Zitat von Sonnenschein85:@Ravenclaw Was meinst du eigentlich mit Unzulänglichkeiten in dem Zusammenhang? Das habe ich nicht ganz verstanden.
Doch, natürlich hilft das. Es ist ja nicht so, dass ich stets und ständig durchhänge. Es kommt aber immer wieder mal mehr, mal weniger stark zurück.
Meine Unzzlänglichkeiten im Zuge von Bindung und Beziehung zu anderen Menschen. Die Angst davor, vereinnahmt und emotional ausgenutzt zu werden oder mich in Emotionen zu verlieren und dann angreifbar zu werden, den eigenen und den Ansprüchen des anderen nicht zu genügen bei gleichzeitigem tiefem Wunsch nach Nähe und Verbindung.
Das führt dann leider zu einem fast zwanghaftem Bemühen, die Kontrolle über eine Situation zu behalten. Das äußert sich aber nicht dadurch, dass ich den anderen kontrolliere im Sinne von Nachstellen, Vorwürfen oder ihr keinen Raum geben und ständigem Nachfragen wo sie ist oder was sie tut (ganz im Gegenteil, ich bin, man mag es mir glauben oder nicht, sehr darauf bedacht, dass meine Partnerin eigenen Aktivitäten nachgeht) sondern eher daran, dass ich ständig auf potenzielle "Angriffen" vorbereitet bin und auf Habacht stehe. Vertrauen fällt mir unheimlich schwer und es dauert, bis ich mich emotional wirklich öffne und jemanden an mich lasse.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass genau der Momemt, in dem ich mich wirklich beginne zu öffnen und mich langsam einzulassen der Moment war, wo es beim Gegenüber gekippt ist.
Vorher war ich noch eine Art Abgott, plötzlich liegt der Fokus auf meinen Unzulänglichkeiten.