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Gefühl des Tages

H
@Harry_50 Fühl Dich gedrückt. Vielleicht kannst Du Dir zumindest einen Teil dieser Leichtigkeit wieder zurückerobern. Ich wünsche es Dir!🤗

Und lenke Dich ab, wenn es Dir gut tut. Ich glaube, das tun viele hier ein bisschen. Ich auf jeden Fall!🙂

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Harry_50
Zitat von Himmelssonne:
Fühl Dich gedrückt. Vielleicht kannst Du Dir zumindest einen Teil dieser Leichtigkeit wieder zurückerobern. Ich wünsche es Dir!

Ich danke dir und hoffe es sehr.

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A


Gefühl des Tages

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Hedwig11
Als wäre eine Erkältung im Anmarsch. 😣 Will ich nicht, deshalb habe ich schon zwei Grippocaps eingeschmissen.💊

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Harry_50
Fühle mich ausgelaugt. Einfach kaputt. Als hätte man mir mein Rückgrat rausgerissen Könnte am Liebsten mit dem Kopf an einer Mauer knallen.

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Clarinetta
Heute fühle ich mich das erste Mal seit langem wieder gefestigter.
Meine Emotionen sind wirklich Achterbahn mit mir gefahren.
Dachte schon:jetzt bist du bald reif für die Geschlossene.

Alle Gefühle zuzulassen scheint aber die richtige Strategie gewesen zu sein.

Mein innerlich aufgewühltes Meer entwickelt sich gerade wieder zu einem ruhigen See.

Schönes Wochenende 💚☀

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Harry_50
Hatte eben mit einem alten Freund telefoniert. Er war Tierarzt. Wir kamen auf das Thema einschläfern zu sprechen. Dabei erklärte er mir, dass ein Tierarzt, der mit Herz und Seele Tierarzt sei, nur dann einschläfert, um das Leiden des Tieres nicht unnötig zu verlängern.
Er kann auch meinen Sarkasmus verstehen, aber mir nicht dabei helfen, meinen Wunsch zu erfüllen.

Er nannte mir einige Chemikalien, die man offiziell kaufen kann. Damit könnte man sich dann selbst einschläfern. Es sei aber nicht das, was er als Mediziner. bei einem Tier macht. Er sagt, es sei qualvoll und dauert zu lange.

Ich müsste noch einkaufen fahren, aber mit dieser Zwietracht im Kopf, setze ich mich nicht ans Steuer, Ich möchte keine Unbeteiligten verletzen.

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S
@Harry_50
Ich weiß, dass du starke körperliche Einschränkungen und Schmerzen hast. Ich dachte, du sitzt sogar in einem Rollstuhl. Aber hier lese ich, dass du noch selbst Auto fährst und selbst einkaufen gehst. Ich denke, dass es der Seele gut gehen könnte trotz der ganzen körperlichen Beschwerden. Du bist geistig und emotional voll präsent. Ich möchte dich deshalb fragen, was ist es genau, warum du nicht mehr leben möchtest? Wenn du nicht antworten möchtest, ist das auch ok. Aber dann, könntest du dich selbst fragen und dir die Antworten mal aufschreiben.

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Patrick1612
Mein Gefühl nach heute früh einer emotionalen Achterbahn. Ich will nicht mehr traurig sein, dieser Zustand nervt und er muss weg. Ich will glücklich sein, nicht mit ihr, sondern alleine mit Familie und Freunden.

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S
@Patrick1612
Ich verstehe, traurig sein, ist nicht schön. Aber, wenn man es unterdrückt und es nicht will, dann dauert es länger. Vielleicht könntest sie teilweise zu lassen und ihr zuhören mit Selbstmitgefühl und teilweise dich ablenken und etwas schönes machen.

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Patrick1612
Ich habe heute vormittag alles zu gelassen und die Tränen kamen.
Auch weil ich zu dem Entschluss gekommen bin " ich will glücklich sein "

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Harry_50
Zitat von Sincerite:
Ich weiß, dass du starke körperliche Einschränkungen und Schmerzen hast. Ich dachte, du sitzt sogar in einem Rollstuhl. Aber hier lese ich, dass du noch selbst Auto fährst und selbst einkaufen gehst. Ich denke, dass es der Seele gut gehen könnte trotz der ganzen körperlichen Beschwerden. Du bist geistig und emotional voll präsent. Ich möchte dich deshalb fragen, was ist es genau, warum du nicht mehr leben möchtest? Wenn du nicht antworten möchtest, ist das auch ok. Aber dann, könntest du dich selbst fragen und dir die Antworten mal aufschreiben.

Nein Sincerite, im Rollstuhl sitze ich Gott sei Dank nicht. Er war aber schon bestellt. Noch als ich in Berlin im Krankenhaus lag, regenerierte sich ein Teil der gequetschten und durchtrennten Nerven wieder. Die Ärzte und Schwestern meinten, das ich stark kämpfen würde und fragen mich auch immer wieder, woher ich Kraft und Zuversicht nehmen würde, um so zu kämpfen und nicht aufzugeben. Ich sagte Ihnen, dass ich im Nov. 1974 Vater geworden sei, und mit meinem Sohn auch mal Fußball spielen möchte. Der Oberarzt sagte mir daraufhin, dass wenn der Patient nicht arbeiten würde, könnten sie auch ihren Teil dazu beitragen, den Rest müsse der Patient durch Mitarbeit selbst leisten.

Du siehst ich hatte ein Ziel und dieses wollte ich auch erreichen, koste, es was es wolle.

Ich komme mir jetzt so überflüssig vor. Da meine Frau auch schwer krank war (Wirbelsäule teils versteift, Knie Prothese) hatte ich immer etwas zu tun, was ich nur für sie machen brauchte. Das ist ja durch ihr Ableben wegefallen. Wenn ich meine Enkel, mittlerweile 11 Jahre alt, nicht gehabt hätte, hätte und würde es nochmal ganz anders aussehen.

Daraus ergibt sich für mich die Frage, nach dem Sinn des Weiterlebens zu fragen. Wie gesagt, wenn es die Enkel nicht geben würde, gäbe es für mich ganz klar kein positiven Punkt.

Wie heißt es doch so schön. Du sollst als Mann eine Familie gründen, ein Kind zeugen, ein Haus bauen und einen Baum pflanzen. Diese Aufgaben habe ich erfüllt und kann in Ruhe auf mein Abgang warten. Ich bin also überflüssig.

x 3 #4856


S
@Harry_50
Komisch, ich bin erst 65 und gesund. Trotzdem habe ich ähnliche Gedanken. Ich habe mein ganzes Leben funktioniert und habe versucht meiner Ursprungsfamilie Energie zu geben, mit Selbsthilfegruppen irgendwie meine Weg zu finden, dann die Mutter 15 Jahre begleitet trotz Arbeit, nur noch 2 Stunden täglich für mich, als sie starb bin ich mit einer Nervenreizung abgestürzt, habe in einer psychosomatischen Klinik Kontakt zu meinen Kindergefühlen bekommen, direkt im Anschluss eine Beziehung mit jemanden, der narzisstische Anteile hat, dabei heraus gefunden, dass meine Mutter auch narzisstische Anteile hatte, bin seit letztem Jahr in Pension . Die Lebensaufgabe, die ich hatte, war meiner Mutter zu gefallen und sie zu unterstützen und begleiten. Jetzt ist alles erledigt, meine Psyche beruhigt sich und ich frage mich, was ich eigentlich hier soll. Es war alles nie wirklich mein Leben. Ich habe von ihr nie beigebracht bekommen, mein Leben zu leben. Sie hat immer versucht, darauf Einfluss zu nehmen. In den 30ern hatte ich mal Therapie und zum Abschluss sagte ich, mein Leben gehöre sowieso meiner Mutter.
Ich hatte jetzt länger das Gefühl, wenn ich geholt werden würde, hätte ich nichts dagegen. Das hat sich aber etwas beruhigt. Ich habe nie gelernt, was meine Bedürfnisse sind und was ich vom Leben will, dass ich das Beste verdient habe, dass ich einfach nur lebendig zu sein brauche ohne etwas zu leisten, dass ich Wünsche haben darf usw.
Vielleicht stehen wir beide an einem ähnlichen Punkt und der hat nichts mit dem Körper zu tun.

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Harry_50
@Sincerite

Deine Geschichte liest so traurig.

Aber trotz Allem, was passiert ist, denke ich, dass unsere Eltern vielleicht auch nicht anders agieren konnten, als sie agiert haben.

Meine Frau war 17 und ich 23 als wir uns kennengelernt hatten. Sie hatte ein fürchterliches zu Hause. Das zu beschreiben, würde hier Seiten füllen. Ich hatte schon vor Jahren gesagt, ein Horrorfilm wäre dagegen eine Komödie.

Wie gesagt. sie war erst 17 und dann schwanger von mir. Ich habe zu ihr gesagt, das werden wir gemeinsam schaffen. Und das hatten wir dann ja auch. Aber ich muss immerzu daran denken, dass sie mir ihr Jugend und 2 tolle Kinder geschenkt hat.

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Patrick1612
Mir kommt das sehr bekannt vor.
Musstest du um gesehen/ verstanden zu werden auch darum kämpfen?

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Harry_50
Zitat von Patrick1612:
Mir kommt das sehr bekannt vor.
Musstest du um gesehen/ verstanden zu werden auch darum kämpfen?

Nein, das wäre auch nicht passiert, ich wäre den Weg auch ohne Hilfe gegangen. Steht ja unten in meinem Motto.

Wenn man auf Hilfe anderer wartet, begibt man sich zu sehr in Abhängigkeit.

#4860


A


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