Zitat von Schranzi386: Die Eltern haben in den 5 1/2 Jahren nicht einmal in unsere Beziehung gegrätscht.
Zitat von Schranzi386: Sicherlich hatten wir auch mal hier oder da Probleme, aber selten so ein großes wie jetzt.
Deswegen meinte ich ja, in guten Zeiten reagieren die Menschen anders als in schlechten.
Nun hast du dein worst Case Szenario und nun weißt du ziemlich genau, wohin der Hase läuft. Und das kann ich dir versichern, jede Beziehung hat solche Momente. Die richtig guten sehr selten und in den Chaosbeziehungen regelmäßig.
Ich bin selbst Mutter eines erwachsenen Sohnes und ich weiß genau, wo meine Grenzen sind. Wenn mein Sohn eine Beziehung beendet, die über Jahre geht, darf das auf keinen Fall aus meinem Input heraus passieren. Egal, was auch immer vorgefallen ist. Die Konsequenzen muss er ziehen. Ich akzeptiere, wie auch immer sie ausfallen mögen. Es ist nämlich nicht meine Beziehung und es ist sein Leben.
Allein der Gedanke, ich könnte meinem Sohn die große Liebe verätzt haben. Damit könnte ich keine Nacht mehr ruhig schlafen.
Dieser Vorwurf, ausgesprochen oder nicht, würde immer im Raum stehen.
Eine wirkliche Liebe beenden zu müssen, nicht weil mein Kind das selbst so möchte, sondern weil ich es einfordere.. Das ist wie ein Bumerang, der totsicher zurück kommt.
Und Eltern, die das nicht erkennen, sind in meinen Augen genauso unnormal in ihrem Verhalten, wie Kinder, die dieser Aufforderung sogar noch nachkommen.
Das ist ein absolutes No-Go.. Egal in welchem Familienkonstrukt auch immer das stattfinden mag.
Sry, das ist meine Meinung.