Hallo @Lollipop220505 und guten Morgen
Zitat: Und ich will jemanden voll und ganz lieben und nicht immer auch Abstand halten. Genauso wünsche ich mir das von meinem Partner. Ich weiß aber nicht wie ich aufhören kann. Wenn ich vor ihm stehe bin ich wieder das verliebte Mädchen von damals, was sich wahrscheinlich in eine Vorstellung verliebt hat, die aber nicht ganz dem entspricht der er ist.
Obwohl ich das alles weiß komm ich seit Jahren nicht weg von ihm, aber ich will die Freundschaft nicht verlieren indem ich mich ganz distanziere und wünsche mir seine Nähe ja auch.
Das hattest du hier geschrieben und das beschreibt sicher sehr viel was dir tagtäglich durch den Kopf und das Herz geht.
Deshalb, obwohl du eigentlich weisst das du etwas anderes möchtest, lässt du dich immer wieder auf ihn ein. Gibst ihm was er möchte um ihn zufrieden zu stellen, ihm Gründe zu geben wieder zu kommen. Oder? Der gemeinsame Freundeskreis, die gemeinsame Arbeit wirken da wie unterstützende Ausreden.
Der Freundeskreis, die Arbeit fühlen deine inneren Irritationen nicht - du aber schon und Dies immer mehr.
Auf der einen Seite stehen deine berechtigten Wünsche, Sehnsüchte, Absichten und Gefühle in einer geduldigen Erwartungshaltung auf Erfüllung im Hinblick auf ihn und seine Sichtweise der Dinge. Deine Hoffnung lässt immer wieder die Vorstellung in die du dich damals verliebt hast zu. Eine schöne, warme, angenehme und erfüllende Vorstellung - dein Wunsch. Diesen gibst du dich immer wieder hin, es ist ja auch sicher schön wenn er bei dir ist und du ihn spüren kannst. Irgendwie berauschend, oder?
Aber dann, unausweichlich leider, schliesst er wieder einmal die Türe hinter sich (in mehrfacher Deutung) und du bist mit deinen Gedanken und Gefühlen wieder alleine. Das Warten geht wieder los... darauf das du die nächste Dosis von seiner Person bekommen kannst.
Du scheinst sehr darauf bedacht zu sein, seine Bedürfnisse zu erfüllen. Er will nicht reden, du fragst nicht. Er mag sich nicht binden, du hältst ihn nicht. Er datet andere Frauen, du machst gute Miene zum Spiel. Er will ins Bett, du lässt es geschehen. Über 4 Jahre sind eine lange Zeit das sich da eine Gewohnheit, Routine gebildet hat.
Leicht gesagt ist es, ich weiss - aber du musst tun was gut tut und lassen was dir schadet. Der Geist ist willig, das Fleisch eher schwach - so oder so es geht in erster Linie und am Wichtigsten um dich.
Würdest du es schaffen beim nächsten Besuch zu ihm zu sagen "komm, lass uns heut mal reden" ? Im gemeinsamen Freundeskreis oder von der Arbeit gibt es doch sicher genug Themen. Also Alles andere zu machen als zu techtelmechteln?
Viele Grüsse sendet
ym