Zitat von Pippa: Gesehen haben wir uns ca. alle 6 Wochen, Kontakt hatten wir täglich. Wir hatten nie Streit oder Meinungsverschiedenheiten, aber er äußerte manchmal, dass er physisch und psychisch am Ende sei (viele Belastungen beruflich und familiär).
Die Abstände zwischen persönlichen Treffen waren lang. Alle 6 Wochen , das beläuft sich pro Jahr auf ca. 10 Treffen. Das ist wenig für eine Beziehung. Tägliches Schreiben kompensiert das nicht. Dass Ihr keine Meinungsverschiedenheiten hattet, liegen nicht zuletzt an der Fernbeziehung. Wer sich selten sieht, hat weniger Reibungspunkte. Er hat nach eigenen Worten viele Belastungen, aber dann einfach den Kontakt abzubrechen und sich tot zu stellen, ist grob und rücksichtslos und spricht für keinen verlässlichen Charakter.
Auch wenn man belastet ist, könnte man sagen, ich brauche zur Zeit mehr Ruhe. Denk Dir nichts, aber das tägliche Schreiben pack ich derzeit nicht auch noch. Aber so, einfach abzutauchen, ist unfair und indiskutabel.
Das heißt jetzt wahrscheinlich, dass er sich ohne Worte getrennt hat.
Tränen und Kummer sind angesichts dessen normal, das kannst Du nicht steuern. Aber Du kannst dennoch mal einen klaren Blick auf sein Verhalten richten und Dir sagen, dass Du das nicht für möglich gehalten hättest, er Dich aber einfach so kalt gestellt hat. Und das ist auch ein Teil seines Wesens, den Du bisher nicht kanntest. Tja, was soll man dazu schon sagen.
Es ist sinnlos, da noch was zu investieren, jedes Wort ist Verschwendung. Ist er verunglückt , liegt er im Koma, ist er verstorben? Unglaublich, wie er vorgeht. Die merkt dann schon, dass ich weg bin.
Könnte sien, dass er Jemand anderes gefunden hat und einer Trennung einfach aus dem Weg geht, denn auf das Geheule und Vorwürfe und Fragen von Dir verzichtet er lieber.
Oder er ist in einer Depression gelandet. Aber auch dann könnte man die Partnerin wenigstens informieren.
Tut weh, aber zeigt auch, wie wenig Du diesen Mann kanntest.