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Happy End Geschichten

bifi07

bifi07


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@seinm├Ądchen
Eine zum Schluss sehr sch├Âne Geschichte! Und ich hoffe, dass diese Liebe Bestand hat!

19.09.2018 04:02 • x 4 #121


mental_timeline


@seinm├Ądchen
eine wundervolle Geschichte ! Das treibt einen die Tr├Ąnen in den Augen. Danke !

14.10.2018 14:31 • #122



Happy End Geschichten

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Mayla

Mayla


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@seinm├Ądchen
Wunderbar! Alles Liebe von Herzen.

14.10.2018 14:42 • #123


Sangora1991

Sangora1991


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Hier meine Happy End Geschichte:

Ich denke viele erinneren sich nicht mehr an mich.
Vor ca. 2,5 Jahren war ich hier recht aktiv da ich mich von meinem Freund getrennt habe. Mir kommt es irgendwie noch wie gestern vor, wenn ich sehe dass sich hier kaum etwas ver├Ąndert hat.
Meine Geschiche in Kurzform:
- Trennung von Ex mit r├Ąumlicher Trennung innerhalb der Wohnung
- Psychospielchen seinerseits bez├╝glich S. au├čerhalb der Beziehung obwohl er da bereits eine neue Freundin hatte
- Auszug meinerseits in meine eigene Wohnung
- Danach weitere Kontaktversuche seinerseits die ich bis auf 1 mal abgeschmettert habe
- Gemeinsame Schulden alleine getragen -> am Existensminimun

Tja was soll ich sagen...
Mein Happy End begann ca. im November 2016. ├ťber die APP "Lovoo" habe ich IHN gesehen. Ich war hin und weg von seinem Bild, war mir aber sicher, dass er ne Nummer so gro├č f├╝r mich ist. Ich schrieb ihn nicht an. Aber ich bemerkte, dass er sich ebenfalls mein Profil ansah. Dies ging einige Tage hin und her.
Irgendwann schrieb er mich an. Wir hatten ein belangloses Gespr├Ąch. WEIL er mich angeschrieben hatte, war ich mir sicher: Er will nur das eine!
Im Endeffekt schrieben wir uns ca. 3 Wochen bis wir beschlossen, dass wir uns treffen w├╝rden. Wir wohnen schlie├člich in der selben Stadt. Nat├╝rlich hatten wir bis dato bereits die Handynummern ausgetauscht.
Wir verabredeten uns f├╝r einen Donnerstag. Ich hatte Sp├Ątdienst bis ca. 22.30 Uhr und ich konnte ihm nicht fest zusagen, ob ich es schaffen w├╝rde.
Tja ich konnte gl├╝cklicherweise etwas fr├╝her gehen. Somit schrieb ich ihm, dann relativ aufgeregt, dass ich fertig w├Ąre und mich jetzt auf zu unserem Treffpunkt (eine Bar) machen w├╝rde. Ich fuhr also dorthin und lief auf die Bar zu. Als ich um die Ecke bog, sah ich einen kleinen Mann vor mir (einen halben Kopf kleiner als ich (1,76m)). Ich dachte mir nur "OH GOTT... nicht dein ernst!" er hatte sich selbst als 1,96m beschrieben. In dem Moment griff ich in meine Tasche um mein Handy rauszuholen weil ich beobachten wollte, ob er vor der Bar stehen blieb. Da wir uns davor treffen wollten. Ich drehte mich also von der Bar weg und pl├Âtzlich kam ER um die Ecke.... mir blieb das Herz stehen. Es war einfach der Wahnsinn! Ich grinste ihn an und er mich auch. Er war verunsichert. Und ich erst! (Im Nachhinein gestand er mir, dass es f├╝r ihn Liebe auf den ersten Blick war)
Also gingen wir hinein. Wir suchten uns einen Platz und waren sofort auf einer Wellenl├Ąnge. Wir lachten viel und der restliche Abend verflog. Wir hatten uns eigentlich zuerst f├╝r Samstag verabredet. Aber den Donnerstag hatten wir spontan entschieden.
Als ich nach Hause fuhr, hatte ich Angst, dass er mir schreiben w├╝rde, dass er das Treffen am Samstag nicht mehr wolle. Aber er hat nichts diesbez├╝glich geschrieben. Wir schrieben ganz normal weiter.
Also trafen wir uns nach 2 Tagen wieder, auf einem Weihnachtsmarkt. Wir hatten m├Ąchtig spa├č, tranken, lachten, und irgendwann nahm er meine Hand und wir k├╝ssten uns.
Seit diesem Zeitpunkt sind wir unzertrennlich. Am Mittwoch danach fragte er mich, ob wir zusammen sein wollen (30.11.2016), innerhalb von 6 Monaten zogen wir zusammen in ein Miethaus (ich bin nicht kl├╝ger geworden... aber es war ein Wink vom Schicksal -> kurze Info: ich sagte ihm, dass wir uns das Haus ja mal ansehen k├Ânnen und wenn wir es bekommen SOLLTEN, wovon ich nicht ausging, dann k├Ânnen wir zusammen ziehen) und waren im Juli in unserem ersten gemeinsamen Urlaub. (Hier gestand er mir im nachhinein, dass er schon ├╝berlegt hatte mir einen Antrag zu machen )
Wir feierten unseren ersten Jahrestag am 30.11.2017. Kurz vorher musste ich auf Gesch├Ąftsreise. Meine Abwesenheit nutze er um einen Verlobungsring zu kaufen. Er geduldete sich noch 2,5 Monate bis er ein romantisches Wochenende, welches wir in einem Hotel verbrachten, dazu nutzte um mir einen Antrag zu machen. Somit bin ich seit dem 17.02.2018 verlobt... und n├Ąchste Woche.... ist unsere standesamtliche Hochzeit. Am 08.12.2018 heiraten wir gesetzlich und am 18.05.2019 dann als freie Trauung mit gro├čer Party.
Ob es schnell ging? -> aufjedenfall
Ob ich etwas davon bereue? -> aufkeinenfall
Mitlerweile danke ich meiner Ex und seiner Ex (sie hatten eine 6 j├Ąhrige Beziehung, ├╝ber Hochzeit wurde nie gesprochen), dass sie uns jeweils so beschissen behandelt haben, denn sonst h├Ątten wir uns vermutlich nie gefunden. Ich bin die gl├╝cklichste Frau auf Erden. Mein bald Mann tr├Ągt mich auf H├Ąnden und liebt mich bedinungslos. Egal ob ich 5kg zugenommen habe, Pickel im Gesicht habe oder in Jogginghosen vor mich hingammel.
Von Anfang an war ich krank in unserer Beziehung (es hat ewig gedauert um herauszufinden dass ich eine chronische Blasenentz├╝ndung habe - viel Leid und viele Schmerzen) und er hat mich nie verlassen. Er hat mich immer best├Ąrkt. Er ist alles f├╝r mich und ich liebe ihn ├╝beralles!

29.11.2018 19:46 • x 13 #124


Seeadler

Seeadler


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Zitat von Sangora1991:
Hier meine Happy End Geschichte: Ich denke viele erinneren sich nicht mehr an mich. Vor ca. 2,5 Jahren war ich hier recht aktiv da ich mich von meinem Freund getrennt habe. Mir kommt es irgendwie noch wie gestern vor, wenn ich sehe dass sich hier kaum etwas ver├Ąndert hat. Meine Geschiche in Kurzform: - Trennung von Ex mit r├Ąumlicher Trennung innerhalb der Wohnung - Psychospielchen seinerseits bez├╝glich S. au├čerhalb der Beziehung obwohl er da bereits eine neue Freundin hatte - Auszug meinerseits in meine eigene Wohnung - Danach weitere Kontaktversuche seinerseits die ich bis auf 1 mal ...


Nach einem Jahr heiraten?

04.12.2018 07:35 • #125


Mairenn

Mairenn


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Zitat von Sangora1991:
Hier meine Happy End Geschichte: Ich denke viele erinneren sich nicht mehr an mich. Vor ca. 2,5 Jahren war ich hier recht aktiv da ich mich von meinem Freund getrennt habe. Mir kommt es irgendwie noch wie gestern vor, wenn ich sehe dass sich hier kaum etwas ver├Ąndert hat. Meine Geschiche in Kurzform: - Trennung von Ex mit r├Ąumlicher Trennung innerhalb der Wohnung - Psychospielchen seinerseits bez├╝glich S. au├čerhalb der Beziehung obwohl er da bereits eine neue Freundin hatte - Auszug meinerseits in meine eigene Wohnung - Danach weitere Kontaktversuche seinerseits die ich bis auf 1 mal ...


na bitte, geht doch
ich freue mich vom Herzen f├╝r dich / euch.
wenn es passt, dann pass's einfach, komme was wolle.

W├╝nsche euch alles Gl├╝ck der Welt und ein langes und gesundes, mit Liebe durchtr├Ąnktes Miteinander!
auf euch Kinder *prost

04.12.2018 09:09 • x 1 #126


Kathii91

Kathii91


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@Seeadler wo ist das Problem? Haben meine Eltern auch und sind nun 16 Jahre GL├ťCKLICH miteinander.

04.12.2018 09:44 • x 1 #127


Simone1978

Simone1978


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Zitat von Seeadler:

Nach einem Jahr heiraten?

Es sind 2 Jahre. Nov. 2016 bis Dez. 2018

04.12.2018 10:06 • x 1 #128


Kathii91

Kathii91


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Selbst wenn es ein Jahr w├Ąre "who cares"?
Muss doch jeder selber wissen. Finde es immer unangenehm, wenn hier jemand seine Happy End Geschichte schreibt und dann teilweise solche Antworten kommen. Man sollte sich auch f├╝r andere Menschen freuen k├Ânnen und nur weil deren Lebensart nicht mit der eigenen konform ist, muss man nicht alles anzweifeln oder in Frage stellen

04.12.2018 10:48 • x 5 #129


Seeadler

Seeadler


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Ja es ist wirklich jedem seine Sache, aber ich finde dass man sich nach 2 Jahren noch nicht genug kennt um zu heiraten. Aber ist ja nur meine Meinung. Mich freut es aber au├čerordentlich!

04.12.2018 13:13 • #130


Kathii91

Kathii91


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Manche heiraten nach vielen Jahren und es klappt doch nicht. Glaube kaum, dass es wichtig ist, wie lange man vorher zusammen war - was z├Ąhlt ist, dass man sich sicher ist

04.12.2018 13:26 • x 3 #131


Simone1978

Simone1978


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2 Jahre Kennen mit 20 ist anders als mit ├ť40. Man hat seinen Charakter, Menschenkenntnis, Erfahrung, kennt seine W├╝nsche. Kinderplanung ist meistens abgeschlossen. Es wird schwieriger einen Partner zu finden. Aber man erkennt es schneller, ob es passen k├Ânnte. Wissen kann man es nie

Und man ist selbstbewusster seine Erwartungen abzusprechen. F├╝r mich ist es nachvollziehbar.
Ein Freund hat nach 4 Wochen geheiratet. Ich war geschockt. Es funktioniert jetzt super seit etwa 5 Jahren. Der n├Ąchste hat es mir letzten Freitag gesagt. Nach 5 Wochen Kennen. Aber da wird es schief gehen. Er will unbedingt. Und als er noch den Spruch brachte, eigentlich wollte ich ja immer dich... Hey Leute, das ist Heiraten aus Torschlusspanik. Das geht in die Hose und ist zudem unfair

04.12.2018 13:33 • x 1 #132


Sangora1991

Sangora1991


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Zitat von Simone1978:
Es sind 2 Jahre. Nov. 2016 bis Dez. 2018


Ich verstehe das Misstrauen Und ich finde es auch nicht schlimm, dass es hier ge├Ąu├čert wird. Es liest sich nat├╝rlich sehr naiv aber ich werde im Mai 28 und habe genug Menschen kennengelernt. Und ich habe sehr viel sch. durch.
Ich wollte NIE heiraten und NIE Kinder. Bis er kam... Und ich bin auch wirklich ein Kopfmensch. Ich denke ├╝ber alles nach. Nicht blo├č einmal. Sondern oft liege ich nachts wach und gr├╝bel ohne Ende. Au├čer bei dieser Frage.... als er mich fragte... es gab keine Sekunde dar├╝ber nachzudenken Und ich habe bisher noch kein einziges mal Bedenken gehabt. Mein Verlobter hat im ├╝brigen sehr ├Ąhnliche ansichten gehabt. Auch er wollte nicht heiraten. Auch er wollte niemals Kinder... tja am Samstag heiraten wir (und ein Kind ist f├╝r die Zukunft auch geplant). Und wir sehen es beide sehr gleich. Wer denkt, dass mit einer Heirat alle "Arbeit" in der Beziehung beendet ist, der hat weit gefehlt. Wir sind uns einig, dass wir immer an unserer Beziehung arbeiten m├╝ssen. Denn irgendwann werden schlimme Zeiten kommen (sei es nur der b├Âse Alltag ).

Und wie bereits gesagt wurde... es kann nach langer Beziehung trotzdem schief gehen. Es kann immer schief gehen. Aktuell sind ja wieder viele F├Ąlle wo die Eheleute lange verheiratet sind und DANN etwas schief geht. Wenn man so denkt, dann darf man keine Beziehung mehr beginnen Wir leben leider in einer Wegwerfgesellschaft!

04.12.2018 14:09 • x 4 #133


Mairenn

Mairenn


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wenn ich ehrlich bin, finde ich die Miesepetrige-Kommentare in einem Happy End Geschichten - Thread ganz sch├Ân daneben.

Da kommt ein gl├╝cklicher Mensch und will anderen an seiner Freude teilhaben lassen und mu├č als Antwort lesen, wie ihr Gl├╝ck und die Richtigkeit seines Vorgehens fast schon routinem├Ą├čig in Zweifel gezogen wird.

ach m├Â├Â├Â├Âsch

04.12.2018 14:48 • x 9 #134


Flexo


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Hallo miteinander

Da mir das Forum sehr geholfen hat nach meiner Trennung und ich immer noch ab und zu die Themen mit verfolge (und noch seltener mal meinen Senf dazugebe), hatte ich mir schwer vorgenommen, hier meine Geschichte bzw. Happy End hinzuschreiben, sobald es mir besser geht. Das tut es zwar schon seit einiger Zeit, jedoch denke ich, ist nun ein guter Zeitpunkt daf├╝r beim Jahreswechsel. Vielleicht hilft es ja jemandem hier oder macht zumindest ein wenig Mut

Ende Mai 2017 habe ich zum ersten Mal so richtig gemerkt, dass etwas bei uns gar nicht stimmte. Sie zog sich immer mehr zur├╝ck, meine Albereien/Witze, die sonst immer willkommen waren, entlockten ihr meist nur noch ein kleines schmunzeln bestenfalls, schlimmstenfalls schnauzte sie mich an, ich solle es sein lassen. Mitte Juni bei einem Gespr├Ąch er├Âffnete sie mir unter Tr├Ąnen, dass sie nicht wisse, woran es genau liege, aber ihre Gef├╝hle f├╝r mich seien nicht mehr da, sie habe mich noch gern, als Mensch, liebe mich aber nicht mehr. Wir wollten uns noch nicht trennen, es noch versuchen, wussten aber wohl beide nicht mehr, wie wir uns verhalten sollen. Es ging rasant bergab. Ende Juni 2017, 2 Wochen sp├Ąter, setzten wir uns nochmals zusammen und vereinbarten schliesslich die Trennung. Auf den Tag genau 3 Jahre und einen Monat war wir zusammen gewesen.

Ich wusste zwar, dass wir uns getrennt hatten, es kam aber nicht so richtig an mich ran, ich realisierte das Ganze noch nicht wirklich. Ich bot ihr an, weiterhin in der gemeinsamen Wohnung zu wohnen, die ich seit ein paar Monaten alleine bezahlt hatte, da sie finanziell in einer sehr schwierigen Situation gewesen ist. Ich fragte, ob wir, mit genug Abstand voneinander unter der Woche und allf├Ąlligen klassischen Dates am Wochenende, nochmals schauen sollten, ob wir wieder zusammen finden. Sie bejahte das alles, hatte Freude an meinen Bem├╝hungen. Wohl aber auch, da es f├╝r sie so vorl├Ąufig am einfachsten war und sie das Gef├╝hl hatte, sie w├╝rde mich so weniger verletzen, als wenn sie gleich gehen w├╝rde. Pers├Ânlich war ich der festen ├ťberzeugung, dass es selbstverst├Ąndlich klappen w├╝rde und wir relativ schnell wieder als Paar durchs Leben gehen w├╝rden. Das war ein grosser Fehler. Abstand war so gar nicht m├Âglich, zudem wusste ich noch nicht, dass sie bereits Gef├╝hle f├╝r einen anderen Mann entwickelt hatte, sie aber nicht den Mut hatte, es mir zu sagen, auch, weil sie dachte, es w├╝rde mich zu sehr verletzen.

Nun, 5 Wochen sp├Ąter, Anfang August 2017, kam es raus, unter anderem weil sie ├╝ber Nacht wegblieb (das erste Mal seit unserer Trennung). Sie zog kurz danach aus. Ab da fiel ich in ein unheimlich tiefes Loch, wie es wohl alle hier kennen und beging wohl praktisch alle Fehler, die man nach einer Trennung nur machen kann. Ich bohrte nach und fand nach und nach Sachen heraus, z.B. wie lange sie diesen Typen schon kannte (seit Anfang Jahr per Fitness Center), mit ihm mehr Kontakt hatte (per Mitte Mai Nummern ausgetauscht), wer er war (leider ein Typ, den ich aus meiner Lehrzeit gekannt hatte und ich schon damals ├╝berhaupt nicht mochte, wusste sie aber nicht), etc.
Zudem klammerte ich mich an jedem Strohhalm fest, den ich finden konnte. Dachte mit genug Gespr├Ąchen finden wir wieder zusammen und die Probleme verschwinden. Schrieb ihr einen Liebesbrief. Zahlte weiterhin den Parkplatz f├╝r ihr Auto. Und und und. Sie nahm dies dankend an, fand meine Gesten s├╝ss, h├Ârte mir, wenn ich reden wollte sogar fast immer zu. Einerseits weil es so bequemer war f├╝r sie, andererseits, weil sie mich nicht noch mehr verletzen wollte und dachte, so hilft sie mir vielleicht, statt wenn sie einfach den Kontakt abbricht. Meistens war es ein Monolog meinerseits. Das Ergebnis, ihre Entscheidung, ├Ąnderte sich nie. Dass sie mir gesagt hatte, dass sie keine romantischen Gef├╝hle mehr f├╝r mich hat und offensichtlich Gef├╝hle f├╝r den anderen Mann entwickelt hatte, blendete ich aus, automatisch, konnte es nicht glauben. Alles, was wir hatten, gibt sie wirklich auf f├╝r diesen, meines Erachtens nach, Vollidioten?! Nein, das konnte nicht sein. Das ist nur eine Phase und es kommt alles wieder gut! Es muss einfach!

Dass ich mich dabei aber immer mehr zum Vollidioten und Jammerlappen entwickelte, merkte ich zuerst gar nicht. Ich konnte nicht mehr essen, nicht mehr schlafen. Die Tr├Ąnen flossen, wie es ihnen passte. Meine Freunde, meine Eltern h├Ârten mir stundenlang zu. Musste mir alles von der Seele reden. Es half nichts, zumindest nicht langfristig. Kurz nachdem ich alles losgeworden war, kam es wieder zur├╝ck, mit voller Wucht. Ich bekam gute Tipps, hier vom Forum, von meinem Vater, von Freunden. Einige ignorierte ich, andere probierte ich aus, alles half nur kurz, wenn ├╝berhaupt. Nahm immer wieder Kontakt zur Exfreundin auf, konnte nicht loslassen. die Gedanken wurden immer dunkler. Manchmal dachte ich auch daran, ob es denn nicht einfacher w├Ąre, wenn es mich nicht mehr geben w├╝rde. Ohne sie wollte ich nicht mehr, dachte ich k├Ânne nie mehr gl├╝cklich werden. Stelle sie und unsere Beziehung auf ein so hohes Podest und merkte gar nicht, wieviel Verzweiflung und Wunschdenken hier mit dabei waren. Sie war die eine, eine andere konnte es nicht geben.

Sport habe ich schon immer gerne gemacht und blieb auch w├Ąhrend den schlimmsten Phasen dabei. Mit dem Essen ging es nach rund zwei Monaten, also ca. ab Oktober 2017 wieder bergauf, somit zum Gl├╝ck auch wieder mit meinem K├Ârpergewicht. Ich begann mich zumindest ab diesem Zeitpunkt k├Ârperlich wieder wohler zu f├╝hlen und gegessen hatte ich auch immer gerne, dies kam nun auch wieder zur├╝ck. Die negativen Gedanken blieben aber, psychisch war ich ein absolutes Wrack.

Ich versuchte mich im Ausgang ein wenig abzulenken, brachte aber nicht viel. Wenn ich mal ne Frau nach Hause mitnehmen konnte, tat sich ├╝berhaupt nichts bei mir. Der Alk. lenkte am Abend kurzfristig jewils ein wenig ab, die verkaterten Sonntage aber waren dann die H├Âlle. Nicht nur, weil ich dann keine Energie hatte und mir kotz├╝bel war, nein, wenn man alleine verkatert in der Wohnung rumgammelt, hat man auch zu viel Zeit zum nachdenken. Gar nicht gut w├Ąhrend dieser Zeit.

Weihnachten 2017 und der darauffolgende Jahreswechsel war schlimm, sehr schlimm. Die letzten 3 Jahre hatte ich die Festtage immer mit ihr verbracht, nun zum ersten Mal nicht mehr. Anfang Dezember hatte ich noch das Gef├╝hl gehabt, langsam einen kleinen Lichtblick zu erkennen. Anfang Januar war von diesem nicht mehr viel ├╝brig. Es vergingen nochmal 3 Monate voll mit rumjammern und Selbstzweifeln. Nur den Kontakt zu ihr hatte ich seit Mitte Dezember eingestellt, wenigstens etwas. Ab und zu kamen auch ein paar gute Tage dazwischen, dies machte mir Mut. Die schlechten waren aber weitaus zahlreicher. Als die Ex im April Geburtstag hatte, gratulierte ich ihr per Grusskarte, mit langem pers├Ânlichem Text. Sie meldete und bedankte sich, fand es s├╝ss. Mehr aber nicht. Die Hoffnung, die in mir wieder aufgekommen war, wurde wieder zerst├Ârt. Ich wurde w├╝tend auf mich selbst. Trotzdem mir alle davon abgeraten hatten, sei es das Forum, Familie oder Freunde, hatte ich die Karte doch geschrieben. Und es ging mir prompt wieder schlechter. Was f├╝r ein riesiger Vollidiot ich doch war. Irgendwas passierte nach diesem erneuten dummen Schachzug, irgend ein Knopf in mir l├Âste sich. Es machte Klick, ich sah ein, dass es so nicht weitergehen konnte. Dass ich mich an Wunschtr├Ąumen festhielt.

Ich fing an, die Beziehung aus einem anderen Licht zu betrachten und verstand auch, ab wann und wieso unsere Beziehung nicht mehr lief. Wieso sie sich entlieben konnte und offen f├╝r jemand neues war. Im letzten halben Jahr der Beziehung war n├Ąmlich auch ich, beruflich bedingt, sehr eingespannt, war oft genervt und d├╝nnh├Ąutig und brauchte viel Zeit f├╝r mich. Es war nicht nur sie, die sich zur├╝ckgezogen hatte. Ich nahm mir vor, zu ├Ąndern, was mir nicht passte und was in meiner Macht lag.

Seit Anfang 2017 hatte ich auch mit einer Laufbahnberatung begonnen und war nun endlich bereit, meine Probleme anzupacken, die ich vorher nur auf alle anderen geschoben hatte. Auch meine Hobbys, die ich nie aufgegeben hatte, aber eher routinem├Ąssig ausgef├╝hrt habe, machten mir pl├Âtzlich wieder Spass. Ich nahm beruflich ein paar kleiner ├änderungen vor, auch dank der Beratung, somit habe ich weniger Stress und wieder mehr Freizeit und Freude. Die grosse ├änderung (Jobwechsel bzw. Studium) steht noch aus, da arbeite ich aber fleissig darauf hin, muss noch ein bisschen Geld auf die Seite legen

Endlich ging es merklich bergauf, ich freute mich auf den Sommer und hatte auch Ferien mit einem guten Freund geplant Anfang Juni (welche wirklich toll waren!). Die alte Wohnung hatte ich gek├╝ndigt und konnte per Ende Juli zu zwei guten Bekannten (mittlerweile guten Freunden) in eine Wohngemeinschaft ziehen, da der dritte dort im Bund eine eigene Wohnung gefunden hatte f├╝r sich und seine Freundin.

Frauen hatte ich seit der Trennung die eine oder andere kennengelernt, konnte aber nie wirklich Interesse entwickeln. Z.T. setzte ich mich ein wenig unter Druck, dachte das sei nicht normal, merkte dann aber, dass ich einfach noch Zeit brauche.

Anfang Juli 2017, in einem Klub bei uns in der Stadt am Samstagabend, fiel mir dann eine Frau auf, die mich mehrmals wenn wir uns ├╝ber den Weg liefen, regelrecht anstrahlte. Sie war h├╝bsch, wirkte sympathisch, war aber nicht wirklich mein Typ dachte ich und ausserdem war mein Kopf ja sowieso nicht frei, also machte ich mir nichts weiter daraus. Sp├Ąter in der Nacht, tippte mich dann pl├Âtzlich jemand auf die Schulter, ich drehte mich um und es wir dieselbe Frau von vorhin. Sie meinte nur lachend, wenn ich schon nicht den Mut h├Ątte sie anzusprechen m├╝sse sie das wohl ├╝bernehmen, da sie es sonst bereut h├Ątte und fragte, ob ich mit ihr tanzen wolle. Dies taten wir dann auch, unterhielten uns noch und hatten eine lustige Zeit zusammen. Ich begleitete sie noch zum Bus, wir verabschiedeten uns und das wars. Nummern hatten wir keine ausgetauscht, ich dachte ich sehe sie nicht mehr wieder und verbuchte das ganze einfach als sch├Ânen Abend. weitere Gedanken machte ich mir nicht mehr. Ca. 5 Wochen sp├Ąter war ich aber mal wieder im selben Klub und traf prompt nochmals auf sie. Wir hatten wieder eine gute Zeit und tauschten dann auch die Nummern aus. Sie fuhr kurz darauf noch f├╝r zwei Wochen in die (versp├Ąteten) Sommerferien. Als sie zur├╝ck war, trafen wir uns dann wieder und sahen uns ab da regelm├Ąssig.

Anfangs dachte ich, das wird eine lockere Geschichte, mehr wollte ich nicht. Gab ihr auch nicht sehr viel von mir preis, war nicht offen f├╝r etwas ernstes. Ich ├╝berlegte mir bereits, wie ich es ansprechen bzw. das Ganze beenden sollte, da ich mir sicher war, dass sie mehr von mir wollte als umgekehrt. Dann kam aber kurz darauf von ihr die Bitte, ob wir mal dar├╝ber reden k├Ânnten, was denn genau zwischen uns ist. Sie hat mir dann offenbart, dass sie mich sehr toll findet, sie aber merkt, dass ich noch sehr verschlossen und nicht offen f├╝r etwas neues sei. Deswegen m├Âchte sie das Ganze beenden bzw. nur auf freundschaftlicher Basis weiterf├╝hren, da es ihr ansonsten nur weh tun w├╝rde, wenn sie sich weiterhin Hoffnungen machen w├╝rde. Ich akzeptierte dies, erz├Ąhlte ihr meine Sicht der Dinge (da sie danach gefragt hatte), h├Ârte ihr ausgiebig zu und tr├Âstete sie so gut ich konnte, es flossen doch ein paar Tr├Ąnen bei ihr. Das war Anfang November 2018.

Ab da war wir etwa 3 Wochen lang befreundet und unternahmen noch zwei Mal etwas zu zweit. Ich merkte aber, dass ich sie vermisse, dass mir die k├Ârperliche N├Ąhe zu ihr fehlte. Ich mochte einfach ihre Art und f├╝hlte mich sehr wohl mit ihr. Dies hatte ich so seit meiner Trennung nicht mehr gekannt. Sie kam dann Ende November an meinen Geburtstag. Irgendwie war es aber komisch. Als wir dann mal kurz Zeit zu zweit hatten, sagte sie mir, dass sie mit der Situation zwischen uns nicht gl├╝cklich sei, eine Freundschaft reiche ihr nicht. Sie vermisse mich sehr, mag mich mehr als sie sich eingestehen wollte und fragte, wie ich denn empfinde seitdem wir nur noch Freunde seien. Ich erz├Ąhlte ihr, dass es mir wohl ├Ąhnlich gehe.

Wir beschlossen dann, dass wir es probieren m├Âchten. Auch haben wir jetzt ├╝ber die Feiertage die jeweiligen Familien kennengelernt. Ich kann nicht genau erkl├Ąren, wie es bei mir aussieht. Ich denke klassisch verleibt bin ich nicht, zumindest f├╝hlt es sich nicht so an, wie damals bei meiner Ex, als wir uns kennengelernt hatten. Aber evtl. liegt es auch daran, dass ich nach der Trennung einiges gelernt habe und um einige Erfahrungen reicher bin. Ich gehe es langsamer und vorsichtiger an. Aber es ist sch├Ân, f├╝hlt sich unglaublich gut an. Sie ist ganz anders als meine Ex, weder besser noch schlechter, aber auf ihre eigene Art ein grausam interessanter und wunderbarer Mensch. Ich verbringe sehr gern Zeit mit ihr. Mit ihrer Art bringt sie mich immer mehr dazu, mich ihr gegen├╝ber zu ├Âffnen, vorsichtig zwar, aber irgendetwas macht sie einfach mehr als richtig, kann es mir gar nicht erkl├Ąren

Mit meiner Ex habe ich eigentlich keinen Kontakt mehr. Wir haben uns noch gesehen, nachdem ich die ehemals gemeinsame Wohnung gek├╝ndigt hatte, um noch gewisse Dinge aufzuteilen. Dabei hatten wir ein gutes Gespr├Ąch und k├Ânnen uns auch normal gr├╝ssen, wenn wir uns auf der Strasse sehen. Sie lebt mittlerweile mit dem "Next" zusammen, scheint gl├╝cklich zu sein. Ich freue mich f├╝r sie und m├Âchte, dass es ihr gut geht, mehr aber nicht. Ich habe eingesehen, dass wir getrennte Leben haben mittlerweile. Ab und zu denke ich an die gemeinsame Zeit zur├╝ck, meistens aber an die sch├Ânen Dinge, selten werde ich dann etwas wehm├╝tig, das vergeht aber schnell wieder. Ich habe es einfach akzeptiert wie es ist.

Am 29. Dezember 2018 waren wir nun anderthalb Jahre getrennt, davor gut 3 Jahre zusammen. Knapp ein Jahr hat es gedauert, bis ich wieder nach vorne schauen und meine Probleme, mein Leben wieder in die Hand nehmen konnte. Beruflich ist alles wieder im Lot und ich habe ein Ziel vor Augen. Privat geht es mir wieder richtig gut, ich bin gl├╝cklich und habe wieder Freude an vielen Dingen. Und auch in Sachen Liebesleben hatte ich grosses Gl├╝ck, dort geht es jetzt auch wieder bergauf. Es hat zwar seine Zeit gedauert, sich aber definitiv gelohnt!

Anfang 2018 wusste ich nicht, wie ich das Jahr ├╝berstehen kann, Anfang 2019 nun freue ich mich wieder auf alles was kommt! Und das w├╝nsche ich jeder und jedem von euch auch!

07.01.2019 12:20 • x 12 #135



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