ysabell
Gast
mir ist noch etwas eingefallen. Glaube Du bist zu sehr beim Sechs. Es geht ja auch um Nähe.
Wenn ich eine Liebesbeziehung habe und ganz andere Themenbereiche mit meinem Partner besprechen möchte, etwa Haushalt oder was auch immer, dann braucht es dazu auch zwei Leutchen. Und wenn einer das dann einfach nur ignoriert und darüber auch nicht reden will, würdest Du dann auch sagen: einfach akzeptieren! ? Und dann damit kommen: nur weil Du in vorigen Beziehungen Partner hattest, die mehr im Haushalt halfen, musst Du bitte akzeptieren, dass ich GAR NICHTS tue. So bin ich! Basta! Und wie es Dir damit geht, geht mich nichts an.
Haushalt ist ein etwas banales Beispiel, es gäbe noch viele andere.
Also für mich heißt Beziehung schon, ein wenig aufeinander einzugehen
Und was Nähe und Sechs betrifft, so könnte Jon ja auch sagen- hole ich mir woanders. Wenn sie dann rummosert, sagt er: so bin ich eben. Akzeptanz!
Oder darf er das nicht weil es dem Eheversprechen widerspricht?
Aber genauso würde es dann doch dem Eheversprechen widersprechen, den anderen emotional allein zu lassen.
megan
Zitat:meine ausführungen bezogen sich nicht auf die konkrete situation von Jon
Achso!
Zitat:man/frau kann sich aber die frage stellen, ob der andere für die erfüllung eigener bedürfnisse verantwortlich ist
Natürlich ist der Partner nicht verpflichtet, alle Bedürfnisse zu befriedigen. Aber sie komplett zu ignorieren und davon nix wissen zu wollen, ist eben kein Beziehungsverhalten.
Und wenn ich selbst ganz allein für meine Gelüste Verantwortung trage, die Parterin aber gar nicht, dann finde ich es völlig legitim fremdzugehen. Jon bleibt ja auch u.A. aus Rücksicht seiner Frau gegenüber treu, also wegen ihrer Bedürfnisse.
Zitat:das ändern der richtung in bezug auf eine einmal getroffene entscheidung, befürworte ich nur, in ausnahmesituationenund im zusammenhang damit, dass der trennende part weiß, welchen fehler in der entscheidung er begangen hat und nicht diesen teil auf die andere person schiebt
einmal im monat 6 für einen mann, der sich sehenden auges für die beziehung mit der frau entschieden hat, hielte ich zb nicht für eine ausnahmesituation
ach das liest sich alles so nach Prinzipien megan. Wo bleibt da die Möglichkeit sich einfach mal dem Partner mitzuteilen uvm.?
Zudem ja, sie war von Beginn an die Distanziertere, aber so wie jetzt war es am Anfang nicht.
Außerdem ändern sich Menschen, die Bedürfisse passen dann manchmal nicht mehr zusammen, dann soll man aber einfach dem Konstanz-Prinzip folgen und sich damit arrangieren?
Wo ist da die Lebendigkeit in der Beziehung? Auch wenn sich nichts ändern lässt, könnte man sich ja zumindestens für die Bedürfnisse des Partners interessieren.
Zitat:und vorliegend sehe ich die problematik eigentlich ehr darin, dass Jon mit dem 6 etwas anderes verbindet, als die erfüllung seines 6uellen bedürfnisses
Ähm ja und? Er verbindet damit z.B. auch Nähe, die er ja auch außerhalb des Bettes kaum bekommt, wenn ich es richtig aufgefasst habe.
Du meinst, wenn er seine Einstellung zum Sechs änderte, hätte er auch nur noch alle 6 Wochen Lust auf Nähe?
Für so einfach halte ich es nicht.