Zitat von Debby3:@Diana11 , Du hast die Initiative ergriffen und dementsprechend …muss man einstecken können … vielmehr muss man nicht wissen . Es wie ein Mann ertragen .,. 💪
Und ja, Debby, du hattest Recht, ich Unrecht. Ein dummer Fehler, der mich nicht nur runterzieht, sondern es mir auch noch erschwert, Sport zu machen, was mir wichtig ist. Ich kann das Studio nicht mal so einfach wechseln, weil es keine wirklich gute Alternative gibt. Also muss ich mich irgendwie einrichten, dass ich zu anderen Zeiten trainiere, zumindest in der ersten Zeit.
Und zur Erklärung vielleicht, warum der "Gottgleiche" für mich so eine Bedeutung hatte.
Ich habe vor Jahren einen Schicksalsschlag erlitten, der mein ganzes Leben erschüttert hat. Danach dachte ich, dass ich nie wieder glücklich sein, nie wieder leben würde, nur funktionieren (und das muss ich, insbesondere wegen der Verantwortung, die ich trage, und das nicht in erster Linie im Beruf). Den "Panik-Mann" lernte ich etwa ein halbes Jahr danach kennen. Er gab mir Hoffnung und nahm sie wieder, ohne dass ich je einen Grund erfahren habe. Da half auch keine CIA und sonst auch nichts.
Ich denke nicht, dass er es böse meinte. Er hatte seine Probleme im Blick und dachte sich bei mir sicher "ach, sie ist jung, das macht ihr nichts aus". Danach wurde die Welt für mich grau und blieb es lange. Ich habe vieles versucht (auch Psychotherapie und Medikamente), wirklich geholfen hat Sport. Im Grunde war es das Einzige, was half. Einige Zeit lebte ich in einer Beziehung mit einem Mann, der dem "Panik-Mann" in vielem ähnelte. Einerseits war es schön (schöne gemeinsame Erlebnisse, erfüllender S.), aber wirkliche emotionale Nähe fühlte ich nicht. Irgendwann fühlte sich das so falsch an, dass ich mich trennte. Und dann war ich wieder allein und an sich zufrieden. Mein Leben dreht sich im Wesentlichen um meine Verantwortung im privaten und im beruflichen Bereich und um den Sport, der mein größter Ausgleich für alles ist. Vor einiger Zeit kam noch soziales Engagement dazu, weil ich angesichts der Situation nicht anders konnte. Das war gleichzeitig schön, weil ich etwas von dem Guten, das ich selber bekommen habe, weitergeben konnte, und belastend, so sehr, dass es alles andere in den Hintergrund gedrängt hat. Und machmal dachte ich an den "Panik-Mann" - so akut wie früher war es natürlich nicht mehr, aber etwas Traurigkeit schwang da immer mit.
Den OdB kenne vom Sehen ich seit dem letzten Jahr. Ich habe niemanden gesucht. War auch nicht auf Tinder oder sonst wo. Ich wollte nicht wieder in etwas geraten, wo ich nicht wirklich Gefühle habe. Und vor einigen Wochen hat es bei mir "Klick" gemacht. Warum genau weiß ich nicht, vielleicht weil ich nach 1 1/2 Jahren Non-Stop-Arbeit endlich durchgeatmet habe. Und das Gefühl war absolut berauschend, vor allem weil er so komplett anderes ist als der "Panik-Mann". Ich kann gar nicht sagen, wie schön und befreiend das war. Ich hätte es dabei belassen sollen. Keine Ahnung, was in mich gefahren ist, mir einzubilden, ich hätte auch nur die Spur eine Chance, zumal ich so komplett anders bin als seine Ex. Dämlich von mir und ich schäme mich dafür.