Zitat von dyness:Du hast in einem Beitrag erwähnt, dass du dich auch immer für ihn verantwortlich gefühlt hast und du dir Sorgen gemacht hast , wenn es ihm schlecht ging. (Hab ich das korrekt herausgelesen? )Für mich war es neben Affäre und Trennung mit das Schlimmste, dass er so fertig war. Ich konnte ja noch nicht mal gediegen wütend sein, wenn er am Heulen war! Ich war immer auch seine beste Freundin und die engste Vertraute , wenn es ihm mal nicht so ging. Dingsda ist nicht direkt doof,
@dyness
Ja, genauso geht es mir heute noch. Wir waren immer "gleich". Hatten meist die gleichen Gedanken über Personen und Situationen. Wenn ich das Aussprach was er dachte, was sehr häufig war, sagte er immer: "Wir sind wohl doch füreinander bestimmt."
Habe ihn meistens von, für mich, blöden Entscheidungen abgehalten. Tat er es dann dennoch, blieb später mein:
"Siehst du, ich habe dir doch gesagt, lass es." nicht aus.
Ich bin auch eigentlich nicht der Mensch, der anderen was schlechtes möchte.(außer ihr) Ganz ehrlich, auch wenn er jetzt ein großes Ar...loch ist, weiß ich dennoch, dass er mir immer wichtig sein wird. Ob wir nun Kontakt haben oder nicht.
Mit mir kann er vertraut reden, und vertraut mir auch zu 100%. Das kann er bei ihr halt noch nicht. Was nicht heißt, dass sie es nicht auch irgendwann wird.
Immerhin kennen wir uns seit mehr als 13 Jahren. Sind durch Dick und Dünn gegangen. Was einem einmal alles bedeutet hat, kann einem niemals egal sein. Aber Liebe und Hass liegen sehr dicht beieinander.
Ihm verdanke ich meinen kleinen Sonnenschein, der so viele Züge seines Vaters aufweist. ( Hoffentlich geht der Zwerg später besser mit seiner Frau um).
Sitzt er weinend vor mir, sollte ich ihn am besten vor die Tür setzen. Leider kann ich es nicht. Dabei ist er für diese ganze Misere zum größten Teil verantwortlich. Er ging, gab uns keine Chance. Jetzt wünschte er sich, er hätte es damals getan. Er sieht jetzt auch ein, dass er die meisten Fehler gemacht hat. ( Ich tat auch welche, doch sind diese lange nicht mit seinen zu vergleichen)
Ich halte den Kontakt weiterhin wieder auf ein Minimum, alles andere bringt mich nicht weiter, und darum geht es.
ICH muss weiterkommen.
Aber würde er jetzt am Boden liegen, auch wenn ich ihn da selbst hin wünsche, könnte ich nicht einfach an ihm vorbeigehen. Ich würde vielleicht 2 Schritte vorbei kommen, würde aber dennoch umdrehen und helfen.
Mir ist bewusst, dass er für sein Leben selbst verantwortlich ist. Ich bin weder seine Mutter noch seine Partnerin.
Er muss auch lernen ohne mich klarzukommen, wollte ER mich doch nicht mehr in seinem Leben haben.
Wenn Mr. Right kommt, wird sich eventuell auch meine Einstellung ihm gegenüber ändern. Vielleicht wirklich in
einigen Jahren nur noch die Freundschaftsebene. Fühle mich dann nicht mehr für ihn verantwortlich.
Ich mag Spruchbilder und letztens las ich: "...und dann triffst du den einen Menschen, der dir das Gefühl gibt, als wärst du bisher blind gewesen und plötzlich siehst du die Sonne."
Zitat von kaaaaa72:Allerdings zieht sie hinter meinem Rücken ständig über mich her
Das macht meiner nun zum Glück nicht mehr, tat es aber während unserer Beziehung. Die Menschen, die mich dann später trafen, waren schockiert, dass ich gar nicht so bin, wie er mich dargestellt hat. Noch heute bin ich mit den Leuten sehr gut befreundet, die mich zuerst, durch seine Darstellung, negativ sahen.