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Gefällt Euch dieses traurige Gedicht ?

_Tara_
Ach so. Ich dachte...

#16


megan
das ist ein von arjuni in dieser rubrik gepostetes gedicht einer dichterin

Zitat von arjuni:
Ziehende Landschaft

"Man muß weggehen können
und doch sein wie ein Baum:
als bliebe die Wurzel im Boden,
als zöge die Landschaft und wir ständen fest.
Man muß den Atem anhalten,
bis der Wind nachläßt
und die fremde Luft um uns zu kreisen beginnt,
bis das Spiel von Licht und Schatten,
von Grün und Blau,
die alten Muster zeigt
und wir zuhause sind,
wo es auch sei,
und niedersitzen können und uns anlehnen,
als sei es an das Grab
unserer Mutter."

Hilde Domin



wie hängen diese zeilen thematisch zusammen Fragezeichen reimt sich das Kopf kratzen
unter dem gesichtspunkt denke ich, waren meine zeilen in dieser rubrik nicht "deplatziert"
ich wollte mit meinem post nicht zum ausdruck bringen, dass ich mich als dichter sehe. habe unter meine zeilen "copyright megan" geschrieben, damit niemand auf die idee kommt, das so als text zu verwenden

irgendwie verstehe ich nicht, warum ich wegen dem text so aufgelaufen bin Weisse Fahne

#17


A


Gefällt Euch dieses traurige Gedicht ?

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K
Verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht. Ich glaube, es ist der Threadtitel, der irgendwie Großes erwarten und Eitelkeit befürchten lässt.

x 1 #18


K
Für mich ist es der eingeschobene Gedanke, den ich für den Sinnzusammenhang als störend empfinde - so geht es mir jedenfalls. Ich habe für mich mal folgendes gemacht:

Es gab eine Anziehung deiner Seele
(hier die eigene Wahrnehmung: Dieser Zauber ist verloren)
Die Anziehung entgleitet mir

Ich kann (es) nicht aushalten, das von dir geliebt werden, mich belastet (es)[/uns beide zu opfern)
[b]Nicht nur das Leben, sondern auch ein Leben nach dem Leben auf(zu)geben


Es ist schrecklich für mich, dich mit dir selbst zurück zu lassen.
(wieder das eigene Empfinden) Trost die Hoffnung, dass du dann in den Armen von jemand anderem geborgen sein könntest
Und wenn es nur eine Qual lindert


Dennoch bewegte Gedanken zu einer tiefempfundenen Liebe.

#19


megan
Danke für deine antwort
freue mich über die inhaltliche auseinandersetzung mit dem text
dieses "ich kann nicht aushalten" ist im sinne von "ich möchte nicht akzeptieren" gemeint, im sinne von "so fühlt sich "liebe" nicht an". ich finde auch, dass das eine "holprige stelle" ist

"Trost die Hoffnung, dass du dann in den Armen von jemand anderem geborgen sein könntest"
NEIN, gemeint ist: trost die hoffnung dass der andere "dann" in den armen von jemand anderem geborgenheit finden könnte" (was ohne den bruch nicht gesucht würde)

deine anregung bezüglich des wechsels zwischen abstrakt und konkret ist ein interessanter aspekt, der mir nicht aufgefallen ist und nach dem ich den text noch mal durchgehen möchte knuddel

#20


K
Zitat von megan:
NEIN, gemeint ist: trost die hoffnung dass der andere "dann" in den armen von jemand anderem geborgenheit finden könnte" (was ohne den bruch nicht gesucht würde)


dann habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt - nein, so habe ich es auch verstanden, wie von Dir gesehen. Das verwendete rhetorische Stilmittel lässt sich vermutlich dem Hendiadyoin zuordnen. Bin mir aber nicht ganz sicher.

#21


Memyself
Zitat:
copyright arjuni.


Reimer Reimlein daumen hoch

#22


E
Der Dichter. Der Dichter.
Der.- .kriegt eins auf die Lichter.

x 1 #23


K
Zitat von frischgeföhnt:
Der Dichter. Der Dichter
Der.- .kriegt eins auf die Lichter.


so - wie man sie kennt . grinsen

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megan
Reimer Reimlein Reimleim daumen hoch

#25


Memyself
In Anbetracht meiner nassen Windeln sagte ich, ich wolle dichter werden.
Und schwupps war ich Dichter Smile

Heinz Ehrhard

x 1 #26


E
Zitat von _Konstantin:

so - wie man Dich kennen sollte. grinsen

Ey..

Du hast die Stellen gut geschlossen.

Lyrik ist für mich Malen mit Worten. Musik mit Worten. Koofgenuss pur. Aber auch Freude beim Sprechen.

Deshalb auch ein Metrum im Minimum.

Das habe ich hier völlig vermisst.

#27


E
Zitat von megan:
Reimer Reimlein Reimleim daumen hoch

Gucke. .
Das hätte ja was..
aber das eigentliche .. nö

#28


Memyself
Wenn ich liebe seh ich Sterne,
ist's vorbei seh ich den Mond.
Ach es war nur die Laterne,
trotzdem hat es sich gelohnt.

(Eine unerfolgreiche Dichterin des 18 Jahrhunderts, nur dieses Gedicht blieb überliefert)

#29


megan
ich seh´s ein, so wie´s ist, taugts nicht
vielleicht "schaffts" hier einer die entsprechenden gedanken gefälliger zu arangieren

#30


A


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