Zitat von blackeyed:
Schaden würde es nicht, allerdings: Könnte "er" das, wäre er nicht zu einem Täter in diesem Ausmaß geworden.
S.o.
Empathiefähigkeit kann man als Erwachsener noch lernen - mit prof.Hilfe und wenn man es möchte, weil der Leidensdruck unendlich geworden ist.
Zumindest ein wenig.
Allerdings nicht von heut auf morgen, v.a wenn man 40 Jahre so durchs Leben kam.
Die TE ist u.a dahingehend "blind" und hier wird ihr geraten endlich sehen zu können.
Wir drehen uns also im Kreis.
Ich stimme Dir schon in gewisser Weise zu was den blinden Fleck betrifft, betrachte das aber noch etwas anders. Im Grunde sprichst Du Ihr damit auch gleichzeitig jegliche Fähigkeit zur Selbstreflektion ab. Unter Anbetracht der Gesamtsituation und Ihres bisherigen Verhaltens schon nachvollziehbar.
Und ja die TE dreht sich im Kreis aktuell (noch) und wir mit.
Die Frage ist, ob wir Ihr hier helfen können diesen Kreislauf zu durchbrechen
oder nicht und wenn ja wie !
Und eines ist ganz klar, es erfordert Ihre Bereitschaft, die augenscheinlich aktuell noch nicht vorhanden ist. Diese Bereitschaft muß in Ihr selber entstehen. Oftmals entsteht im Leben die Bereitschaft zur Veränderung erst durch Leidensdruck und Schmerz, Schicksalsschläge oder auch eigenverschuldete heftige Bruchlandungen auf den Boden der Realität, emotionale Verletzungen und Erschütterungen.
Die Bereitschaft ist auch in einer Therapie zwingend erforderlich, damit diese erfolgreich verlaufen kann. Und wenn ein Patient die Bereitschaft nicht hat, kann selbst der ausgebildete Therapeut nur versuchen, diese anzuregen und scheitert daran sogar in einigen Fällen.
Die Frage, die sich für jeden einzelnen dann stellt, welche Wahl treffe ich, welchen Weg wähle ich.
Öffne ich mich freiwillig oder sperre ich mich innerlich so lange bis es einfach nicht mehr auszuhalten ist.
Wenn wir und unsere unterschiedlichen Versuche hier im Forum Deiner Meinung nach nicht geeignet sind Ihr zu helfen, könnten wir uns folglich die Versuche und Beiträge sparen.
Was wäre denn Dein Ansatz und Vorschlag es besser zu machen damit wir uns hier nicht weiter Alle mit der TE im Kreis drehen ?
Oder sollte es nur die Sinnlosigkeit betonen ?
Und was die Rolle als Täter betrifft :
- > der Täter wird unweigerlich im Leben irgendwann auch mal ein Opfer !
Wer solche Spielchen spielt geht auch immer ein Risiko ein.
-> nämlich auch mal der Verlierer zu sein, man kann nicht immer gewinnen.
Daher ist immer die Bruchlandung vorprogrammiert, egal wie verbissen und ehrgeizig man ein Spiel betreibt und wie oft man es gewinnt.
Wenn irgendwann nebst Schmerz der Niederlage und des Verlustes einen die Erkenntnis trifft sich selber noch umso weniger zu mögen, stell ich mir schon sehr unangenehm vor. Es wird aber nicht weniger weh tun, wenn man verdrängt, ganz im Gegenteil, man vergrößert damit die Baustelle um ein Vielfaches. Alles im Leben hat seinen Preis und man selber hat auch immer eine Wahl trotz Prägungen, Konditionierungen etc.