer greift zu dieser Methodik? Wer die Schnauze voll hat?
Aber warum ist dem so.... liegt das immer an "der/dem" Anderen?

Darauf wird es keine Antworten geben. Wie ehrlich die Antworten
wären... das Mäntelchen des Schweigens deckt das zu.

x 2 #4262


A


Für alle Betroffenen einer Dreiecksbeziehung

x 3


Vegetari
Zitat von Binaneu:
4


Ich glaube , häufig wird einem in der Affäre die Unzufriedenheit mit dem, was war ,erst klar.


Aus Unzufriedenheit in der alten Beziehung gelangen doch manche in eine Affäre, weil sie empfänglich,bedürftig sind. Vielleicht glauben manche neue Besen kehren besser als alte. Haben sie eigentlich auch ihre eigenen Anteile am Eheproblem gesehen?
Mein Mann hat mich schlechter gesehen, als sich selbst. Seiner AF machte er wohl weiss ,dass ich die Üble bin und er es bei mir nicht mehr aushalten kann. Erst in seiner Therapie nach AffärenEnde hat er begriffen ,dass er auch seine Anteile hat : seine cholerischen Ausraster hat er wohl vorher nicht so schlimm eingeordnet.

Ein AffärenPartner müsste wohl immer damit rechnen, auf einen nicht gelösten ,unfreien , problematischen Affärenpartner zu treffen ,der seine eigenen Probleme noch nicht in Griff hat und es mit der Affäre kompensieren will.
Wenn allerdings ein Affärenpartmer keine Ansprüche an eine Beziehung stellT und nur Spass haben will,. dann sieht es ja anders aus.

#4263


WhosThatGirl
Zitat von zitat:
Nichtsdestotrotz behaupten viele Paartherapeuten, dass die meisten krisengebeutelten Ehen (auch sehr schlechte) mit professioneller Hilfe gerettet werden können.



Das halte ich mittlerweile für falsch.

Jedem Mensch im einzelnen kann mit Therapie womöglich geholfen werden, aber eine Beziehung wird damit nicht gerettet.

Will man zwei Personen im einzelnen retten bzw. zuerst persönliche Muster verändern, dann ist ein daraus im Nachgang gelungenes Zusammenspiel möglich.

Ansonsten halte ich die Aussage der Paartherapeuten für ein weiteres Spiel des Prinzip "Hoffnung", wenn vor allem (nur) einer in der Krisenbeziehung retten/erhalten will.

Nach meiner Auffassung lernen Kinder nicht, wie und ob man sich trennt, sondern, was man selbst für wichtig oder wertschätzend erachtet. Eine Trennung ist erst die Konsequenz aus einer inneren Haltung, welche womöglich durch Eltern weiter gegeben wurde.

#4264


Sabine
Kuddel, es braucht manchmal lange Zeit das zu erkennen.

Und ich rede da nicht davon, ob eine Affäre vorbei ist, sondern eine Ehe. Ich habe da fast zwei Jahre gekämpft mit meinem Mann.

Der stärke Feind, war mein EGO.

#4265


B
Zitat von WhosThatGirl:
Das halte ich mittlerweile für falsch.
.



Das halte ich auch für falsch.
Das war ein Zitat von Vegetaris Therapeutin.

#4266


WhosThatGirl
Zitat von Binaneu:


Das halte ich auch für falsch.
Das war ein Zitat von Vegetaris Therapeutin.


Das hab ich verstanden Bina und ich denk da wie Du.

x 2 #4267


Vegetari
[quote="WhosThatGirl"][/quote]

Falsch. Das war nicht meine Therapeutin. Ich habe es gelesen.
Nicht jede,sondern die meisten !ca. 70-80 % Scheidungen können verhindert werden, wenn man rechtzeitiger zur Paarberatung geht .Und wenn der Gewinn dabei nach Jahren so aussieht, dass die Ehe erheblich besser geworden ist, bedeutet das wohl harte Arbeit an sich selbst. Nicht jeder hat wohl diesen Willen und Ausdauer .

Und Binaneu,
Die Ehe-Probleme können noch so gravierend sein ,entscheidend ist ob noch Liebe vorhanden ist ! Das ist die Basis. Und Liebe kann nach Krisen wieder wachsen. Wenn man dann neue Konfliktlösungsstrategien lernt und sich als Paar gemeinsam weiter entwickelt, kann es ein Gewinn bedeuten ,Manche gebeutelten Ehen ,werden dann mit professioneller Hilfe besser und tiefer als vor der Krise. Das schafft nicht jeder. Vielleicht ist es wie eine große Lebens -Prüfung?

WhosThatGirl,
Ehetherapie beruht auf Freiwilligkeit und macht nur Sinn, wenn beide es wollen.
Wenn einer nur arbeitet an der Beziehung, macht es keinen Sinn.

x 1 #4268


K
Zum Thema Beziehungsvorbilder unserer Eltern-/Großelterngeneration ist hier ein sehr bedrückender Artikel aus der ZEIT

http://www.zeit.de/2017/09/liebe-ehe-glueck-grosseltern

#4269


DieTrulla
Meiner Ansicht nach kann ein Paartherapeut nur dabei helfen, den Blick darauf zu richten, ob das Pferd tot ist oder wieder belebt werden kann. Was ich aus meinem Umkreis kenne, bewirkt die Belebung des Pferdes durch die Paartherapie eine Verschiebung der Trennung auf einen späteren Zeitpunkt. In der Therapie werden die Probleme angesprochen und der Versuch gestartet sie aufzuarbeiten und die Änderung in den Alltag mit zu nehmen. Beide bemühen sich eine Zeitlang........bis sie in alte Muster verfallen und feststellen, dass es nix mehr zu retten gibt.

Ist meine Erfahrung aus meinem Umfeld. Damit meine ich keine Einzeltherapien, sondern die viel gelobten Paartherapien. Bin ich absolut kein Freund von, wie man merkt. Für mich ist es nur ein Hinauszögern des Unvermeidlichen durch die Mithilfe eines sogenannten Profis.

x 4 #4270


B
Vegetari, das ist sicher so, Liebe ist die Basis und beide müssen WIRKLICH an der Beziehung( im Innersten)arbeiten WOLLEN.

Ich kann mir gar nicht denken, dass die meisten Therapeuten das so sagen... mit den 80%... zwinkern

x 3 #4271


B
Zitat von Kaetzchen:
Zum Thema Beziehungsvorbilder unserer Eltern-/Großelterngeneration ist hier ein sehr bedrückender Artikel aus der ZEIT

http://www.zeit.de/2017/09/liebe-ehe-glueck-grosseltern


Kann man leider nicht lesen ohne sich zu registrieren..

#4272


WhosThatGirl
Zitat von Vegetari:
WhosThatGirl,
Ehetherapie beruht auf Freiwilligkeit und macht nur Sinn, wenn beide es wollen.
Wenn einer nur arbeitet an der Beziehung, macht es keinen Sinn.


Genau das mein ich. Viele Paare sind da nicht ehrlich. Meist nur (wenn überhaupt) einer von beiden.

Ich sehe es sehr ähnlich wie @Trulla
Es ist ein Verschieben. Ein Versuch, der oft daran scheitert, dass Muster kaum verändert werden können.

Zitat von Binaneu:
Ich kann mir gar nicht denken, dass die meisten Therapeuten das so sagen. mit den 80%. zwinkern


Ich schon. Mit der Hoffnung auf Retzung wird viel Geld umgesetzt.

x 2 #4273


K
Zitat von Binaneu:

Kann man leider nicht lesen ohne sich zu registrieren..


Ich schon?

Was die Paartherapie angeht, bin ich bei Trulla zwinkern auch nach meiner Erfahrung und zahlreichen Erfahrungen aus dem Umfeld kenne ich keine einzige Beziehung, die eine Paartherapie dauerhaft überlebt hätte. Und darunter ist ein Fall, da ging die Therapie über zwei Jahre - ein Jahr nach dem "erfolgreichen" Ende der Therapie hat sie dann aber doch die Trennung ausgesprochen. Ich bin also auch kein Freund davon. Ich denke, wenn eine Beziehung schon so am Ende ist, dass es einer Therapie bedarf, ist meistens schon alles gelaufen.

In der Regel gehen Betroffene nämlich erst im Stadium IV der Beziehungskrise zum Therapeuten (z.B. wenn bereits ein Betrug stattgefunden hat oder die Beziehung schon so unerträglich geworden ist, dass einer von beiden bereits das Wort Trennung zumindest mal ausgesprochen hat), und wie das auch bei Krebserkrankungen so ist - in Stadium IV hilft keine Therapie mehr, die in Stadium I oder II vielleicht noch angeschlagen hätte. Da sitzt das bereits so tief im Geflecht, dass man nichts mehr retten kann. Würden die Leute früh genug gehen, sähe das ganz anders aus.

x 1 #4274


Vegetari
Zitat von WhosThatGirl:

Genau das mein ich. Viele Paare sind da nicht ehrlich. Meist nur (wenn überhaupt) einer von beiden.

Ich sehe es sehr ähnlich wie @Trulla
Es ist ein Verschieben. Ein Versuch, der oft daran scheitert, dass Muster kaum verändert werden können.



Ich schon. Mit der Hoffnung auf Retzung wird viel Geld umgesetzt.


Wenn ein PaarTherapeut nur ans Geld verdienen denkT. . Da kann ja wohl was nicht stimmen .Ein guter neutraler Paartherapeut arbeiteT professionell und daran sieht ein Paar auch Weiterkommen.

Verhaltensänderung kann möglich sein
WhatThatgirl, das hängt von einem selbst ab,ob man dazu wirklich in der Lage ist ,einen Willen und Motivation hat!

Und warum will man denn einen haben ,der womöglich ähnliche problematische Verhaltensweisen in der nächsten Beziehung /Affäre später wiederholt.wenn der Alltag einkehrt ist ?
Dann kann er doch gleich bei sich und in seiner Ehe anfangen! Oder?

Ja Binaneu,

Ich glaube auch,dass die meisten Scheidungen unnötig sind, vorausgesetzt, man lässt sich professionell mit ehrlichem Willen helfen!

#4275


A


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