Je länger ich darüber nachdenke, umso weniger seh ich ein Thema darin, den Input aufzurechnen. Das Problem ist eher, was man verrechnet und was nicht.
Im modernen Patriachat geht das fast immer zu monetären Lasten der Frau. „Das gehört sich nicht“, sowas zu verrechnen. Aber nur, wenn es zu Gunsten des Mannes geht. Während es „modern“ ist, alles zu halbieren, wo Mann besser aussteigt.
Ich bin da mehr retro. Aber wenn ich rechne, dann rechne ich gut. Rechnen kann ich.
War übrigens bis vor 150 Jahren immer die unangefochtene Domäne der Frau, die Kalkulationen zu führen. Erst im 19. Jhd wurde uns sukzessive eingeredet, dass wir nicht rechnen dürfen und können.
Brachte nur bei schwachen Charakteren was, ich kann rechnen. Wenn ich gerecht kalkulieren will, würd ich niemals 50:50 das Essen für einen Mann mitbezahlen. Oder sein Auto. Und in einer Dienstleistungsgesellschaft die Dienstleistungen bei der Abrechnung vergessen. Wenn man in einer Beziehung rechnen will, gerne, nur dann muss man eben rechnen können.