Zitat von Diana11: Den OdB kenne vom Sehen ich seit dem letzten Jahr. Ich habe niemanden gesucht. War auch nicht auf Tinder oder sonst wo. Ich wollte nicht wieder in etwas geraten, wo ich nicht wirklich Gefühle habe. Und vor einigen Wochen hat es bei mir "Klick" gemacht. Warum genau weiß ich nicht, vielleicht weil ich nach 1 1/2 Jahren Non-Stop-Arbeit endlich durchgeatmet habe. Und das Gefühl war absolut berauschend, vor allem weil er so komplett anderes ist als der "Panik-Mann". Ich kann gar nicht sagen, wie schön und befreiend das war. Ich hätte es dabei belassen sollen. Keine Ahnung, was in mich gefahren ist, mir einzubilden, ich hätte auch nur die Spur eine Chance, zumal ich so komplett anders bin als seine Ex. Dämlich von mir und ich schäme mich dafür.
Wieso solltest Du Dich schämen? Du hast ihm keinen unsittlichen Antrag gemacht, sondern nur nach einem Treffen gefragt. Und hast eine Absage bekommen. Warum stehst Du Dir mit Schämen und den Fragen nach dem Warum bzw. warum nicht immer selbst im Weg?
Du kannst aus allem etwas Positives für Dich ziehen. Und das Positive an der Absage ist nun, dass Du Bescheid weißt und die Zeit der Spekulationen und Projektionen vorbei ist.
Er hat eine bestimmte Ausstrahlung, die Dir aufgefallen ist, aber mit der Realität seines Wesens nichts zu tun haben muss. Er kann im direkten Umgang ganz anders sein und damit auch seinen "Zauber" verlieren. Das meine ich auch mit Projektionen. Du nimmst etwas wahr und baust Dir ein Gedankegebäude darum und denkst Dir, er ist so und so. Dazu kommen noch einige Informationshäppchen aus dem Internet . Aber alles was Du Dir überlegst und zu sehen glaubst, muss nicht da sein.
Eine Absage wird immer als Niederlage empfunden, weil Du Dich damit von einer Illusion verabschieden musst und eine Absage als negativ eingeordnet ist. Aber Du hast damit etwas für Dich gewonnen. Gewissheit nämlich. Und hör auf Dir zu sagen, ich hätte es wissen müssen, da seine Ex. ja ein ganz anderes Kaliber ist als ich. Das kannst Du nicht wissen und Männer stehen nicht immer nur auf denselben Typ Frau. Was also sollen Vergleiche. Sie sieht so und so aus und Du anders und damit fertig.
Immer diese Bewertungen und das Hadern! Immer ist alles negativ, wenn Du nicht das kriegst was Du willst.
Über Seiten in diesem Forum breitest Du aus, ob Du nun auf ihn zugehen solltest und wenn ja wie und wo? Oder vielleicht lieber doch nicht? Und dann endlich kommst Du in die Gänge und jetzt bist Du niedergeschlagen und sagst Dir, was ist mit meinem Sport?
Mach Deinen Sport wie er für Dich günstig ist. Warum krampfhaft andere Zeiten suchen und immer Angst haben, dass er da sein könnte. Wenn er da ist und ihr habt Augenkontakt, dann grüßt Du ihn lächelnd und machst Dein Programm weiter. Was sollen diese Verrenkungen? Mach Dein Programm und Du wirst merken, es wird immer ein wenig besser und leichter. Deine Einstellung weg von dieser Idealisierung wird sich ändern und dann wirst Du Dich freier fühlen, indem Du Dein Ding weiter machst ohne an ihn zu denken und nun darüber zu spekulieren was er jetzt über Dich denken könnte.
Mach Dich mal ein wenig freier. Du wirkst so verkrampft. Da ist keine innere Freiheit spürbar. Die aber kannst Du Dir selbst geben indem Du von den ständigen Gedanken und dem Hadern weg kommst. Du hast gefragt und wusstest, es steht 50 : 50.
So, und jetzt weißt Du Bescheid und kannst innerlich von ihm Abschied nehmen. Die Gesamtbilanz ist unter dem Strich für Dich gut, aber Du ordnest sie als Niederlage und Schmach ein.
Es ist das was Du daraus machst und Du kannst es positiv oder negativ sehen. Was ist nun besser?
Das Glas ist halb leer oder halb voll. Eine Frage der Sichtweise und auch der "Gedankenhygiene". Dafür bist Du selbst zuständig.
Du sprichst von Verantwortung. Also übernimm Verantwortung auch mal für Dich selbst und nimm Dich in den Fokus Deiner Aufmerksamkeit. Sorge für Dich und gehe achtsam mit Dir um und schenke Dir selbst positive Gedanken. Die nämlich wirken auch nach innen. Aber die Verantwortung für Dich, für Dein Wohlergehen hast Du zu wenig im Blick. Dabei ist das eine sehr wichtige Sache, denn Deine Gedanken prägen Deine Lebenseinstellung.