Zitat von Urmel_:. bewundernswert wie sehr manche Damen hier überlesen, wie sich die Situation an dem Abend hochgeschaukelt hat und die Dame des TEs immer weiter provoziert hat.
Zitat von WhosThatGirl:Aber ich kenne auch niemand, der auf andere eintritt. Da stehen sich beide doch in nichts nach. Nur, sie lag schon verletzt am Boden.
Zitat von WhosThatGirl:Diese Schilderung wird noch sehr interessant in Hinblick auf den "Notwehr-Aspekt" in der angedachten Verteidigung.
Zitat von aquarius2:Asoziale aus der Unterschicht
Ich stelle einen Mix aus unterschiedlichen Fakten fest, würde das besser trennen.
1. Faktenlage Gewalt, Gewalt geht gar nicht, oh Panik Gewalt. Gewalt ist deswegen ein Tabu, damit Frauen zu ihrem Recht kommen. Als Mann hat man sich regelmäßig verprügeln zu lassen, um seine Friedfertigkeit zu unterstreichen. Wenn wir Panzer und Raketen ins Nachbarland schicken, schauen alle zu wie friedfertig wir sind.
2. Faktenlage Schuldfrage. Wenn ein betrunkener Freund durch eine betrunkene Freundin stundenlang provoziert, mit Ohrfeigen bedacht und in die Genitalien getreten wird, ist er ein brutal enthemmter Gewalttäter. Jedes Gericht auf der Welt würde der Frau Recht geben, wozu sind Gerichte sonst da.
3. Faktenlage Zurechnungsfähigkeit. Ehrlich gesagt, so wie der Vorfall beschrieben wird, sehe ich keine Zurechnungsfähigkeit. Ich bin der Meinung, das hätte man auch anders lösen können. War jemand dazu in der Lage, nein.
4. Faktenlage Kostenfrage. Es geht am Ende um die Kostenfrage. Sollte aufgrund der vorliegenden Fakten ein einzelner Aggressor oder Alleintäter ermittelt werden, ist das ein eigens aggressiver Akt im Rechtsystem. Wir leben in einer mutmaßlich aggressiven Alk.nation. Dafür hat der Staat aufzukommen, nicht die betroffenen Leute.
Statement. Wenn ich in frühen Jahren mit zerrissenen Hosen, kaputten Fahrrädern und geplatzten Augenbrauen (nicht: Träumen) nach Hause gekrochen kam. Da sagte meine Mutter oft zu mir, "laß dich nicht unterkriegen". Hab ich nicht gemacht, mußte nicht einmal Gewalttäter werden dafür.
Ich lobe deshalb meine Mutter. Meine Mutter ist über 80, geht in einer aufstrebenden (früher: herunter gekommenen) Siedlung alleine zum Einkaufen, braucht keinen Begleit-service oder ein Notruftelefon. Jedesmal wenn ich ihr mitteile, wie es mir geht, sagt sie. Laß dich nicht unterkriegen!