Zitat von Ricky:Das ist zum Anderen aber auch eine soziale Strömung. Denn die übermäßige "political correctness", die es jedem verbietet irgendwem mal die Meinung zu sagen, ist letztlich eine Form von neuem Rassismus.
Und gerade DAS ist bei diesen Mädels das größte Problem. Jeder emotionale Gedanke wird sofort ultraernst genommen, so getan als sei es die Prognose für den Verlauf des restlichen Lebens und damit komplett überstilisiert.
Und wie soll sich das Kind dann korrekt entwickeln, wenn Mama (und teils auch Papa) immer da ist, um die eigenen Schlachten zu schlagen, bis man mit Anfang 20 urplötzlich merkt, dass das Leben nich so läuft?
Eine ganz gruselige Tendenz, die wir hier gerade erfahren. Ich denke, den meisten Leuten geht's in der westlichen Welt mittlerweile einfach zu gut,
Mal angenommen, das die Mehrzahl der Männer seit Ende der 80er mit einem Glauben erzogen werden, dass Frauen die Gralshüter der Emotionen sind. Und weiter angenommen, dass diese Männer wenig Ahnung von der Dynamik zwischen Mann und Frau haben, und durch eine Erziehung, die
Emotionen über Alles setzt, so aufgewachsen sind, dass sie unterbewusst glauben, dass man sich nur stark genug mit den femininen Werten identifizieren muss, um so eine möglichst lange und glückliche Beziehung zu haben, geschweige denn durch diese Eigenschaft eine Frau zu finden. Und angenommen, dass diese Männer seit den 80ern mit diesem Glauben die Kinder erziehen, diesen Glauben dann auch in die Medien tragen - bestärkt von Frauen, für die Emotionen=Wahrheit gilt, die aber in den meisten Fällen von der Anziehungskraft keine Ahnung haben, also den Männern keine brauchbaren Tipps geben können (es aber wegen "wenn man einem Mann sagen muss, wie er ein Mann ist, ist er kein Mann" nie tun würden), gleichzeitig aber die moralische Instanz sind und durch "Emotionen über Alles" auch als letzte Instanz der moralischen Rechtsprechung gelten, zu was führt dies dann?
Zu einer Gesellschaft, in der ein Geschlecht nicht als ergänzender Faktor, sondern als unterlegener Faktor gewertet wird. Eine Gesellschaft, in der ein Geschlecht mit Schuldgefühlen aufwächst, indoktriniert ist, zu glauben, dass man nur stark genug an sich arbeiten muss, um so moralisch gut wie Frauen zu werden. Und wenn Emotionen über allem stehen, was passiert dann, wenn man rationale Argumente ins Feld führen kann, die auf breiter Ebene den Frauen ihr wahres Wesen vor Augen führen (nix is mit moralischer Instanz) und den meisten Männern vor Augen führen, dass sie 20 oder mehr Jahre in eine ideologische Gehirnwäsche investiert haben. Wie reagieren dann solche Männer, wie reagieren Menschen hier im Forum, die verzweifelt sind, die aus Liebe (Emotionen) an einem Partner festhalten, denen dann gesagt wird, auf Basis der Handlungen eines Ex, dass er sich selbst belügt. Was macht dann ein Ego in so einer Situation? Es ist wütend, es ist nicht rational, es arbeitet ausschließlich mit Emotionen, die die Realität so verbiegen, so rationalisieren, dass der Selbstbetrug des Egos Bestand hat.
Und dies führt dazu, dass wenn man offensichtlichen Wahnsinn nicht ernst nimmt, man als 6ist, Rassist, *beep* oder was auch immer beschimpft wird. Völlig unabhängig von der Kritik, man wird persönlich wertend angegriffen, damit der Sender entwertet wird, aber die Borschaft, die Ratio, wird nicht im Dialog beleuchtet, sondern unter den Teppich gekehrt.
Willkommen in 2017.