Zitat von Arnika:@KuddeI7591 Ich denke, wenn man eine Angst mal benennen und aufdröseln kann, kann man sie sich auch auflösen. Natürlich ist Angst nicht nur schlecht. Ich wünschte, mehr deutsche Toustisten hätten mehr Angst davor, in Flipflops die Alpen besteigen zu wollen 😅 Aber deswegen müsste man auch keine generelle ...
ich denke, dass "das Kind zu selten - oder gar nicht - wirklich richtig beim Namen genannt" wird - wovor habe ich WIRKLICH Angst.
Richtig ist - zu LEBEN, das Leben "an sich", ist risiko-behaftet, was nicht mit Angst einhergehen muss.
"Flip-Flops in den Alpen"....da musste ich gerade LAUT lachen - jeder sieht "festes Schuhwerk" mit anderen Augen

Spaß beiseite - braucht es nicht auch einen gewissen "Horizont", um sich dem zu stellen, was einem Sorgen, Ängste, Nöte bereitet? Diese KLAR zu benennen...da fängt es aus meiner Sicht schon an.
Wie viele haben "Angst" davon, allein zu sein/zu bleiben - WARUM? Allein dieses "warum" erzeugt schon Magengrummeln. "Will ich nicht, kann ich nicht!" Das klärt das "warum" doch nicht wirklich.
Das "Kind beim Namen nennen".... das geht vielen Menschen inzwischen ab - aus Sorge, um sich nicht bloß zu stellen? Vor wem? Was hindert daran, seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen, klipp und klar zu sagen, wo etwas im Argen liegt, WANN etwas im Argen liegt, WAS im Argen liegt.
@nextgirlnextdoor
sehe ich auch so.... wenn Erkenntnisse kommen, ist es egal, WANN sie kommen - DASS es neue Erkenntnisse gibt, ist wichtig, um die dann "einzubauen"...es zumindest versuchen, so schwer das auch ggf. sein mag.
Und wenn sich (vorerst) keine neuen Erkenntnisse einstellen - "weitermachen, weitermachen, weitermachen"
@Ellip
Zitat:Aber die eine lebenslange große Liebe? Nee, die gibts wohl eher nicht.
auch wenn du das Wörtchen "eher" schreibst - wird das Kind da nicht gleich mit dem
Bade ausgeschüttet? Es kann ALLES geschehen.... auch heutzutage. Wer allerdings gleich mit Zweifeln - oft total unbegründet - in etwas Neues startet, wer gleich Gewissensbisse hat, geht doch gleich vorbelastet, voreingenommen an Neues heran. Wer sich an Vergangenen "festhält", weil das gescheitert ist.... das legt doch gleich eine Hypothek auf - auf sich selbst, auf das Gegenüber und damit auf BEIDE.
Und da kann noch so sehr geredet werden: "Schau doch mal, wo es überall wieder auseinander geht!" DAS ist das klassische Alibi, wohinter sich "grandios" versteckt werden kann. Und wenn Frau/Mann überlegt, dass es NICHT klappen könnte - dann klappt es auch nicht.
Mut zum Risiko. Mut zur Auseinandersetzung - mit sich und dem Gegenüber (ohne "Krieg" ausbrechen zu lassen). Sich auseinanderzusetzen heißt NICHT "zu streiten")